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Ruppiner Land
Das flache Land im Norden Brandenburgs ist nur spärlich von Menschen besiedelt. Neuruppin und Oranienburg sind Kreisstädte im Ruppiner Land, manch einer kennt auch die Orte Fürstenberg, Lindow, Himmelpfort oder Gransee. Bekannt ist vor allem das Schloss Rheinsberg des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. mit seinem Schlossmuseum und der Kurt-Tucholsky-Gedenkstätte. Alljährlich findet in der Kammeroper auf Schloss Rheinsberg auch ein Festival für Nachwuchstalente klassischer Musik statt. Das weite Ruppiner Land besitzt eine Vielzahl an kulturellen Sehenswürdigkeiten, Schlössern, Guts- und Herrenhäusern, Landschaftsgärten und historischen Stadtkernen. Empfehlenswert ist eine kleine Exkursion in das Scheunenviertel Kremmen. Naturliebhaber durchforsten gern das 680 km2 große Areal des Naturparks Stechlin, gelegenen ganz im Norden des Ruppiner Landes, vis-a-vis mit Nachbarn Mecklenburg-Vorpommern. Dort lebenden Sumpfschildkröten, Rothirsche, Kraniche, Fischotter und das Tier welches sich der Park auf die Fahne geschrieben hat, die Schellente. Ihm angrenzend beginnt der Naturpark Uckermärkische Seen. Seine Hälfte ist von dichtem Wald bedeckt, das übrige Gebiet wird dominiert von Mooren, Söllen und Rinnenseen. Auch hier sind Flora und Fauna im Einklang, besonders auffällig ist, dass an diesem Ort überdurchschnittlich viele seltene Pflanzenarten vorkommen.
Auf Schusters Rappen läuft es sich hervorragend durch das Ruppiner Land. Das flache Gelände strengt nicht an und bereitet deshalb ein ganz unbeschwertes Wandervergnügen. Wie auch im übrigen Brandenburg wandelt man hier auf den Spuren Theodor Fontanes. Der 250 km lange Ruppiner-Land-Rundwanderweg lässt dabei keine Wünsche offen. Ob kurze oder lange Etappen, er unterteilt sich in 13 Wanderetappen zu je 15 bis 30 km/Strecke, herrliche Spaziergänge und besondere Eindrücke werden Ihnen dabei in Erinnerung bleiben. Vorbei an Labyrinthen aus Flussläufen, grünen Wiesen, weiten Feldern, hölzern duftenden Mischwäldern, Tonstich- und Luchlandschaften. Der Besuch im Ruppiner Land hat sich gelohnt!
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