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24 Stunden Wanderung im Schwarzwald
26 Teilnehmer bei der Premiere am 1./2. Juli
Schritt für Schritt ging es voran. Mal herrschte munteres Geplapper in der Gruppe, mal hing jeder seinen Gedanken nach und spulte fast meditativ Meter um Meter ab. In 24 Stunden konnten die Teilnehmer ganz schön viel erleben. In der eigens für die Wanderer urig geschmückten Scheune des Spielweghotels war der Tisch nach den ersten drei Wanderstunden gedeckt und das dreigängige Menü wurde auf den rot-weiß-karierten Tischdecken serviert. Frisch gestärkt ging es hinein in den Sonnenuntergang. Vom Stohren zeigte sich der Himmel über dem Rheintal in tief-roten und kräftig-blauen Farben. Nach einer wärmenden Mitternachtssuppe auf dem Zähringerhof brach die Nacht herein und eine Schlange von Stirnlampen tanzte munter über die Wurzelpfade zum Notschrei. Immer wieder hielt die Gruppe inne, um das Licht auszuschalten und den zum Greifen nahen Sternenhimmel und die Stille der Nacht aufzunehmen. Beim Lagerfeuer in der Nacht wurden die ersten Blasen verarztet, Muskeln gelockert und vereinzelt Fuß- und Rückenmassagen gegenseitig verordnet. Rechtzeitig haben es die Wanderer schließlich auf den Feldberggipfel geschafft, wo sich zum Sonnenaufgang auf 1.493 Metern Höhe ein ganz besonderes Naturschauspiel zeigte. Das anschließende Bergfrühstück in der St. Wilhelmer Hütte hatten sich alle verdient.
Von nun an ging es fast nur noch bergab. Die nächste Station war der Feldsee. Dort konnten in der Morgensonne die Beine ausgestreckt, der Rücken gedehnt und auch das ein oder andere Auge zugemacht werden. Nach einem zünftigen Vesper im Raimartihof wurden bei so manchem Teilnehmer angesichts des nahenden Ziels jede Menge Endorphine ausgeschüttet, so dass es im Stechschritt über Alpersbach - mit Kaffee- und Kuchenpause im Gasthaus Engel - nach Hinterzarten ging.
Insgesamt haben es 23 Teilnehmer bis ins Ziel geschafft. Müde, glücklich und stolz werden sie von ihren Highlights berichten. Für Gunda war es der Sternenhimmel, für Markus das Verweilen am Feldsee, für Bärbel der Sonnenuntergang, für Hermann die Verpflegung bei den Schwarzwälder Wirten entlang der Strecke und für Brigitte das Erlebnis, 24 Stunden auf den Beinen zu sein. Ob alle Teilnehmer noch einmal 24 Stunden wandern werden, wird sich herausstellen, wenn der Muskelkater in den nächsten Tagen abgeklungen ist.
Bericht von:
Original Schwarzwald AG
Patricia Ebner
www.original-schwarzwald.de
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