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Der Ahornweg im Osnabrücker Land

Erlebnisart: Wandererlebnis

Familiengeeignet:

Ja
   
Highlights: Türme, Schloß Iburg, Gradierwerk
Einkehren: Es gibt zahlreiche Cafes und Gaststätten auf allen Abschnitten.
Fotolocations: Auf den Aussichtstürmen und am Wegesrand

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Beitrag Bad Iburg Osnabrücker Land Deutschland


Ahornweg im Osnabrücker Land

Meine dritte Station in Niedersachsen war der Ahornweg im Osnabrücker Land und dieses Mal begleitete mich der Wanderkoordinator Herr Hein. Auch dieser Weg ist alles andere als flach und von seinen 5 Aussichtstürmen aus gibt es fabelhafte Weitsichten.

Der Ahornweg ist 100 km lang, hat 6 Etappen und ist in Form einer 8 angelegt. Wanderfreunde legten ihn vor über 50 Jahren an und gaben ihm seinen Namen, der von den vielen unterschiedlichen Ahornarten herrührt. Dennoch führt der Weg immer wieder in die Zivilisation, um besondere Hotspots zu erreichen.

Ein weißes Ahornblatt auf schwarzem Grund ist die Wegemarkierung.

 

Der Ahornweg

Highlights

  • traumhafte Weitsichten
  • Aussichtstürme
  • unterschiedlichste Ahornarten
  • Gradierwerk Bad Rothenfelde
  • sehr gute und intuitive Wegemarkierung

Leichte Berge und Hügel prägen das Osnabrücker Land und damit auch den Ahornweg, der sogar einen Abstecher in den Teutoburger Wald macht.

Start des Weges ist das Schloss in Bad Iburg und hier endet der Weg auch nach 100 Kilometern. Ich war mit Herrn Hein an mehreren schönen Stellen zum Wandern und Fotografieren, wobei ich wieder feststellen musste, dass es noch mehr als Wege und Pfade braucht, damit ein Wanderweg spannend ist. In diesem Fall war es das Gradierwerk in Bad Rothenfelde. Das sieht nicht nur beeindruckend aus, sondern erzeugt eine ganz eigene Luft, die erfrischend und ähnlich wie eine Meeresbrise wirkt. Eine faszinierende Erfahrung an einem heißen Tag.

Außerhalb der Zivilisation sind es Pfade und Kammwege, die den Wanderern gefallen. Auch wir waren auf ihnen unterwegs und einige Bilder zeigen die natürlichen Wanderpfade. Da ich nur Streckenweise auf dem Weg war, möchte ich jetzt nicht die Etappenbeschreibungen irgendwo abschreiben, sondern gebe euch den Link zu den Etappen: http://www.ahornweg-wandern.de/erlebnis-ahornweg/routen/

 

Ebenso abwechslungsreich zeigt sich die Natur. Während wir die Pfade erwanderten, boten sich Aussichten auf Blumenwiesen oder bewaldete Hügel. Dazwischen die Ortschaften am Wegesrand, die ebenso ihre Reize haben. Immer wieder gibt es Bänke, um diese Aussicht genießen oder um eine gemütliche Brotzeit abhalten zu können. Es gibt sogar eine Himmelsliege mit Blick auf Bad Iburg und seinem Schloss.

Zum Teil liefen wir auf dem Meeresgrund – Ja, ihr lest richtig. Vor 120 Millionen Jahren sah es hier noch ganz anders aus und besonders am Südkamm findet sich das weiße Kalkgestein, und wenn man noch genauer hinschaut, entdeckt man auch Muschelabdrücke aus der Zeit der Dinosaurier.

Die „Küste“ ist heute der Lebensraum von Heidelbeeren und Kiefern.

 

Die Beschilderung

Ein einheitliches Beschilderungssystem für Wanderer und Radfahrer ist die Basis. Die Schilder sind so konstruiert, dass man sie intuitiv lesen kann. Zwischen den Wegweisern gibt es viele aufgemalte Wegemarkierungen, sodass ein Verlaufen fast unmöglich ist.

Besonders das fehlende Wegweiser-Wirrwarr und die damit klare Beschilderungsstruktur sind sehr angenehm und ich vergebe dafür einige Pluspunkte.

 

Die Orte und ihre Highlights

Ihr habt unterwegs auch die Zeit die Dörfer und Städte zu erkunden und diese bieten viele Kurelemente, Museen, historische Gebäude, Cafés, Gaststätten und Highlights wie das Gradierwerk. Hier findet ihr eine Übersicht: http://www.ahornweg-wandern.de/ahornweg-gemeinschaft/orte/

Beim Wandern spielt die Natur eine große Rolle. Wer aber auch Land und Leute genießen, etwas Neues sehen oder etwas aus der Vergangenheit erfahren will, ist hier definitiv richtig. Die gebotene Vielfalt wertet den Ahornweg deutlich auf, und die Kombinationen der verschiedenen Elemente ist hier sehr gelungen.

 

  • Fazit:

Würde ich nach diesem Ausflug wiederkommen? Ja.

Wandern ist ein Erlebnis und hier ist von wildromantischen Pfaden bis hin zu grandiosen Sehenswürdigkeiten ein breites Spektrum geboten. Diese Abwechslung und die sehr gute Beschilderung machen den Ahornweg zu einer Top-Empfehlung im Osnabrücker Land.

 

Ausflugsideen am Ahornweg


gradierwerk1Das Gradierwerk in Bad Rothenfeldetipp1

Die beiden Gradierwerke sind von 18 ha. Parkanlagen umgeben. 
Das Alte Gradierwerk aus dem Jahr 1774 bildet nicht nur den optischen Akzent zwischen dem Geschäftsviertel, den Cafés und Restaurants, dem Kurmittelhaus und dem Konzertgarten. Schaufensterbummel, Pausen in Straßencafés oder Restaurants, Zeitungslektüre auf der Parkbank oder Veranstaltungen im Konzertgarten - alles findet in unmittelbarer Nähe des frischen Solenebels statt.

 

tipp2thermeTherme in Bad Rothenfelde

 

Vergessen Sie für ein paar Stunden den Alltag und lassen Sie sich in eine der modernsten Wohlfühl-Thermen Deutschlands entführen.
Auf über 8000m² erwarten Sie großzügige Wasserwelten und vielseitige Wellness- und Saunaangebote. 
Genießen Sie eine Oase der Erholung. Einmalig ist die Vielfalt mit der Sie Leib und Seele verwöhnen können. Erleben Sie das Ambiente moderner Bäderarchitektur und tanken Sie Gesundheit in der vitalisierenden Bad Rothenfelder Natursole. 

 

tipp2turm5 Aussichtstürme

Für traumhafte Aussichten sorgen 5 Aussichtstürme am Ahornweg und besonders die Sonnenuntergänge sind gut zu sehen. Einfach mal hinaufsteigen und genießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelesen 2947 mal Letzte Änderung am Dienstag, 21 Juli 2015 18:00
Gradierwerk in Bad Rothenfelde
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Frische Meeresbrise mitten im Osnabrücker Land.
Der Ahornweg im Osnabrücker Land
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Der 100Km lange Wanderweg führt in einer 8er Schleife durch das Osnabrücker...

 

 


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