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Wandern auf dem Hochrhöner
Der Hochrhöner für Einste... 170,00€
Der Hochrhöner für Einsteiger
Erleben Sie die Filetstückchen des Hochrhöners - z.B di...
Wandern auf den Extratouren 90,00€
Wandern auf den Extratouren
Eine Wanderung auf den Extratouren bietet sowohl den Freu...
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Wandern auf dem Hochrhöner
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Der Hochrhöner Wanderweg

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Feb
Marz
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sept
Okt
Nov
Dez
181Km 740
4640 4600
Etappen 7-9 Schwierigk. Mittel
Wegeart Mehrtagestour  

 



Sonstiges:

Start Bad Salzungen
Ziel Bad Kissingen
Landschaft: Mittelgebirge
Wege: Mehrtagestour
Gepäcktransfer: Pauschalen
Schutzhütten: Keine Angaben
Kinderfreundlich Mäßig

Anbieterinformationen

Anbieter: Rhön Tourismus & Service GmbH
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Internet: Rhön >>
Telefon:
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Prädikat
Kurzinfo
"Der Hochrhöner" ist einer der deutschen Premiumwanderwege und führt durch 3 Bundesländer über die Rhön. Erlebt diese wunderschöne Tour mit unseren Nordic Walkern Arnold Kircher und Andre Reith die einen Teil dieses Weitwanderweges beschritten haben.
 
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Bitte genug mitnehmen und örtliche Geschäfte nutzen.

 

Anfahrt & Parken
Meist an den Startplätzen der Touren.
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Der Hochrhöner Wanderweg Arnold K.

„ Der Hochrhöner“ eine ganz besondere Runde




Nachdem mein Nachbar und Freund Andre und ich im letzten Jahr den Vulkanring gelaufen hatten, suchten wir für dieses Jahr einen neuen Rundweg. Relativ schnell fiel unsere Wahl auf den ca. 90 Kilometer langen Hochrhöner, den wir vom Schwarzen Moor aus über Frankenheim und Mittelsdorf nach Tann, die Milseburg, Wasserkuppe, Rotes Moor und Heidelstein wieder zurück zum Schwarzen Moor angehen wollten.

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hochrhoener15.jpgUnsere Tour begann am 08.05.2009 um ca. 8.30 Uhr mit der Fahrt zu unserer Übernachtungsstätte in Tann. Dort hatten wir bereits vor mehreren Wochen die wirklich sehr zu empfehlende über die Grenzen der Rhön bekannte Gaststätte „Zur Krone“ mit eigener Metzgerei und Übernachtungsmöglichkeit als unser Domizil ausgesucht.
Hier wurden wir freundlich von Familie Mihm empfangen. Wir lagerten unser „großes“ Gepäck ein, um danach mit dem Auto zum Naturparkplatz „Schwarzes Moor“ zu fahren. Unsere tatsächliche Tour startete dann endlich um 10.30 Uhr.
Den ganzen Vormittag hatte es geregnet und wir schauten ständig zum Himmel. Sollte er tatsächlich noch einmal aufreißen und uns herrliches Laufwetter bescheren? Ja er tat uns den Gefallen.
Bei angenehmer Lauftemperatur führte uns unser Weg immer der Beschilderung folgend an einem alten DDR Wachturm vorbei nach Frankenheim.

hochrhoener11.jpgFrankenheim lag trotz fast 11.00 Uhr noch immer in einer friedlichen Ruhe vor uns. Jedoch gab es immer wieder bedenkliche Blicke zum Himmel. Es wurde von Minute zu Minute schwärzer. Und kurz hinter Frankenheim beschlossen wir unsere Regenponschos überzuziehen. Und das war gut so. Denn kurz darauf erwischte uns ein heftiger Schauer. Stehen bleiben lohnte nicht, denn wir waren eh auf freiem Feld. Also gingen wir dem Weg folgend über eine Rinderweide bis an den Waldrand, wo uns ein Unterstand wie gerufen kam. Hier machten wir unsere erste Rast nach etwas mehr als 6 Kilometern ohne große Anstrengung. Nach einer halben Stunde hatte der Regen hatte nachgelassen und wir liefen nun im Sonnenschein weiter, vorbei am „Eisenacher Haus am Ellenbogen 779 m ü NN“ zum nächsten Ort Mittelsdorf. Hier waren wir am frühen Nachmittag gegen ca. 13.30 Uhr und die einzige Gaststätte des Dorfes, in der wir einen Cappuccino zu uns nehmen wollten, hatte geschlossen.

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Dann halt weiter. Unsere Grobrichtung hieß nun Andenhausen. Nachdem wir Mittelsdorf in Richtung Kaltennordheim verlassen hatten, erwartete uns direkt nach dem Abzweig Kaltennordheim die erste, für die Rhön eigentlich bekannte Steigung. Über eine Streuobstwiese, die in herrlicher Blüte stand stiegen wir hoch zur Hexenlinde. Von 516 m ü. NN ging es auf 644 m. ü. NN

 

Von hier oben am „Alten Baum“ gab es eine herrliche Sicht.
Wir genossen diese für einen Augenblick und gingen weiter Richtung Andenhausen. Über eine lange Zeit hatten wir jetzt weder großes Gefälle noch größere Steigungen. Am Abzweig Andenhausen wartete eine schöne Ruhemöglichkeit auf uns, die wir nicht auslassen konnten.

Von hier ging es weiter auf dem Grenzstreifen, Richtung Dietgeshof. Auch hier staunten wir nicht schlecht, als wir direkt vom Berg kommend auf eine urige Apfelweinkneipe stießen. Wenn es eine solche Möglichkeit gibt, Land und Leute zu treffen, lassen wir diese natürlich nicht ungenutzt.

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hochrhoener02.jpgEinige ältere Männer, aber auch zwei Teenager saßen, wahrscheinlich Dorfgeschichten austauschend, hier im Gastraum und wir genossen ein kaltes Erfrischungsgetränk, bevor wir uns weiter zum Abstieg nach Tann machten. Tann und unsere Übernachtungsstätte „Zur Krone“ erreichten wir nach 5 Stunden und 55 Minuten reiner Laufzeit und gut 31 Kilometern.
Wir waren froh gerade noch rechtzeitig vor einem Hagelgewitter angekommen zu sein. Unser erster Tag ging dem Ende entgegen. Er kam uns nicht sehr anstrengend vor, hatten wir doch von 780 m. ü. NN am „Schwarzen Moor jetzt hier herunter nach Tann auf 380 m. ü. NN eine Höhe von 400 Metern nach unten überwunden. Aber wir wussten, dass uns am 2. Tag einiges mehr erwarten würde.


Der Hochrhöner, die zweite Etappe.



In der Nacht hatte es geregnet, aber am nächsten Morgen wurden wir von der Sonne begrüßt. Nach dem reichhaltigen Frühstück machten wir uns um 9.00 Uhr auf zur 2. Etappe.
Durch das Stadttor hindurch führte unsere Strecke zum Aufstieg auf den Habelberg. Der Habelberg liegt auf 718 m. ü. NN. und thront über Tann.



hochrhoener03.jpgInnerhalb von knapp 3 Kilometern erreichten wir den Habelstein. Ein herrlicher Blick über Habel und Hilders belohnte uns. Jetzt erkannten wir auch, was mit dem Namen Kuppenrhön verbunden war. Viele Anhöhen zeigten sich in Richtung Milseburg, die wir jetzt größtenteils zu überwinden hatten. Vom Habelberg ging es weiter über den Boxberg Richtung Nüsttal. Eine zu laufende Berg- und Talbahn wollte bewältigt werden. Der Nüstberg lag als nächste zu erklimmende Kuppe vor uns, bevor wir wieder weit hinab nach Gotthards kamen. Gotthards liegt auf 375 m und ist ein schöner Ort, der uns um die Mittagszeit erwartete. Hier machten wir eine kurze Rast und stärkten uns mit einer herrlichen Suppe. Weiter über Schwarzbach und Langenberg ging es nun zum Schweinsberg.

Den Hohlstein links liegen lassend ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel, die Milseburg. Leicht ansteigend, jedoch ziemlich Kräfte zehrend führte unser Weg an Oberbernhards vorbei zum Parkplatz an der Milseburg.



Die Milseburg, die auch Perle der Rhön genannt wird, ist eine alte Keltenburg von der nur noch einige Felsen und viele Basaltsteine zeugen. Am Gipfel gibt es ein Kapelle (St. Gangolfskapelle) in der noch immer Gottesdienste gefeiert werden.

Und wie es sich für eine Attraktion gehört gibt es hier oben auch eine Gaststätte. Aber nicht, wie man vielleicht denken könnte. Ohne Strom kommt man hier oben aus und der Wirt kann den Weg hinauf zur Gaststätte, die übrigens nicht zum Übernachten geeignet ist, nur mit einem guten Geländewagen erreichen. Steigungsstücke, die recht beschwerlich waren führten dorthin. Was uns erwartete war eine Atmosphäre, wie aus längst vergangenen Zeiten. Schon von weitem hörte man die gute Laune aus der Gaststätte. Voll besetzt war der ca. 50 qm große Gastsaal. Ein Mann mit Ziehharmonika sorgte für Stimmung und fast alle Besucher stimmten in die angespielten alten, deutschen Lieder mit ein. Hätte man hier übernachten können, wir hätten gewusst, wo wir geblieben wären. Der Ausblick von hier oben war atemberaubend. Über die Rhön hinweg konnte man in den Vogelsberg, auf der anderen Seite nach Bayern und Thüringen schauen. Das riesige Felsmassiv auf dem wir stehen ist beeindruckend. Man wagt es kaum zu sprechen.

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hochrhoener01.jpgMittlerweile war es 17 Uhr geworden. Wir hatten eine reine Laufzeit von 6 Stunden und 12 Minuten hinter uns. Mein Navman sagte mir, dass es von Tann bis hier an diesen Ort 31,04 Km waren. Wir stiegen wieder hinunter zum Parkplatz an der Milseburg, wo wir schon von unserem Hauswirt Herr Mihm erwartet wurden, der uns für unsere Wanderung über die Kuppenrhön zur Milseburg bewunderte. Er nahm uns wieder mit zurück nach Tann und wir konnten auf der Fahrt vieles über die Rhön und ihre Bewohner erfahren. Angekommen in Tann machten wir uns frisch und aßen zu Abend. Unsere Muskeln spürten wir heute besonders, daher war es auch kein Wunder, dass wir uns früh ins Bett legten, um für unsere letzte Etappe von der Milseburg zum Schwarzen Moor ausgeruht zu sein.

 


Der Hochrhöner, die dritte Etappe



hochrhoener06.jpgIn der Nacht hatte es wieder geregnet und am nächsten Morgen erwartete uns ein bedeckter Himmel. Nach dem Frühstück mussten wir Herr Mihm erklären, wie unsere Tour für heute aussieht. Dies konnten wir ihm, während er uns zu unserem Startpunkt an der Milseburg ganz gut erklären. Von der Milseburg, über die Wasserkuppe zum Roten Moor, von dort weiter über den Heidelstein zu unserem Ausgangspunkt der Hochrhöntour am Schwarzen Moor. Herr Mihm staunte nicht schlecht und sagte, dass wir da sicher den ganzen Tag unterwegs seien. Wenn wir zu müde zum Nachhause fahren sind, meinte er, sollen wir ruhig noch ein paar Stunden in unseren bereits bezahlten Zimmern ruhen. Und wir glauben, dass er es wirklich ernst gemeint hatte. Freundliche Menschen die Rhöner.

Also, an unserem Startpunkt für die heutige Etappe angekommen, merkten wir zuerst, dass unsere Oberschenkel und Schienbeine irgendwie nicht so richtig mitwollten. Erst nach ca. 400 Metern ließen die Probleme nach, und wir konnten ohne Probleme Richtung Wasserkuppe laufen. Auf relativ ebenem Geläuf mit etwas Teer, kamen wir nach etwa 4 Kilometern am Grabenhöfchen an. Einige wenige Gäste warteten schon auf Einlass, um dort wahrscheinlich ihr Frühstück einzunehmen. Mit freundlichem Gruß zogen wir weiter zur Enzianhütte. Hier war es noch sehr ruhig. Es war ja auch erst 9.45 Uhr.

Weiter über die „Lange Rhön“ liefen wir auf einem immer etwas fallenden Niveau unseren Weg weiter bis nach Abtsroda. Momentan hatten wir eine Höhe von ca. 680 m.ü.NN. erreicht. Auf einer Länge von knapp 2 Kilometern erklommen wir die 937 m hohe Wasserkuppe. Dieser Weg erwies sich als sehr beschwerlich. Durch den vielen Regen war der Trampelpfad von Abtsroda sehr weich und rutschig geworden. Zwei mal machten wir unterwegs halt, weil die Steigung einfach zwischenzeitlich sehr extrem wurde. Aber endlich kamen wir nach einer knappen halben Stunde Aufstieg von Abtsroda auf der Wasserkuppe an.


Vom Fliegerdenkmal genossen wir einen herrlichen Blick hinüber nach Fulda und in den Vogelsberg. Leider konnte man den Hoherodskopf nicht sehen, weil es in der Ferne etwas diesig war. Nach einer kleinen Rast auf der Wasserkuppe machten wir uns gestärkt weiter Richtung Rotes Moor. Nach einem kurzen Abstieg liefen wir nun relativ auf einer Höhe weiter. Gegen 13.00 Uhr erreichten wir das Rote Moor.


hochrhoener04.jpgÜber Eichenbretter führte ein Steg von ca. 1 Kilometer Länge durch diese herrliche und renaturalisierte Landschaft. Überall sah man schon, dass es in diesem Jahr sicher eine reichliche Heidelbeerernte geben würde. Alle Sträucher hingen voll von diesen kleinen jedoch noch unreifen Beeren. Unsere nächste Rast machten wir im Haus am Roten Moor. Wir ließen uns eine Bratwurst schmecken und gingen weiter zum Heidelstein.


Von hier weiter, vorbei am Gedenkplatz der Gefallenen Kameraden des Rhönclubs, über Schornhecke und Stirnberg kamen wir nach einer reinen Laufzeit von 5 Stunden und 10 Minuten am Schwarzen Moor an. Müde, aber froh und stolz setzten wir uns am Parkplatz Schwarzen Moor auf eine Bank. Einige Wanderer aber auch sehr viele Tagestouristen und Motorradfahrer nutzten das schöne Wetter zu einem Ausflug. Wir grinsten uns an, und sagten nix wie ab nach Tann und von Herr Mihm verabschieden.

Nach 17 Stunden und 17 Minuten hatten wir unsere 88 Kilometer lange Tour durch die Hochrhön beendet.


Ganz am Ende unseres kleinen Berichts über den Hochrhöner möchte ich ein kleines Fazit abgeben.
Der Hochrhöner ist eine sehr abwechslungsreiche und auch landschaftlich sehr reizvolle Strecke. An vielen Orten wird man mit unserer jüngeren Geschichte des Landes konfrontiert. Die Rhön hat viel getan und ist touristisch relativ gut erschlossen. Die beiden Moore haben eine besondere Anziehungskraft und auch die Gipfel der Rhön entschädigen mit ihrem oft atemberaubenden Blick für die Strapazen des Aufstieges. Besonders die auf dem Weg liegenden „Berggaststätten“ „Milseburg“ und „Enzianhütte“ drücken den „Rhöner Charme“ aus. Ein rauer Weg dorthin, aber ein freundlicher Empfang ist einem Gewiss.
Jedoch muss man sagen, dass der Hochrhöner nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Für absolute Anfänger birgt er eine sehr große Herausforderung, der man gerade als Ungeübter nicht immer gewachsen sein könnte.
Trotzdem würde ich den Weg immer wieder gehen, nicht nur weil die Rhön schön ist.
Einen besonderen Dank wollen wir hier noch einmal dem Gasthaus „Zur Krone“ in Tann und deren Besitzer Familie Mihm aussprechen. Vielen Dank. Sagen die zwei Vogelsberger in der Rhön, Arnold Kircher und Andre Reith.

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