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Ciao Michael
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„Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen.“ Reinhold Messner
@markus : die angebote sind doch schon lange weg oder?
Bei hochwertigen Wanderausrüstungen sollte man nicht beim Geld sparen. Ich habe vor einem Jahr eine Thermokanne beim Schlussverkauf gekauft und habe gedacht, dass ich für bescheidene Verhältnisse. Die habe ich nach einigen Monaten wieder weggeschmissen, weil das Ding nicht ganz wasserdicht war. Jetzt habe ich mir eine hochwertige Thermokanne von der Marke Siemens gekauft und kann mich nicht beklagen. Beim Kauf von Wanderaccessoires sollte man sich beraten lassen, bevor man was kauft.
Geändert von Nguyen28m (30.01.2012 um 21:20 Uhr)
Zu rucksackgeeigneten Thermoskannen gibt es diesen aktuellen Test:
Produkttest: Thermosflaschen - alpin.de
Ich würde mich als auch im Winter sehr rucksackaktiv bezeichnen und besitze drei Thermoskannen: 1, 0,75 und 0,5 Liter. Die 1-Liter-Flasche ist die wirklich günstige von Ikea. Die 0,75 irgendein no name (Müller-Drogerie-Markt), die 0,5 ist von alfi. Ich finde keinen Unterschied. Alle dicht (die Ikea-Flasche hab ich schon 6 oder 7 Jahre) und vom Gewicht her akzeptabel. Und für Tagestouren reicht die Isolation sehr gut aus. (Ich hab auch schon mal mit Schnee verdünnt...)
Bei langen Touren sind dann auch mal zwei dieser Flaschen dabei.
Da der Tee doch sehr heiß ist, nehme ich manchmal neben der Thermoskanne auch eine PET-Flasche mit, die ich zuhause mit sehr warmem Wasser fülle, das im Laufe der Tour abkühlt (aber nicht gefriert, da warm eingefüllt). Damit kann ich dann den Tee verdünnen.
Und was noch viiiel besser ist.....Glühwein mitnehmen......! Meine Zusammensetzung: Halb Wein, Viertel Saft, Viertel Wasser. Mit Gewürzen erhitzen...! mmmmmmmhhhhhh!!!!!
Da geht sich's noch beschwingter!
Gruß Sigrun
Ähm, Nachtrag... zu Risiken und Nebenwirkungen... ich übernehme keine Haftung für etwaige Folgeerscheinungen...
...und der vielleicht noch wichtigere Nachtrag: Alle drei Kannen haben einen Schraubverschluss, den man ein Stück weit aufdreht, um auszugießen. Da läuft also nix "durch den Deckel". Solche Verschlüsse sind ganz einfach und haben keine Nischen, in denen sich der Schmutz sammelt. So kann ich alle drei Teile (Kanne, Schraubverschluss, Becher) in die Spülmaschine packen und nix geht kaputt und nirgends sammelt sich Spülmaschinendreck. (Und auch das Von-Hand-Spülen ist unkompliziert.)
Geändert von falscherHase (30.01.2012 um 16:38 Uhr)
ich hatte doch meine Billig-Kanne von Ikea (6 Euro) beschrieben. Inzwischen habe ich einen (versehentlichen) Test durchgeführt, ganz ohne Wanderung.
So war das:
Morgens um 6:00 die Kanne mit Tee gefüllt. Dann zur Arbeit gelaufen (aber nur 10 Min durch die Kälte). In der Arbeit lag die Kanne im Rucksäckle bei Zimmertemperatur. Um 14:00 sind wir 2 Std gefahren zu einer Fortbildung (Auto-Temperatur...?). Dort die Kanne im Auto gelassen. Auto kühlt wieder ab. Später Rückfahrt, wieder 2 Std. (Ankunft 22:00) Die Kanne im Auto vergessen! Es war weiterhin bitterkalt.
Am nächsten Morgen um 6:30 die Kanne aus dem Auto geholt, Hörtest, ob der Inhalt noch flüssig ist...! Test bestanden! Beim Ausleeren festgestellt, dass der Tee nun eine angenehme Trink-Temperatur gehabt hätte!
Ich bin sehr zufrieden mit der Kanne. Allerdings wäre der Test schlechter ausgefallen, wenn sie im Laufe des Tages z.T. geleert worden wäre.
Allgäu-Grüße von Sigrun
Na, bei dem Hersteller ist die Kanne wohl auch für schwedische Verhältnisse konstruiert
Nein, mal ganz im Ernst: die Kanne hätte sicher im leeren Zustand noch viel mehr überlebt. Schließlich werden solche Waren nicht im Thermo-Lastwagen transportiert. Nur gefrierende Füssigkeiten dürften sehr schnell den Selbstzerstörungsmodus einleiten, also immer ausreichend Prozente mit einfüllen, dann kann gar nichts passieren![]()
danke, Gisela, der Tipp ist gut!
Alkohol gefriert bei niedrigeren Temperaturen als Wasser.Und bei der Rückfahrt dem netten Streifen-Beamten dann charmant etwas zuhauchen (oder zupusten) von wegen Frostschutz...
(Die Salz-Version wäre ja auch möglich, wird jedoch auf wenig Akzeptanz stoßen.)
Aber im Ernst: Den Versuch, ob die Kanne solche kalten Temperaturen überlebt, wenn sie gefüllt ist, wollte ich dann doch nicht machen. Wer ist stärker? Die Eis-Ausdehnung oder das Metall der Kanne?
Allgäu-Grüße von Sigrun
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