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Gesund mit Nordic Walking

Vor einigen Jahren war Nordic Walking in aller Munde und nun ist es etwas ruhiger geworden. Kein Grund es nicht zu probieren und die Vorteile aus Bewegung, sanftem Training und Natur zu nutzen. Aber warum ist es so effektiv und was gibt es zu beachten?

 

Nordic Walking als Sport & Reha

 


Nordic walking 1Sport ist nicht nur das was wir im TV sehen und sich Menschen nach Höchstleistungen sehnen. Sport ist etwas Individuelles und sollte die eigene Fitness / Gesundheit berücksichtigen.

 

Nordic Walking ist da etwas ganz besonderes. Vom sanften Reha-Training bis zum sportlichen Speedhiking ist hier alles möglich. Das Training wird leicht begonnen und über Verlängerung der Distanzen oder Erhöhung des Lauftempos gesteigert. Dabei entsteht ganz im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten kein erhöhtes Verletzungsrisiko.

 

Bei vielen Krankheitsbildern nutzen Therapeuten Bewegung als wichtiges Element. Nordic Walking hat sich hier fest etabliert. Daher wird hier nur auf die Vorteile eingegangen und diese auch begründet. Die Links führen zu den einzelnen Themen und gehen ins Detail.

 

 

  1. Individuell angepasstes Training

 

Ein Sport muss zu dem aktuellen und individuellen Fitnessstand passen. Ob nach einem Unfall, in der Schwangerschaft oder bei einem Einsteiger ist dabei egal. Das Ziel ist ein gesunder Aufbau von Kraft, Fitness und Bewegung. Nordic Walking kann mit ganz kleinen Schritten und kurzer Armrotation begonnen werden. Das Training wird dann langsam und dem eigenen Befinden bzw. der Tagesform entsprechend gesteigert.

 

 

 

  1. Geringe Belastung für die Gelenke

 

Anfangs wurde eine Gelenkentlastung von 20% propagiert. Das ist schlichtweg falsch. Aber die Belastung ist deutlich geringer als bei anderen Laufsportarten und kann auch auf Alltagsniveau angepasst werden. Grundsätzlich gilt: Je länger die Schritte, desto größer die Energie die in der Ferse abgefangen werden muss.

 

Wie kann diese Belastung verringert werden? – Der Auftritt ist ein starker Impuls, dieser kann aber verringert bzw. gedämpft werden. Kürzere Schritte sind dabei nur eine Variante. Asphalt sollte vermieden und stattdessen weiche Wanderwege zum Nordic Walking genutzt werden. Außerdem sollten dabei Sportschuhe mit einer sehr hohen Fersendämpfung und breiter Sohle getragen werden. Grundsätzlich sollte lieber öfter und dafür auf nicht zu langen Strecken trainiert werden. Dabei sind regelmäßige Pausen wichtig.

 

 

  1. Herz- und Kreislaufsystem

 

Bewegung ist gesund. Natürlich muss diese mit dem individuellen Fitnesslevel übereinstimmen. Das Herz-Kreislaufsystem muss sich langsam an den Sport gewöhnen können. Daher ist es wichtig mit einem sanften Training zu beginnen und dieses langsam zu steigern. – Fitness kommt nicht von heute auf morgen, es ist ein Prozess. Kleiner Tipp: Beim Laufen muss es möglich sein sich entspannt und ohne außer Atem zu kommen zu unterhalten. Nach diesem Grundsatz sollte das individuelle Lauftempo festgelegt werden.

 

 

  1. Muskulatur aufbauen

 

Nordic Walking nutzt 90% der Muskeln, da durch die Nordic Walking Stöcke die Obermuskulatur ebenfalls aktiviert wird. Dies ist bei anderen Laufsportarten nicht der Fall.