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aku 8 Outdoortest Winter
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Trezeta Idaho im Test

Ein echter Wanderschuh, dieser Treter der relativ unbekannten italienischen Marke Trezeta. Schon beim ersten Anblick fielen mir so einige markante Sachen auf wie die Vibram Sohle und ... Nein, ich will nicht alles verraten. Aber soviel sei gesagt, er passt zu den Italienern.

Trezeta Idaho

Konzept Bergwanderstiefel
Material Harte Vibram Sohle, Leder
Besonderes Gutes Preis- / Leistungsverhältnis
Preis 100,00€

 

Trezeta Idaho


 

Hier präsentiert sich ein ganz klassicher Wanderschuh, der auch optisch gut aussieht. Basis bildet dabei die Vibram Sohle mit hoher Steifigkeit in alle Richtungen, was ideal für die Trittfestigkeit ist. Passend dazu wurde eine sehr feine Noppenstruktur verwendet, die am Rand deutlich kräftiger ausfällt. Daher ist die Sohle auch auf schwierigem Terrain und Klettersteigen sowie bei schlechtem Wetter ideal für Touren geeignet. Was mir so ein bisschen fehlt, ist eine leicht geschwungene Auftrirttsfläche an der Ferse. Das macht den Auftritt etwas angenehmer, vor allem bei längeren Touren. Man verliert dadurch zwar etwas Fläche und Trittfestigkeit, aber es ist ja auch schwer, alles auf einmal zu bekommen. Wem der Auftritt dann zu hart ist, kann sich eine passende Einlegesohle kaufen. Die vom Hersteller hat eine Gitterstruktur mit Netzoberfläche, was sehr viel Luftzufuhr von unten zulässt. Nach 10 km merkt man aber, dass dadurch auch die Auflagefläche vom Fuß kleiner ist und man spürt leicht die Gitterstruktur. Aber an sich finde ich die Idee sehr gut und es vermittelt auch ein angenehmes Laufgefühl durch den Luftaustausch.


Von außen ist der Schuh gut geschützt. Dafür wurden im Front-, Seiten- und Fersenbereich unterschiedliche Materialien verwendet, wodurch sich auch optisch ein rundes Bild ergibt. Die doppelten Nähte geben dem Schuh dann noch den letzten Schliff und sorgen für längere Lebensdauer. Allerdings sind die restlichen Nähte in den schwächer beanspruchten Regionen nur einfach genäht. Von der Schutzschicht in Richtung Schnürsenkel wird es funktionell mit einer Kombination aus Leder und Mesh. So kommt genug Luft an die Füße und Schweiß kann nach außen transportiert werden. Die Ösen sind aus Metall und sitzen allesamt auf Leder, wobei einige direkt dafür angebracht wurden und optisch als Applikation einen guten Eindruck machen.


Der Idaho unterwegs.



Zuerst mal betrachte ich die Anziehhilfe genauer, nachdem ich im Internet gelesen hatte, dass diese sehr schnell den Geist aufgibt. Eine einfache Naht im Fersenschutz hält die Schlaufe. Dazu kommt eine weitere, die auf Stoff angebracht ist. Das sieht nicht so vertrauensvoll aus, hat im Test aber gehalten und starkes Ziehen hielt sie auch aus. Das fing schon mal gut an und schon die erste Meter waren bequem zu laufen und das Gewicht angenehm gering. Tatasächlich konnte ich ohne großes Einlaufen auf Tour gehen, was definitiv für einige Pluspunkte sorgt. So lief ich dann Richtung Erlabrunn und erst danach ging es ab zu den Wanderwegen. Asphalt selbst ist recht unbequem zu laufen durch die harte Sohle, aber sobald der Wanderer weichen Untergrund betritt, weiß er dieses dann zu schätzen. Der Schuh beißt sich geradezu in den Boden und klebt dort fest. Typisch Vibram könnte man sagen. Mittlerweile weiß ich diese Marke bei den Sohlen echt zu schätzen.

Problem ist natürlich, dass viele Wanderwege auf recht hartem Bodem verlaufen, aber wichtiger ist die Sicherheit. Besonders wer auch mal abseits gut präparierter Strecken unterwegs ist, weiß, wie wichtig dabei eine hohe Trittfestigkeit ist. Das gilt dann auch für Klettersteige, unwegsames Gelände und Trampelpfade. Hier ist dann ein Wanderschuh wie der Trezeta Idaho zu Hause und auch wenn ich hier nur kleine Passagen zum Klettern und Testen hatte, so hat sich dieser doch sehr gut geschlagen. Das deckt sich übrigens auch mit anderen Berichten im Internet, bei denen Käufer der Schuhe Ähnliches Berichten.

Das i-Tüpfelchen bildet dann der bequeme Sitz und die Atmunungsaktivität. Ich habe mir keine Blasen geholt (obwohl nicht eingelaufen) dank der fehlenden Druckstellen und dem bequemen Material. Einzig die Einlegesohle ist nicht so mein Ding durch die Perforierung. Aber dafür ist diese sehr luftig. Da lohnt es sich vielleicht gleich eine mit höherer Dämpfung im Fersenbereich zu nehmen.

 

 

 

Fazit

Testurteil

Ein durchaus guter Wanderstiefel mit vielen sinnvollen Technologien zum Schutz und für bequemes Wandern. Dazu die recht bekannte Vibram Sohle und eine gute Belüftung, womit die Touren zu einem Erlebnis werden.

 


 
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