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Bequem im Zelt übernachten
Zelt
Wasserdicht muss es sein und es gibt wohl kein wichtigeres Kriterium. Hier gilt eine Wassersäule von 1500 mm als wasserdicht. Das ist für viele Einsätze ausreichend. Aber achtet unbedingt auf eine gute Beschichtung und die Nähte. Das macht die Zelte zwar teurer, ist aber langfristig gut angelegtes Geld. Beim Boden des Innenzeltes reicht das aber nicht. Hier sollte stabiles Material ein Vielfaches aushalten.
Luftfeuchtigkeit ist auch so ein Problem. Klamme Wäsche und Schlafsäcke sind ungemütlich. Aber um das zu vermeiden, muss man bereits im Vorfeld einiges beachten. Zuerst sollte man Unnötiges vermeiden.
- Zelt immer gut trocknen
- Nasse Klamotten / Schuhe in das Innenzelt legen
- Im Zelt kochen
Den Rest erledigt die richtige Belüftung. Am besten sind da Zelte mit 2 Eingängen und großen Belüftungsschlitzen. Ansonsten achtet noch auf einen großen Abstand zwischen innen- und Außenzelt. Da kann die Luft gut zirkulieren.
Größe, Gewicht und Packmaß richten sich dabei natürlich nach Eurer Tour.
Kopfkissen Der Klassiker ist eine leichte Stofftasche gefüllt mit T-Shirts. Leicht und die Klamotten hat man sowieso dabei. Reicht aus, aber es geht noch bequemer. Es gibt aufblasbare Kissen mit weichem Bezug. Klein und praktisch. Eine Variante sind dabei gefüllte Kissen mit leichten Kunstfasern oder Daunen, die zusätzlich einen aufblasbaren Kern haben. Ansonsten gibt es noch aufblasbare Nackenkissen, aber das ist Geschmackssache. Bei der Wahl des richtigen Kopfkissens spielen natürlich Gewicht, Packmaß und Einsatzort die maßgebliche Rolle. Schönes Mittelmaß mit 105 Gramm ist das Cocoon - Air-Core Pillo Ultralight. Luftmatratze / Isomatte Eine Isomatte ist leicht aber eignet sich nur für Rückenschläfer. Auf der Seite liegen ist da unbequem und auf diese Weise an Schlaf nicht zu denken. Viele schwören dennoch drauf was sicherlich am Gewicht liegt und viele schlafen ja auch dem Rücken. Bequemer ist eine Luftmatratze. Früher hat mir eine Isomatte gereicht, aber heute nehme ich ein paar Gramm mehr gerne in kauf. Sie muss nicht ewig hoch sein, daher reicht auch eine selbstaufblasende Matte. Wenn es kalt ist, evtl. noch eine Isomatte drunter machen.
Wenn Ihr Euch oft umdreht, sollte es eine etwas dickere Matratze sein. Sie muss sich dem Körper anpassen können. Daher auch beim Aufblasen aufpassen. Sie sollte sich dem Körper anpassen ohne das man den Boden berührt. Schlafsack Man will nicht frieren, aber zu warm ist auch nichts. Die Wahl wird von der Tour bestimmt. Viele nehmen Mumienschlafsäcke, weil diese den Kopf umschließen, als Kissen fungieren und auch mal bei kalten Wetter funktionieren. Für viele Einsätze reichen leichte / mittlere Schlafsäcke mit kleinem Packmaß. Daune wird erst bei kalten Wetter interssant. Auswahl des Platzes Will man gut schlafen, so sollte man auch den Zeltplatz gut wählen. Steine, Äste, Senken sollten sich nicht unter dem Zeltboden befinden. Besser man baut das Zelt auf einer gerade Fläche, die leicht abschüssig ist. Im Zelt nutzt man diese leichte Schräglage und nimmt das Kopfende nach oben. Ohropax Gut gegen Windgeräusche, schnarchende Zeltnachbarn oder andere Lärmquellen. Sollte man unbedingt dabei haben.
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