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Kurzfristig umgeplant: Trainingsplan für die Übergangszeit von 6 Wochen ohne WK
Nachdem ich letztes Jahr so gute Erfahrungen mit dem Übergangstraining zwischen den Saisonhöhepunkten gemacht hatte und ich dieses Jahr keine Zeit für einen WK zwischen Schluchsee und Breitnau habe, diese aber statt 4 Wochen in 2011 jetzt 6 Wochen auseinanderliegen, habe ich mich kurzfristig für einen 42-Tage-Zyklus nach gleichem Muster entschieden.
Zur Erinnerung: Der Ansatz von Reiß/Pfeiffer
Training zwischen Fischbach und Schluchsee
Mein erster Saisonhöhepunkt sollte der Schluchseelauf am 12. Mai sein. Letztes Jahr war sehr warmes Wetter, wasu.a. dazu führte, daß ich ca. bei KM 14 einbrach und ab dann deutlich langsamer war als vorher, auch einige vorbeiziehen lassen mußte. Endzeit für die 18,4 km waren 2:29 h. Die wollte ich dieses Jahr natürlich verbessern.
Fischbach – als erster Leistungstest – war gut gelungen. Mein Plan war jetzt, mein Training in
WK in Fischbach – eine erfolgreiche Standortbestimmung
Diesmal war alles ganz anders! Um das klar zu machen, hier noch `mal kurz ein Rückblick:
9.4.2011: Erster Wettkampf des Jahres im benachbarten Fischbach (Vorort von Friedrichshafen, ca. 13 km entfernt) und fünfter überhaupt. Die Voraussetzungen nicht gerade günstig, das Ergebnis dementsprechend enttäuschend: 10,15 km in einer Pace von 8:08, dabei regelrechte Hänger über mehrere Kilometer. Was war alles falsch gelaufen?
Diesmal (zunächst?) relativ kurz:
Von 349 „Finishern" sind 112 NW-ler und 165 Läufer. 72 sind nicht spezifisch aufgeführt, weil sie am nicht gezeiteten „Genußlauf" teilgenommen haben. Mein Eindruck: Da waren mehr Walker als Läufer dabei. Gefühlt war das Verhältnis Walker/Jogger halbe/halbe. Genaue Verteilung:
87 Läufer auf 10 km
97 Walker auf 10 km
78 Läufer auf 20 km
15 Walker auf 20 km
72 Genußläufer/-walker
Organisation
Vor dem Wettkampf
Schon eifrig Getümmel, als ich um kurz nach 12 Uhr ankomme und gerade noch einen Platz auf einem halbnahen Parkplatz erwische (der Parkplatz direkt neben der Halle ist voll). Ich gehe erst einmal in Zivilklamotten zur Halle, um meine Unterlagen abzuholen. Während ich mich so umschaue und noch zwei Paar Pads am Leki-Stand kaufe (einmal mit, einmal ohne Spikes), läuft mir Peter über den Weg, den ich von Salem her noch dunkel in Erinnerung hatte. Er steht auf dem nahen