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Kurze Schritte beim Nordic Walking (Nordic Wandern)
Hauptgründe für kurze Schritte
- Der Aufschlag in der Ferse beim Walken ist wesentlich geringer und damit schonender.
- Bei Gefälle ist die Negativenergie, die man abfangen muss, wesentlich geringer.
- Viele Einsteiger sind die langen Schritte nicht gewöhnt und haben damit Probleme.
- Lange Schritte bedeuten auch eine höhere Geschwindigkeit und viele haben dann einen zu hohen Puls.
- Der Vertikaldruck auf die Stöcke steigt und man hebt sich etwas mehr aus den Stöcken und entlastet dabei zusätzlich die Gelenke.
- Ideal beim Training nach Bänderüberdehnung und anderen Verletzungen in diesem Bereich, da man wesentlich sanfter auftritt.
Was man aber beachten muss
- Man benötigt nun auch kürzere Stöcke, die von der Schrittlänge abhängen, da man sonst keine flüssige Halbkreisbewegung im Arm hat.
- Wer mit seiner bisherigen Technik nicht mit seinen Händen hinter die Hosennaht kommt, sollte einmal diese Technik testen.
- Auch wenn sich die Technik der langen Schritte einfacher anhört, so ist sie nicht leichter zu erlernen als Nordic Walking.
Das zeigt die Beobachtung:
Selbst viele Nordic Walker, die einen Kurs besucht haben, machen kurze Schritte und die Hand kommt nur bis zur Hosennaht. Der gesunde Effekt durch die lange Bewegung geht weitgehend verloren. Das geht dann auf Kosten der Oberkörpermuskulatur und der gesunden Verteilung der Belastung. Wenn also sehr viele Nordic Walker, Autodidakten und Wanderer diese kurzen Schritte machen, braucht es auch die passende Bewegung dazu. Man könnte nun sagen, die sollen lange Schritte machen, aber das dürfte so nicht helfen. Perspektivisch kann man auf die langen Schritte hin arbeiten.
Deswegen sind lange Schritte nicht ungesund, aber der Körper merkt selbst, was ihm gut tut und reagiert entsprechend. Ein Sportler ist mit kurzen Schritten unterfordert, auch zur Leistungssteigerung im sportlichen Sinne sind lange Schritte besser geeignet.
Wie kann man sehen, welche Technik am besten zu einem passt?
Ein wichtiges Zeichen sind die Hände während der Schubphase. Wenn Sie diese nicht hinter die Hosennaht bekommen, ist es ein sicheres Zeichen dafür. Der Grund ist ganz einfach. Sie machen bereits kurze Schritte und somit kommt die Schubphase zu kurz.
Außerdem ist das Fußgelenk wichtig. Wenn Sie selbst merken, dass beim Auftritt ein großer Ruck durch Ihren Fuß geht (trotz Abrolltechnik), dann testen Sie mal kürzere Schritte.
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