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16.9. - 24 Stunden am Edersee

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Wanderfreuden und Hausmannskost


Es ist immer ein besonderes Erlebnis, wenn die Wanderfreunde bei einem solchen Event so gut gelaunt sind. Dazu trugen sicherlich die Organisation und Hausmannskost bei. Selbst das Wetter hatte am Nachmittag ein einsehen und gab den Blick in das Frankenland frei. Ein Bericht von meiner Frau:

 

Ein Erlebnis für Leib und Seele – Der Frankenwald Wandermarathon 2013


Es ist schon sehr interessant, wie so manche Veranstaltung entsteht: Der Frankenwald Wandermarathon entstand ursprünglich aus der Nachtstrecke der 24 Stunden von Bayern des Jahres 2011. Diese wurden damals im Frankenwald abgehalten, und da die Wanderer in der Nacht nichts von der schönen Landschaft zu sehen bekamen, wollte man diese ca. 40 Kilometer lange Strecke noch einmal am Tage zur Verfügung stellen – Der Frankenwald Wandermarathon war geboren.

 

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Wir haben die 24 Stunden von Bayern im Jahre 2011 in Bad Steben begleitet und können daher guten Gewissens sagen, dass der Frankenwald Wandermarathon seiner „großen Schwester“ wirklich in nichts nachsteht. – Die Organisation, Verpflegung, Betreuung und natürlich die Strecke waren einfach nur Spitzenklasse.

Start- und Zielpunkt war die Steinachtalhalle in Stadtsteinach im schönen Kulmbacher Land in Oberfranken. Dort erwartete die Wanderer nach der Ausgabe der Startunterlagen ein üppiges Frühstücksbuffet, das mit dem eines guten Hotels mehr als nur mithalten konnte.

Trotz unangenehmen Nieselregens viel um 7 Uhr nach einigen Instruktionen zur Strecke der Startschuss und es ging vereint in Richtung Hainberg. Auf dem Weg dorthin sorgten die Staanicher Hexen mit sanften Besenklapsern auf den Allerwertesten für den nötigen Schub am Berg. Oben an der Opferstätte, einem Steintisch, wurden die Wanderer mit Getränken in Empfang genommen. Leider war der Morgen sehr nebelverhangen und so blieb der Blick ins Tal verschlossen.

Von dort aus ging es gut gelaunt weiter zu einem der absoluten Highlights der Region: Der Steinachklamm. Zwischen den imposanten Felsen wartete bereits die Steinachtal-Nixe mit süßem Fisch. Die Route führte weiter nach Presseck. Im Schützenhaus wurden die Wanderer mit kräftigen Mittagssuppen, Joghurt und Getränken versorgt.

Nach der ersten Stärkung galt es den Bärenplatz zu erobern. Oben wurden die Gipfelstürmer von Bären mit einem kleinen Umtrunk begrüßt. – Leider blieb auch hier wie zuvor an der Opferstätte die Aussicht von Nebelschwarten versperrt.

Über das Rodenbachtal, in dem einem das Spinnwebengesicht Siebenfreund seine Geschichte erzählte, und die Wustuben mit seinen Frankenwald Weibern führte die Route wieder zurück nach Presseck. Im Schützenhaus wurden die Wanderer dieses Mal von einem wahrhaftigen Kuchenmeer begrüßt, welches zur ausgiebigen Verkostung einlud.

Nun verlief die Strecke weiter über Schöndorf, dort konnte kräftiges Bier und Brot verkostet werden, weiter in Richtung Steinachtal. – Und endlich hatte auch Petrus Nachsicht, denn er setzte dem Regen endlich ein Ende und ließ die Sonne und sogar blauen Himmel heraus.

Nach einem schlammig, rutschigen Abstieg in das Steinachtal wurde der Trupp im mitten von mystischen Auenwäldern von Feen, Füchsen und Eulen in Empfang genommen und sicher weiter zur Burgruine Nordeck geleitet. Das Durchkommen war hier jedoch nicht ganz so einfach. – Um den Weg passieren zu dürfen, musste Wegezoll bezahlt werden.

Mit Passieren der Zollstelle waren nun endlich auch die größten Anstiege gemeistert. Der Weg führte über die Schneidmühle zurück in die Steinachtalhalle – Es war inzwischen 18 Uhr geworden. Hier wurden die Zieleinläufer mit Handschlag von Markus Franz (Organisator sowie Geschäftsführer des Frankenwald Tourismus) in Empfang genommen. Es wartete bereits ein leckeres Abendbüffet auf die hungrigen Mägen sowie entspannende Massagen auf die geschundenen Beine und Füße.

Nach einem gemütlichen Beisammensein und vielen netten Gesprächen trennten sich die Wege. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder einen ebenso schönen Wandermarathon miterleben dürfen.

Unser Fazit:

Es hat sich mal wieder gezeigt, dass es kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Kleidung gibt. Das anfängliche Regenwetter schadete der guten Stimmung der Teilnehmer in keiner Weise. Die Wege waren sehr gut ausgeschildert und die Streckenführung einfach nur traumhaft schön. Für das leibliche Wohl wurde mit reichlicher und qualitativ hochwertiger Verpflegung gesorgt.

Besonders gut hat uns gefallen, dass auf jeden Rücksicht genommen wurde und daher auch immer die Möglichkeit bestand, auch unabhängig von den Shuttle-Stationen, ein Shuttle zu rufen.

Macht bitte weiter so und wir sind schon auf den Frankenwald Wandermarathon 2014 gespannt.

 

Ausflugsideen im Frankenwald

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