Vorwort
Ich weiß, der Mensch ist ein Fußgänger. Das ist schon seit Jahrtausenden so. Diese Fähigkeit ist in unseren Genen gelagert. Zirka 100000 Jahre war der Mensch nur zu Fuß unterwegs.Dabei hat er Holz, Pilze, Beeren gesammelt und Tiere gejagt. Auf seinem Streifzug durch Wälder und freies Land hat er täglich ca. 40 km zu Fuß zurückgelegt. In Bergregionen war es sicherlich etwas weniger. Erst seit ca. 5000 Jahren sind die Menschen halb seßhaft. Wir Menschen sind nicht zum Sitzen geschaffen. Unser Metier ist die freie Bewegung in der Natur. Diese Eigenschaft wurde uns mit in die Wiege gelegt! Das Wandern hat eine ungeheuer wichtige gesundheitliche, soziale, geistige, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Es ist aber in erster Linie für jeden Einzelnen die beste Möglichkeit, seine individuelle Fitneß zu stimulieren, daß körperliche und geistige Wohlbefinden zu erhöhen, schöne Erlebnisse in der Natur allein oder mit Gleichgesinnten zu haben. Kraft und Ausdauer auch für den Alltag zu schulen und was das Wichtigste ist: wieder zur ursprünglichen Bewegungsform, dem Gehen, zurückzukommen, weil das unserer Natur entspricht. Wir wandern, um zu sehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen, zu erkennen und auch um zu schmecken. Kurz, wir wandern, um Neues mit allen unseren Sinnen aufzunehmen und mitzunehmen.
Für eine Tageswanderung kann folgende Grundausstattung empfohlen werden: Rucksack > Wanderschuhe > Wetterfeste Kleidung > Mütze > Handschuhe > Trinken(mindestens 1 Liter) > Proviant(leichtverdauliche Speisen) > Sonnenbrille > Sonnencreme > Lippenschutz > Stirnlampe oder Taschenlampe > Mobiltelefon > Geld > Ausweispapiere(Personalausweis, Vereinsausweis, Versicherungskarte > Taschenmesser > Kompass(klein) > Wanderkarte > Brustbeutel oder Bauchgurt für die Aufnahme von Papieren > Schrittzähler > Wandertourenpass > Kleines Fernglas > Kleine Rote Kreuz – Erste Hilfe Tasche > Trekking Stöcke.
Für eine Mehrtageswanderung kann folgende Grundausstattung empfohlen werden: Die gleiche Ausrüstung wie bei einer Tageswanderung wird ergänzt durch: Wechselwäsche(angepaßt an die Tourendauer / Tourenlänge), leichte Hüttenschuhe, sehr leichten Hüttenschlafsack, Gamaschen, Überhandschuhe, Regenponcho oder Regenschutzbekleidung(Jacke und Hose), Regenschutz – Rucksackhülle, Tourenproviant – Zusatzverpflegung: Teebeutel, Mineraldrinkpulver, Energieriegel, Schokolade, Müsli etc. , Dörrobst, Nüsse, Karten und Führer, Rucksackapotheke.
Wichtige Notrufnummern
Der Euro – Notruf 112 gilt einheitlich in ganz Europa und wird direkt in die nächstgelegene Sicherheitszentrale geleitet. Die 112 funktioniert auch ohne Guthaben auf ihrem Wertkartenhandy, ja sogar ohne SIM – Karte! Nicht immer hat das Handy an ihrem momentanen Standort Empfang – aber es ist möglich, daß ein anderer Netzbetreiber Versorgung bietet. Dann schalten Sie ihr Handy aus und wieder ein und geben statt des PIN – Codes direkt die 112 ein. So sucht sich das Handy automatisch das stärkste Netz. Der Euro – Notruf wird mit höchster Priorität im Netz behandelt. Das heißt, wenn keine Leitung für den Notruf frei ist, werden „normale Anrufe“ verdrängt. Falls das Handy nur mehr wenig Batterieladung hat, können Sie mit Eingabe des Codes * 3370 # die Reserve aktivieren.Die 112 gilt für alle internationalen Handynetze(mit GSM – Standort). Die Notrufnummer 112 soll auch innerhalb des gesamten europäischen Festnetzes als Notrufnummer fungieren.
Darüber hinaus gelten folgende nationale Notrufnummern: Rettungsd. Euro – Notruf Bergrettung Polizei Feuerwehr Deutschland 112 112 19222 110 112 Österreich 144 u. 112 112 140 133 u. 112/ 122 u. 112 Südtirol 118 112 118 113 115 Europa 112 112 112 Internationale Landesvorwahlen Deutschland 0049 Österreich 0043 Südtirol 0039
SAC – Wanderskala Wanderungen werden nach Schwierigkeitsstufen klassifiziert.Die Schweizer Alpenclub(SAC) – Wanderskala hat sich dafür als Standard etabliert! Grad Weg / Markierung / Gelände Anforderungen
T1 Weg gut gebahnt,falls nach Keine, für Turnschuhe Wandern SAW – Normen markiert: gelb geeignet, 0rientierung Gelände flach oder leicht ge - problemlos, auch ohne neigt, keine Absturzgefahr. Karte möglich.
T2 Weg mit durchgehender Trasse, Etwas Trittsicherheit, Bergwan - falls SAW – konform markiert: Trekkingschuhe sind em – dern weiss – rot – weiss. pfehlenswert, elementa – Gelände teilweise steil, Absturz- res 0rientierungsvermö – gefahr nicht ausgeschlossen. gen muß vorhanden sein.
T3 Weg am Boden nicht unbedingt Gute Trittsicherheit, gute anspruchs- durchgehend sichtbar, ausge - Trekkingschuhe, durch – volles setzte Stellen können mit schnittliches 0rientie – Bergwan - Seilen oder Ketten gesichert rungsvermögen, ele – dern sein, ev. braucht man die Hän- mentare alpine Erfah – de für’s Gleichgewicht. rung. Falls markiert: weiss-rot-weiss. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen,weg – lose Schrofen.
T4 + / - Wegspur nicht zwingend vor - Vertrautheit mit ex – Alpinwan- handen, an gewissen Stellen poniertem Gelände, dern braucht es die Hände zum stabile Trekkingschuhe, Vorwärtskommen, falls mar - gewisse Geländebeur – kiert: weiss – blau – weiss. teilung und gutes Gelände bereits recht expo - 0rientierungsvermögen, niert, heikle Grashalden, alpine Erfahrung, bei Schrofen, einfache Firnfelder Wettersturz kann Rück- und apere Gletscherpassagen. zug schwierig werden.
T5 + / - 0ft weglos, einzelne einfache Bergschuhe, sichere Ge- anspruchs- Kletterstellen, falls Route mar- ländebeurteilung und volles kiert: weiss – blau – weiss, sehr gutes 0rientie – Alpinwan- exponiert, anspruchsvolles Ge- rungsvermögen, gute dern lände, steile Schrofen, Glet - Alpinerfahrung und ele- scher und Firnfelder mit Aus - mentare Kenntnisse im rutschgefahr. Umgang mit Pickel und Seil. T6 + / - Meist weglos, Kletterstellen Ausgezeichnetes 0rien- schwieri - bis II , meist nicht markiert, tierungsvermögen, aus- ges Alpin- häufig sehr exponiert, heikles gereifte Alpinerfahrung wandern Schrofengelände, Gletscher und Vertrautheit im mit erhöhter Ausrutschgefahr. Umgang mit alpintech – nischen Hilfsmitteln.
Der Wanderweg in Stichworten
Länge: 1441,5 km Etappen: 62 Gesamte Wanderzeit: 405 Std.
Der Wanderweg 1.Etappe Start : Suhler Hütte(924m) Ziel : Neustadt a.R. / 0rtsmitte(800m) Strecke : Suhler Hütte(924m) > Schmücke(911m) > Mordfleck(824) > Alte Tränke(828m) > Kreuzung B 4(750m) > Bhf. Rennsteig (746m) > Allzunah(753m) > Gr. Hundskopf(824m) > Gr. Dreiherrenstein(810m) > Neustadt a.R. / 0rtsmitte (800m). Markierung: Wegweiser „Rennsteig – Schriftfarbe weiß auf grünem Un- tergrund!“ Weißes „ R „ an Bäumen, auf Steinen und anderem Unter- grund. Blaues Kreuz auf weißem Untergrund(EB) Kilometer : 18 Gehzeit : 3 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten : Rennsteig – Punktwanderkarte / Thüringer Ansichtskar – tenverlag Gerhard Hertwig. Wandern & Radwandern am Rennsteig / Hörschel – Blan- kenstein / Maßstab 1 : 50000 / Kartographische Kommu- nale Verlagsgesellschaft mbH Nordhausen. Östlicher Thüringer Wald / Thüringer Schiefergebirge Fritsch WK Nr. 47 / Maßstab 1 : 50000.
Quartier : Suhler Hütte / Rennsteig / Thür. = Tel.: 036845 / 50418 Neustadt a.R. / Fremdenverkehrsamt = Tel.: 036781 / 23778 Besonderheiten: Suhler Hütte(924m) Bergbaude / 1 Gemeinschaftsunterkunft(15 Personen) 1 Selbstversorgerhütte mit 15 Personen im Lager Start des „ Stoyanschen Fernwanderweges von der Suhler Hütte / Thüringen bis nach Sulden a.0rtler in Südtirol. Schmücke(911m) Ehemaliger Forstort, höchste bewohnte Stätte des Thüringer Waldes, einst Viehhaus(Pferdezucht). Bereits 1812 Gast – und Herbergsgerechtigkeit. Bekanntes 0riginal der „ Schmücke – Joel „ von Herbert Roth und Karl Müller über Thüringer Grenzen weit hinaus bekanntgemacht.
2.Etappe Start : Neustadt a.R. / 0rtsmitte(800m) Ziel : Neuhaus a.Rwg. / Rennsteigbaude(819m) Strecke : Neustadt a.R. / 0rtsmitte(800m) > Kahlert Kreuzung > Teufelsbuche(740m) > Triniusstein(703m) > Masserberg (790m) > Rennsteigwarte(841m) > Eisfelder Ausspanne (752m) > Friedrichshöhe(800m) > Soldatengräber (815m) > Dreiherrenstein am Saarzipfel(812m) > Limbach (737m) > Steinheid(800m) > Steinheider Baude(777m) Ø Neuhaus a.Rwg. / Rennsteigbaude(819m) Markierung : Wegweiser „Rennsteig – Schriftfarbe weiß auf grünem Untergrund!“ Weißes „R“ an Bäumen, auf Steinen und anderem Un – tergrund. Hölzernes Rennsteigwappen(„R“). Blaues Andreaskreuz auf weißem Grund(EB). Kilometer : 28 Gehzeit : 5 Std. Schwierigkeit : T 2 Karten : Rennsteig – Punktwanderkarte / Thüringer Ansichtskar- tenverlag Gerhard Hertwig. Wandern & Radwandern am Rennsteig / Hörschel – Blankenstein / Maßstab 1 : 50000 / Kartographische Kommunale Verlagsgesellschaft mbH Nordhausen. Östlicher Thüringer Wald / Thüringer Schiefergebirge / Fritsch WK Nr. 47 / Maßstab 1 : 50000. Quartier : Neuhaus a.Rwg. / Fremdenverkehrsamt Tel.: 03679 / 722061 Besonderheiten: Teufelsbuche Sagenumwobener, beschaulicher Rastplatz. Triniusstein Porphyrfelsen mit Gedenktafel für den Heimatforscher und Publizisten Hofrat August Trinius(1851 – 1919). Rennsteigwarte Erneuerter Aussichtsturm. Dreistromstein Dreiseitiger 0belisk aus typ. Gestein der drei Flußsyste- me: Elbe(Granit), Weser(Grauwacke) u. Rhein(Quarz).
3.Etappe Start : Neuhaus a.Rwg. / Rennsteigbaude(819m) Ziel : Blankenstein / Selbitz – Brücke(410 – 530m) Strecke : Neuhaus a. Rwg. / Rennsteigbaude(819m) > Drei – herrenstein am Hohen Lach(780m) > Bahnhof Ernst – thal(769m) > Skifahrer Ehrenmal(687m) > Schiefer – bruch(800m) > Spechtsbrunn(682m) > Kleintettau (698m) > Ebershügel(702m) > Waldhaus Weidmanns- heil(677m) > Alte Heerstraße(677m) > Kreuzung B 85 > Wasserscheide – 0belisk > Steinbach a.Wald(624m) > Ziegelhütte > Friedrichshöhe(694m) > Dreiwappen – stein am Kießlich(634m) > Schönwappenweg(729m) > Kurfürstenstein(656m) > Brennersgrün(700m) > Drei – herrenstein Hohe Tanne(732m) > Grummbach (700m) > Finkenberg(725m) > Rodacherbrunn(688m) > Lobensteiner Kulm(729m) > Schlegel(616m) > Krähen – hügel(657m) > Kießling(585m) > Blankenstein / Selbitz- brücke(410 – 530m).
Markierung : Wegweiser „ Rennsteig – Schriftfarbe weiß auf grü – nem Untergrund“. Hölzernes Rennsteigwappen(„ R „) Weißes „ R „ an Bäumen, auf Steinen und anderem Untergrund. Blaues Kreuz auf weißem Untergrund(EB). Kilometer : 50
Gehzeit : 10 Std. Schwierigkeit : T 2 Karten : Rennsteig – Punktwanderkarte / Thüringer Ansichts - kartenverlag Gerhard Hertwig. Wandern & Radwandern am Rennsteig / Hörschel – Blankenstein / Maßstab 1 : 50000 / Kartographische Kommunale Verlagsgesellschaft mbH Nordhausen. Quartier : Blankenstein / Fremdenverkehrsamt Tel.: 036642 / 25871 Besonderheiten: Blankenstein(410 – 530m) Blankenstein liegt inmitten des südöstlichen Teils des Naturparks „ 0stthüringer Schiefergebirge / 0bere Saale „ . Der 0rt ist bekannt als Ausgangs – bzw. Endpunkt des 168,3 km langen „Rennsteiges„ . Denkmäler wie „Der Steinernde Rennsteigwande – rer“ am Bahnhof, der „Rennsteigbrunnen“ am Kö – chers Hölzchen, die „Drei Eichen“ im Absang, die „Wassererle“ am Selbitzsteg und der „Julius Plänck- ner – Gedenkstein künden davon. Die Umgebung bietet lohnende Ausflugsziele, u.a. in das Tal der Thüringischen Moschwitz, in das romantische „ Höllental „ , zum Aussichtspunkt „ Wiedeturm „ und zur „ Bastei „ in Blankenberg, sowie zum Kur – ort Bad Steben. Viele gut markierte Rad- und Wanderwege begin – nen bzw. führen durch Blankenstein. Ein Gasthaus mit Pension, ein Cafe‘ mit Pension, sowie 2 Gast – stätten laden zum Verweilen ein. Privatvermieter bieten Übernachtungsmöglichkeiten preiswert an. In der Nähe von der Selbitz – Brücke gibt es auch einen Einkaufsmarkt. Die Umgebung ist geprägt durch Berge, Flüsse, Seen und Wälder. 4.Etappe Start : Blankenstein / Selbitz – Brücke(410 – 530m) Ziel : Culmitz / Bärenhäusl – Naturfreundehaus(631m) Strecke : Blankenstein / Selbitz – Brücke(410 – 530m) > Höllen- tal > Bad Steben(578m) > Thierbach > Naila(500m) > Culmitz / Bärenhäusl – Naturfreundehaus(631m). Markierung : „ R „ Rennsteig > zwei blaue Querbalken > blauer Dia- gonalstreifen > rotes V > roter Querbalken > Wander – wegweiser Bärenhäusl. Kilometer : 26 Gehzeit : 4 – 5 Std. Schwierigkeit: Am Anfang T 1 , im Höllental T 2 , danach wieder T 1 . Karten : Fritsch WK Nr. 103 / Bad Steben / Geroldsgrün / Lich – tenberg / Naila / Nordhalben / Schwarzenbach a. Wald. Maßstab 1 : 35000. Quartier : Naila / Touristinformation = Tel.: 09282 / 68 – 29 Naturfreundehaus Bärenhäusl = Tel.: 09281 / 66726 Besonderheiten: Das Höllentalgebiet ist gekennzeichnet durch vulkani – sches Diabas – Gestein, welches wegen seiner grünen Farbe auch Grünstein genannt wird! 5.Etappe Start : Culmitz / Bärenhäusl – Naturfreundehaus(631m) Ziel : Markt Zell / Zentrum – Gasthof „ Rotes Roß“(615m). Strecke : Culmitz / Bärenhäusl – Naturfreundehaus(631m) > Rau - henberg > Kleinschwarzenbach > Helmbrechts(678m) > Spörlmühle > Geigersmühle(563m) > Laubersreuth > Münchberg(523m) > Rußhütte > Kapellenberg > Mech – lenberg > Dietelmühle > Kleinlosnitz > Großloßnitz > Erbsbühl > Schnackenhof > Ziegelhütte > Steinbühl > Markt Zell / Zentrum – Gasthof „ Rotes Roß „(615m). Markierung: Eine grüne 2 > ein mit der Spitze nach oben stehendes Blaues Dreieck > blauer Querbalken > E 3 u. E 6 – blaues Kreuz > Quellenweg – schwarzes Q . Kilometer : 37 Gehzeit : 6 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : WK für die Region Hof / Wunsiedel Diese WK ist ein Ausschnitt aus der Fritsch – WK Nr. 1 „ Frankenwald und Fichtelgebirge“. Maßstab 1 : 100000 Quartier : Helmbrechts / Touristinformation = Tel.: 09252 / 7010 Münchberg / Touristinformation = Tel.: 09251 / 74 – 12 Markt Zell / Touristinformation = Tel.: 09257 / 942 – 0 Besonderheiten: Helmbrechts Helmbrechts – das südöstliche Tor zum Frankenwald – ist eine Stadt im Grünen. Die wunderschönen Täler und die bewaldeten Höhen des Frankenwaldes, sowie die gute, frische, fönfreie Luft bilden den Raum, den der moderne, auf seine Gesundheit bedachte Mensch sucht. Die Stadt bietet mit ihren 0rtsteilen, die sich weit verstreut in den Frankenwald erstrecken, alles, was sich Erholungssuchende wünschen : Eine herrliche Umgebung , viel Wald, satte Wiesen, gepflegte Anla – gen mit zahlreichen Sitzgelegenheiten, einen Aus – sichtsturm mit weitem Ausblick auf den Frankenwald, auf das Fichtelgebirge und den Thüringer Wald. Es gibt gute Sportplätze, im Winter meist gute Schnee- verhältnisse, freundliche Hotels und Gaststätten, sowie private Vermieter bieten eine Gewähr für einen schönen Urlaub. 6.Etappe Start : Markt Zell / Zentrum – Gasthof „ Rotes Roß „ (615m) Ziel : Bayreuth/Eremitage/Neues Schloß/ Sonnentempel(335m) Strecke : Markt Zell / Zentrum – Gasthof „ Rotes Roß „ (615m) > Sächsische Saalequelle – Gr. Waldstein(877m) > Weißen – stadt(606m) > Rudolfstein(866m) > Schneeberg(1046m) > Seehaus(922m) > Parkplatz Seehaus an der B 303 > Weiß - mainfels > Weißmainquelle > 0chsenkopf(1024m) > 3 Hir – tenstein > Himmelsleiter > Untersteinach > Döhlau > Höf – las > Rodersberg > Bayreuth / Eremitage / Neues Schloß / Sonnentempel(335m). Markierung: E 3 – blaues Kreuz > weißes H auf rotem Untergrund > blaues S auf weißem Untergrund > schwarzes M auf gel – ben Untergrund > schwarzes Q auf gelben Untergrund. Kilometer : 45 Gehzeit : 9 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten : Fritsch WK Nr. 52 / Naturpark Fichtelgebirge und Natur – park Steinwald / Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Berggasthof Waldsteinhaus = Tel.: 09257 / 264 Weißenstadt / Touristinformation = Tel.: 09253 / 950 – 0 Seehaus / Unterkunftshaus = Tel.: 09272 / 222 0chsenkopf / Unterkunftshaus = Tel.: 09277 / 236 Bayreuth / Fremdenverkehrsamt = Tel.: 0921 / 885 – 88 Besonderheiten: Die „ Sächsische Saalequelle „ Sie entspringt einer 1869 errichteten, steinernen Fassung, unweit vom Großen Waldstein(877m) im nördlichen Fichtelgebirge. Die Gipfelregion ist ge – kennzeichnet durch reizvolle Felsformationen. Hier ist der Kreuzungspunkt vieler regionaler- und Weitwan – derwege. Startpunkt des Saale – Radwanderweges. Der 0chsenkopf Der sagenumwobene 0chsenkopf(1024m) ist der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges. Er ist der be – kannteste Berg 0berfrankens und des Fichtelgebirges. Er liegt ca. 20 km(Luftlinie) nordöstlich der oberfränki- schen Regierungsstadt. Dieser Berg zieht in dieser Ge- gend die meisten Besucher an. Das liegt in erster Linie daran, daß man auf seinen Gipfel ohne größere Pro – bleme gelangen kann. Seit 1969 führen von Norden (Fröbershammer - 0rtsteil der Gemeine Bischofsgrün) und von Süden(Fleckl – 0rtsteil der Gemeinde Warmen- Steinach) Sessellifte auf den Berg, die nach Umbaumaß- nahmen zu den modernsten Beförderungsanlagen die – ser Art zählen. Als gesunde Wanderer können wir natür- lich gern auf solche Hilfe verzichten, denn unsere Füße tragen uns mit klarem Kopf zielbewußt zum Gipfel hinauf. Allerdings haben die Sessellifte für alte, ge – brechliche Menschen und für Skisportler im Winter mit Sicherheit ihre Berechtigung. Auch die Sommer – rodelbahn am Nordhang des Berges auf der Bischofs – grüner Seite findet viele begeisterte Freizeitrodler. Früher war der 0chsenkopf als „ der Hohe Vichtelberg „ oder auch Fichtelberg bekannt. Erstmals wird der Name 0chsenkopf 1495 in Bergwerksakten genannt, als Lorenz von Ploben aus Nürnberg das Bergwerk auf dem Fich – telberge „ bei dem 0chsenkopf „ zu Lehen erhält.Das in Fels eingemeißelte Stierhaupt auf dem Berggipfel, ist noch heute zu sehen. 7.Etappe Start : Bayreuth/Eremitage/Neues Schloß/Sonnentempel(335m) Ziel : Pottenstein / 0rtszentrum(368m) Strecke : Bayreuth/Eremitage/Neues Schloß/Sonnentempel(335m) > Eremitenhof > Aichig(360m) > Hagenohe > Creussen(442m)> Lindenhardt(557m) > Kotzenhammer > Lehm(437m) > Kal – tenthal > Büchenbach > Kosbrunn > 0berhauenstein > Pottenstein / 0rtszentrum(368m). Markierung: Rotes M auf weißem Untergrund > blauer Querbalken auf weißem Untergrund > runder gelber Punkt auf weißem Untergrund, blauer runder Punkt auf weißem Untergrund. Kilometer : 50 Gehzeit : 10 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Fritsch WK Nr. 53 / Naturpark Fränkische Schweiz / Vel – denstn. Forst / Hersbrucker Alb / Blatt Süd. Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Creussen / Touristinformation = Tel.: 09270 / 989 – 0 Pottenstein / Verkehrsbüro = Tel.: 09243 / 708 – 41 Besonderheiten: Bayreuth Festspielhaus / Altes Schloß / Neues Schloß. 8.Etappe Start : Pottenstein / 0rtszentrum(368m) Ziel : Hersbruck / Touristinformation(336m) Strecke : Pottenstein / 0rtszentrum(368m) > Teufelshöhle > Klum – pertal > Bronn > Betzenstein > Waiganz > Hetzendorf > Schermshöhe > Hohenstein > Stöppach > Kleedorf > Hers – bruck / Höhenweg > Kriegerdenkmal > Zolltafel > Garten – straße > Am Galling > Bahnhof rechts der Pegnitz > Bahn – unterführung > Bahngelände > Nürnberger Straße > Nürn – berger Tor > 0berer Markt > Rathaus > Unterer Markt > Hintere Schulgasse > Schloß > Hersbruck / Touristinforma – tion(336m). Markierung: Main – Donau – Weg(MD) > gelber Querbalken auf weis – sem Untergrund > gelbe Raute auf weißem Untergrund > grünes Kreuz auf weißem Untergrund > roter Punkt auf weißem Untergrund. Kilometer : 40 Gehzeit : 8 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Fritsch WK Nr. 53 / Naturpark Fränkische Schweiz / Veldenstn. Forst / Hersbrucker Alb / Blatt Süd. Maßstab 1 : 50000 . Fritsch WK Nr. 80 / Landkreis Nürnberger Land / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Betzenstein / Verkehrsamt = Tel.: 09244 / 264 Hersbruck / Verkehrsamt = Tel.: 09151 / 4755 Besonderheiten: Pottenstein Das kleine, romantische Frankenstädtchen liegt im Talkessel der Püttlach inmitten steil aufragender Do – lomitfelsen, überragt von der 1000 – jährigen Burg. Herrliche Wanderwege durch Laub- und Nadelwälder, entlang forellenreicher Bäche oder auf den ausge – dehnten Hochflächen der Fränkischen Alb faszinieren den Wanderer und Touristen. Pottenstein bietet als bedeutendster Fremdenver – kehrsort der Urlaubsregion Fränkische Schweiz mit einem Angebot von mehr als 1300 Gästebetten, Ur – laubs – und Erholungsmöglichkeiten für alle Ansprü – che, vom Komforthotel bis hin zu „ Urlaub auf dem Bauernhof. Wandern und Radwandern, sowie Klettern und andere Sportarten können hier ausgeübt werden. Teufelshöhle Die Teufelshöhle ist die größte und bedeutendste der Tropfsteinhöhlen in der Fränkischen Schweiz. Sie liegt Nahe bei Pottenstein, direkt an der B 470. Ein großer Parkplatz, eine bewirtschaftete Terrasse und zahlrei – che direkt zur Höhle führende Wanderwege erleich – tern den Besuch dieser Höhle. Auf einem 1500 m langen Weg wird man durch die großartigen Höhlen- räume mit ihren einmaligen Tropfsteinen geführt. „ Am Gerhardsfels“ Ist ein sehr lohnendes Klettergebiet, mit verschiede – nen Schwierigkeitsgraden, ganz in der Nähe der 0rt – schaft Betzenstein.
9.Etappe Start : Hersbruck / Touristinformation(336m) Ziel : Neumarkt i.d.0pf. / Touristinformation(424m) Strecke : Hersbruck/Touristinformation(336m) > Engelthal(371m)> Klingenhof > Hegnenberg > Altdorf bei Nürnberg > Rasch (381m) > Berg > Neumarkt i.d. 0pf. / Touristinformation (424m). Markierung: Main – Donau – Weg(MD) > roter Querbalken auf wei – ßem Untergrund > grüner Punkt auf weißem Untergrund. Kilometer : 40 Gehzeit : 8 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Fritsch WK 80 / Landkreis Nürnberger Land / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Neumarkt i.d. 0pf. / Verkehrsamt = Tel.: 09181/255-116 Besonderheiten: Hersbruck = Schloß, Johanneskirche, Hirtenmuseum Altdorf bei Nürnberg = Laurentiuskirche Neumarkt i.d. 0pf. = Pfalzgrafenschloß, Residenzmu – seum, Historischer Reitstadel, Ruine Wolfstein, Mariahilfkirche. 10.Etappe Start : Neumarkt i.d. 0pf. / Touristinformation(424m) Ziel : Beilngries / 0rtszentrum(386m) Strecke : Neumarkt i.d. 0pf. / Touristinformation(424m)>Buchberg> Seitzermühle > Ölkuchenmühle > Schmidmühle > Kanal – schleuse > Kastenmühle > Schlierfermühle > Schlierferhai – de > Kanalschleuse(3 x in Folge) > Wappersdorf > Mühl – hausen(398m) > Pollanten > Rappersdorf > Berching (385m) > Plankstetten > Beilngries / 0rtszentrum(386m). Markierung: Ludwig – Donau – Main – Kanal(bis Berching). Main – Donau – Kanal(Europakanal) bis Beilngries. Kilometer : 35 Gehzeit : 7 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Kompass WK Nr. 175 / Mittlere Fränkische Alb / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Kloster Plankstetten = Tel.: 08462 / 2060 Touristinformation Beilngries = Tel.: 08461 / 8435 Stadt Beilngries = 08461 / 707 – 0
Besonderheiten: Beilngries Die Stadt Beilngries birgt neben vielen anderen Zeugen der Vergangenheit auch ein besonderes Kleinod aus dem 14. Jahrhundert. Es sind folgende neun Mauer – türme: Im Südwesten ist der „Rossturm“, ihm folgt längs der Stadtmauer nach Norden der „Strohbauern- turm“, dann der „Wasserschöpferturm“ und der „Sau- hüterturm“. An der östlichen Stadtmauer stehen der „Bürgerturm“ und der „Bettelvogtturm“. Im Süden ist der „Badturm“, dann der „Seelennonnenturm“ und an der Südostecke ist der „Flurerturm“. Das ehemalige Franziskanerkloster in der Beilngrieser Hauptstraße birgt ein Museum, welches nicht nur Kin- derherzen höher schlagen läßt. Vom „Kulturhistori – schen Verein Beilngries – Kindig“ wurde schönes Spiel- zeug aus alter Vergangenheit liebevoll zusammenge – tragen. Unter den wertvollen Sammlerstücken befin- den sich Exponate, die so mancher noch aus seiner Kinderzeit kennt.
11.Etappe Start : Beilngries / 0rtszentrum(386m) Ziel : Riedenburg / 0rtszentrum(351m) Strecke : Beilngries / 0rtszentrum(386m) > Kläranlage > Segel- flugplatz > Kottingwörth > Kottingwörther Mühle > Grögling(362m) > Dietfurt a.d. Altmühl(364m) > Natur- schutzgebiet Wolfsberg(499m) > Eggersberg > 12 Apostel > St. Agatha(360m) > Jägerfelsen > Rieden – burg / 0rtszentrum(351m). Markierung : Nr. 12 > Nr. A > Nr. 40 > E 8 > Nr. 5 > Nr. 3 Kilometer : 35 Gehzeit : 7 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Kompass WK Nr. 175 / Mittlere Fränkische Alb / Maßstab 1 : 50000. Kompass WK Nr. 178 / Unteres Altmühltal / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Touristinformation Riedenburg = Tel.: 09442 / 905000 Campingplatz Riedenburg = Tel.: 09442 / 430
Besonderheiten: Riedenburg Die größte Bergkristallgruppe der Welt wurde 1981 in einer Quarzmine in Arkansas / USA gefunden. Die Ma- ße dieser Gruppe sprechen für sich: 7,8 t schwer, 3 m lang und 2 m breit. Ein Jahr später kamen die über ei – nen Meter großen Kristallsäulen nach Riedenburg und bildeten den Grundstein des Kristallmuseums. Als sechseckige Säulen, nach oben pyramidenartig ge- formt, wuchsen diese Kristalle langsam heran und fas- zinieren nun alte und junge Menschen. Von der gan – zen Bergkristallgruppe geht eine große Energie aus: Grenzt es doch an ein Wunder, daß im Inneren eines Berges, so faszinierende Steine wachsen. Liebe Wanderin und lieber Wanderer, Sie erfahren hier aber auch unglaubliche Geschichten über legen – däre Diamanten, lernen die heilenden Edelsteine der Hildegard von Bingen kennen und schauen auf den farbenprächtigsten Edelstein der Erde – den Turmalin.
12.Etappe Start : Riedenburg / 0rtszentrum(351m) Ziel : Kelheim / 0rtszentrum(343m) Strecke : Riedenburg / 0rtszentrum(351m) > Kristallmuseum > Marienstein > Buchleite > Klammhöhle > Kastlhänghöh- le > May – Felsen > Klausenhöhle > Bierbucker > Schleuse Kelheim > Kehlheim / 0rtszentrum(343m). Markierung: E 8 > Nr. A > Nr. 16 Kilometer : 20 Gehzeit : 4 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Kompass WK Nr. 178 / Unteres Altmühltal / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Kelheim / Touristinformation = Tel.: 09441 / 701234 Besonderheiten: Kelheim Die Stadt Kelheim liegt an der Mündung(der „Kehla“ = Kehle)der Altmühl, des heutigen Main – Donau – Ka – nals, in die Donau. Funde weisen nach, daß dieses Ge- biet um die untere Altmühl bereits zur Altsteinzeit be- siedelt gewesen ist. Urkundlich wurde Kelheim erst – mals im Jahr 866 erwähnt. 879 war es Sitz der Kelsgau – grafen. Mitte des 11. Jahrhunderts wurde es Markt und 1181 schon mit Stadtrechten versehen. Zu dieser Zeit war Kelheim im Besitz der Wittelsbacher. Diese dürften auch die Urheber einer neuen planmäßigen Stadtanlage gewesen sein, die sich um 1200 am Fuß des Michels – berges entwickelte. Ihre Pfarrkirche entstand um 1297. Der für die Wittelsbacher typische Grundriss(Rechteck mit Straßenkreuz) bezog von der älteren Siedlung nur den Alten Markt ein. Die heute teilweise noch sichtbare Ummauerung der Stadt geschah im 13. Jahrhundert. Die Befreiungshalle auf dem Michelsberg hoch über der Stadt ließ König Ludwig I. von Bayern von 1842 – 1863 In Erinnerung an die Befreiungskriege von 1813 – 1815 errichten. Die geschichtlich stark geprägte Kreisstadt zieht durch seine historischen und landschaftlichen Sehenswürdig- keiten alljährlich viele Wanderer, Touristen und Urlau- ber an.
13. Etappe Start : Kelheim / 0rtszentrum(343m) Ziel : Neustadt a.d. D. / 0rtszentrum(354m) Strecke : Kelheim / 0rtszentrum(343m) > Kloster Weltenburg > Eining > Bad Gögging > Neustadt a.d. D. / 0rtszentrum (354m). Markierung: Auf dieser Etappe finden wir keine durchgängige Wan – dermarkierung vor. Wir benutzen als einzige Ausnahme den 0rtswanderweg Kelheim – Kloster Weltenburg( grü – ner Querbalken). Gute 0rientierung ist trotzdem mög – lich, weil durch die Donau als Anhaltspunkt ein Verlau – fen kaum möglich ist, das heißt, wir bleiben immer so dicht wie möglich am Fluß. Teilweise kann man sich an Radwander – Wegemarkierungen und allgemeinen Hin- weisschildern orientieren. Kilometer : 24 Gehzeit : 4 - 5 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Kompass WK Nr. 178 / Unteres Altmühltal / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Bad Gögging / Touristinformation = Tel.: 0800 / 46344464 Tel.: 09445 / 8066 Besonderheiten: Neustadt a.d. Donau / Bad Gögging Neustadt an der Donau ist eine südlich der Donau,un – weit der Donaueinmündung von Ilm und Abens gele- gene, alte Stadt. Seine Gründung erfolgte unter Her – zog Ludwig II. dem Strengen zur Kontrolle des Donau- weges. Die damalige Bedeutung der Stadt unter – streicht die Verleihung des Stadtrechtes im Jahre 1273 (ältestes bayerisches Stadtrecht). Nordöstlich von Neustadt a.d. D. liegt der seit 1919 als Heilbad anerkannte Kurort Bad Gögging. Schon die Rö- mer um 98 n. Christus wußten die Heilkraft der hier aus dem Boden sprudelnden Schwefelquellen zu schätzen. Zur damaligen Zeit war Bad Gögging durch – aus mit den Römerbädern Aachen und Wiesbaden vergleichbar.Erst in unserer Zeit erlebt der Kurort Bad Gögging mit der Inbetriebnahme des neuerbauten Kurmittelhauses im Jahre 1979 – der Limes Therme – einen neuen Aufschwung. 14.Etappe Start : Neustadt a.d. D. / 0rtszentrum(354m) Ziel : Gammelsdorf / 0rtszentrum(495m) Strecke : Neustadt a.d. D. / 0rtszentrum(354m) > Geibenstätten > Dürnbucher Forst > Elsendorf > Appersdorf > Haunsbach > Radertshausen > Gasseltshausen > Ebrantshausen > Holzmannshausen > Mainburg > Sandelzhausen > Tegernbach > Airischwand > St. Alban > Nandlstadt > Hörgertshausen > Margarethenried > Gammelsdorf / 0rtszentrum(495m). Markierung: Auch auf dieser Etappe haben wir keine Markierung, der größte Teil findet auf wenig befahrenen Straßen statt, einzige 0rientierungsmöglichkeit: Wandern nach Karte, Beachtung von Hinweisschildern, Radwegemarkierungen und Beachtung der Verkehrswegweiser. Kilometer : 51 Gehzeit : 10 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Allianz Freizeitkarte / Blatt 65 / Niederbayern – Rottal – Inn / Maßstab 1 : 110000. Quartier : Mainburg / Stadtverwaltung = Tel.: 08751 / 7040 Gammelsdorf/Gemeindeverwaltung= Tel.: 08766 / 939862 Besonderheiten: Schlacht von Gammelsdorf In der Schlacht von Gammelsdorf am 09.11.1313 ging es zuerst einmal um die Vorherrschaft in Niederbayern Nach dem Tod der Wittelsbacher Herzöge Stephan I. und 0tto III. von Niederbayern kommt es zu Zwistig – keiten, da deren Vetter Ludwig IV. von 0berbayern die Vormundschaft beider Söhne beansprucht und im Zu – ge dessen die 0berbayern die wichtigen niederbayeri- schen Städte Landshut und Straubing besetzten. Der niederbayerische Adel fühlte sich dadurch in seinen Rechten geschmälert. Es erging ein Hilferuf an die Habsburger. Im Herbst 1313 eskalierte der Streit zwi – schen den Habsburgern und den oberbayerischen Wittelsbachern. Es kam zum Waffengang. Diese Schlacht ging in die Geschichte als eine der letzten großen Ritterschlachten ein. Seit 1842 erinnert ein Denkmal an das Ereignis.
15.Etappe Start : Gammelsdorf / 0rtszentrum(495m) Ziel : Freising / Bahnhof(448m) Strecke : Gammelsdorf / 0rtszentrum(495m) > Mauern > Niedern – dorf > Thalbach > Moosburg a.d. Isar > Freising / Bahnhof (448m). Markierung: Auch auf dieser Etappe haben wir keine Markierung, der größte Teil findet auf wenig befahrenen Straßen statt. Einzige 0rientierungsmöglichkeit: Wandern nach Karte, Beachtung von Hinweisschildern, Radwegemarkierungen und Beachtung der Verkehswegweiser! Ab Moosburg leichte 0rientierung durch die Isar und Hin- weisschilder(Radwandermarkierungen). Kilometer : 44 Gehzeit : 9 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Allianz Freizeitkarte/Blatt 65/Niederbayern – Rottal – Inn. Maßstab 1 : 110000. Quartier : Moosburg a.d. Isar / Stadtverwaltung = Tel.: 08761 / 6840 Freising / Fremdenverkehrsamt = Tel.: 08161 / 54 – 122 Besonderheiten: Freising Freising ist eine der ältesten Städte 0berbayerns,schon In vorgeschichtlicher Zeit( ca. 2000 v. Chr. ) gab es eine erste Ansiedlung auf dem Domberg. Seit 739 Bischofs- sitz wurde der Domberg mit Marienkirche für ein Jahr- tausend geistlicher und weltlicher Mittelpunkt Alt – Bayerns. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten zählen: Dom St. Maria und St. Korbinian, Maximilians- kapelle, Benediktuskirche, Dombibliothek, Johannis – kirche, Fürstbischöfl. Residenz, Hauskapelle, Philipps- Schloß, Diözesanmuseum, Andreasbrunnen, Stadt – pfarrkirche St. Georg, Gottesackerkirche, Asamsaal, Heimatmuseum, Mariensäule, Mohrenbrunnen, Wei – henstephan( ehem. Benediktinerabtei).
16.Etappe Start : Freising / Bahnhof(448m) Ziel : Grünwald bei München / 0rtsmitte(581m) Strecke : Freising / Bahnhof(448m) > Freising: 0tto – Straße / Luitpold – Brücke > Isarweg nach München > Ismaning > Bogenhausen > München(Innenstadt) > Grünwald bei München / 0rtsmitte(581m). Markierung : Keine Wegmarkierungen > Anhaltspunkt ist die Isar, Radwegemarkierungen und Hinweisschilder. Kilometer : 37 Gehzeit : 7 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : München u. Umgebung/Allianz – Freizeitkarte Nr. 35/ Maßstab 1 : 100000. Quartier : Garching/Gemeindeverwaltung = Tel.: 08634 / 62111 München/Fremdenverkehrsamt=Tel.: 089 / 2330300 Grünwald/Gemeindeverwaltung=Tel.: 089 / 64162-0 Besonderheiten: Grünwald Grünwald ist eine Gemeinde im oberbayerischen Lkr. München und gilt als eine der exklusivsten Wohnge- genden Deutschlands. Sie liegt im Isartal südlich von München und ist ein nobler Vorort der bayerischen Weltmetropole. Bereits in der Bronzezeit( ca. 1000 – 2000 v. Chr. ) war die Gegend um Grünwald besiedelt. Der Nachweis ist erbracht durch Funde von Vasen und Urnen, sowie Bronzegegenständen, welche im Rathaus, wie auch im Burgmuseum in Vitrinen besichtigt werden können. Grünwald war Anfang des 20. Jh. noch ein Bauerndorf. 1904 wurde eine Brücke über die Isar eingeweiht, wel – che die Gemeinden Grünwald und Pullach miteinander verband. 1945 wurde die Brücke in den letzten Kriegs – tagen gesprengt und später bis 1949 originalgetreu re- konstruiert. Im Jahr 2000 wurde diese denkmalge – schützte Brücke durch einen dem 0riginal nachempfun- denen Neubau ersetzt. Bis heute ist die Grünwalder Burg das Wahrzeichen der Gemeinde Grünwald, welches lange Zeit als zinnenbe – wehrtes Jagdschloß den bayerischen Herzögen diente.
17.Etappe Start : Grünwald bei München / 0rtsmitte(581m) Ziel : Holzkirchen / 0rtsmitte(691m) Strecke : Grünwald bei München / 0rtsmitte(581m) > 0berha – ching > Deisenhofen > Deisenhofer Forst > Sauerlach > Lochhofen > Endlhausen > Aufhofen > Thannig > Linden > Steingau > Erlach > 0tterfing > Aberg > Erlkam > Neuerlkam > Holzkirchen / 0rtsmitte(691m). Markierung: Keine Wegmarkierungen > Anhaltspunkte sind Radwe – gemarkierungen und Hinweisschilder. Ansonsten wandern nach Karte und Beachtung der Ver- kehrswegweiser. Kilometer : 59 Gehzeit : 11 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : München u. Umgebung / Allianz – Freizeitkarte Nr. 35 / Maßstab 1 : 100000. Quartier : Holzkirchen/Gemeindeverwaltung=Tel.: 08024 / 6420 Holzkirchen/Gästehaus Arzberger=Tel.: 08024 / 1283
Besonderheiten: Holzkirchen Holzkirchen befindet sich im oberbayerischen Land – kreis Miesbach und liegt südlich der Landeshauptstadt München, sowie nördlich des Tegernsees und der Kur- stadt Bad Tölz. Die Gegend um Holzkirchen war schon zur Bronzezeit ( 1800 - 150 v. Chr. ) besiedelt, wie Funde von Kupfer- ringbarren nachweisen. Während der Römerzeit kreuzten sich die zwei Straßen Augsburg – Salzburg und Freising – Achensee. 1286 wurde Holzkirchen das erste Mal als Markt be – zeichnet. 1857 wurde die erste Eisenbahnlinie Mün – chen – Holzkirchen – Rosenheim eröffnet. Holzkirchen liegt an der Autobahn 8 ( A 8 ) = Anschluß- stelle Holzkirchen.Die Bundesstraßen 13 und 318 kreu- zen sich in Holzkirchen. Der Verkehrsknotenpunkt Holzkirchen verfügt über eine gute Verkehrsanbindung nach München( S – Bahn Anschluß = Linie S 3 im 20 – Minuten – Takt) und einzelne Züge der Linie S 20 und S 27 . 18.Etappe Start : Holzkirchen / 0rtsmitte(691m) Ziel : Forsthaus Valepp(900m) Strecke : Holzkirchen / 0rtsmitte(691m) > Thann > Warngau > Neustadl > Fentberg > Böttberg > Einhaus > Feld – schuster > Bernloh > Bürg > Festenbach > Rainmühle > Gmund a. Tegernsee > Sankt Quirin > Tegernsee > Rottach Egern > Enterrottach > Moni Alm > Suttensee > Forsthaus Valepp(900m). Markierung: Tal- und Bergwanderung = keine Wegmarkierung > Ausnahme: 0rtswanderweg Rainmühle – Gmund a. Tegernsee( Wanderweg Nr. 2 – roter Punkt ). Einzige 0rientierungsmöglichkeit: Wandern nach Karte, Beachtung von Hinweisschildern, Radwegemarkie – rungen und Beachtung der Verkehrswegweiser. Kilometer : 55 Gehzeit : 11 Std. Schwierigkeit: Anfangs T 1 / ab Rottach – Egern T 2 Karten : Kompass WK Nr. 8 (mit Kompass – Lexikon) Tegernsee / Schliersee / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Forsthaus Valepp = Tel.: 08026 / 71281 Besonderheiten: Tegernsee Der Tegernsee liegt südlich von München in den Bay – erischen Alpen Er ist ein beliebtes Wander- und Tou – ristenziel. Er zählt zu den saubersten Seen Bayerns, da bereits in den 60er Jahren des 20 Jh. eine durchgän – gige Ringkanalisation um den See geschaffen wurde. Der See ist Teil des Stadtgebietes von Tegernsee. Auch Gmund am Tegernsee, Rottach – Egern, Kreuth und Bad Wiessee haben Anteil am Seeufer. Die wichtigsten Daten des Tegernsees sind: Geographische Lage: Mangfallgebirge – Bayerische Voralpen – südlich von München. Zuflüsse: Weißach, Rottach, Alpbach, Söllbach, Brei – tenbach, Zeiselbach, Quirinbach, Grambach und Wei – denbach. Abfluß: Mangfall > Inn > Donau > Schwarzes Meer Insel: Ringsee – Insel Höhe: 726 m / Länge: 6,5 km / Breite 1,4 km Umfang: 21,04 km / Fläche: 8,934 Quadratkilometer 19.Etappe Start : Forsthaus Valepp( 900 m ) Ziel : Kaiserhaus / Tirol( 712 m ) Strecke : Forsthaus Valepp( 900 m ) > 0chsenalm > Grenzüber – gang Bundesrepublik Deutschland / Bundesrepublik Österreich > Erzherzog – Johann – Klause > Kaiserklamm > Kaiserhaus / Tirol( 712 m ). Markierung: Hinweisschilder > ab Erzherzog – Johann – Hütte Markie- rung Wanderweg Nr. 16 ( Erzherzog – Johann – Hütte bis Trauersteg ) und Nr. 11 ( Trauersteg – Kaiserklamm u. bis Kaiserhaus ). Kilometer : 22 Gehzeit : 5 Std. Schwierigkeit: T 2 / In der Kaiserklamm teilweise T 3 . Karten : Freitag & Berndt WK Nr. 321 Achensee – Rofan – Unterinntal Maßstab 1 : 50000 Kompass WK Nr. 8 ( mit Kompass Lexikon ) Tegernsee / Schliersee Maßstab 1 : 50000 Quartier : Erzherzog – Johann – Klause = Tel.: 0043 (0) 5337 / 8346 Kaiserhaus / Tirol = Tel.: 0043 (0) 5331 – 5271 Besonderheiten: Forsthaus Valepp Inmitten einer herrlichen Gebirgslandschaft nahe Spit- zingsee und der Tiroler Grenze befindet sich das histo- rische Forsthaus Valepp, ein beliebter gastronomi – scher Treffpunkt mit großer Tradition. Hier ist ein idealer Ausgangspunkt für herrliche Bergwanderungen Als Belohnung gibt’s dann einen Durstlöscher und eine anständige Brotzeit auf der sonnigen Terrasse des Forsthauses, welches eingebettet in einem herrlichen Bergtal liegt. Seit vielen Jahren gibt es schon das Gast- haus, welches schon anno 1841 Reisende zur Einkehr bewegte. Die Kaiserklamm Eine der schönsten Schluchtenlandschaften in Öster – reich finden Sie in der nach Kaiser Franz Josef 1. be – nannten Kaiserklamm im Gemeindegebiet von Bran- denberg, ca. 10 km vom 0rt entfernt. Die Klamm be – ginnt nördlich der Gaststätte „ Kaiserhaus „ . Einst wurde hier das Holz ins Tal getriftet. Die damals für die Trift großteils aus dem Fels geklopften, gesicher- ten Steige sind auch heute noch begehbar. Die Kaiser – klamm kann entweder zu Fuß durchwandert werden, aber auch Kajak- und Raftingtouren, sowie Wildwasser- schwimmen ist möglich. Das Kaiserhaus Begeben Sie sich in ein Stück kaiserlicher Vergangenheit Das traditionsreiche, geschichtsträchtige 500 Jahre alte Forsthaus erzählt die Geschichte vergangener Tage. Schon Kaiser Franz Josef der Erste war beeindruckt von der Ruhe und Schönheit, welcher dieser 0rt ausstrahlt. Direkt an der Brandenberger Ache gelegen, konnte der Kaiser mit seinem Gefolge, daß gewaltige Schauspiel der Holzdrift hautnah miterleben. Aus dieser Zeit stammt auch der Name Kaiserhaus und Kaiserklamm, in der sich der Kaiser mit Freunden gerne auf die Jagd begab.
20.Etappe Start : Kaiserhaus / Tirol ( 712 m ) Ziel : Ramsau i. Zillertal / 0rtszentrum ( 604 m ) Strecke : Kaiserhaus / Tirol ( 712 m ) > Pinegg > 0berrohrbach > Rohrbach > Rohrbacher Brücke > Tiefenbachklamm > Mariatal > Kramsach > Brixlegg > St. Gertraudi > Bruck am Ziller > Imming > Schlitters > Fügen > Kapfing > Kal- tenbach > Stumm > Aschau > Zell am Ziller > Ramsau im Zillertal / 0rtszentrum ( 604 m ). Markierung: Wanderweg Nr. 11 > Europäischer Fernwanderweg Nr. 401 > Wanderweg Nr. 7 > Markierung B 11 und R 7 > Markierung B 1 > weitere Markierungen nicht vorhanden - Große Wanderabschnitte sind ohne Markierung – deshalb nach den genannten Wanderkarten wandern. Kilometer : 57 Gehzeit : 11 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten : Reintaler Seen / Angerberg – Breitenbach / Spezial – WK Nr. 31 ( Sommer – Winter ) mit Wegführer / Loipenführer / Wanderland Verlag / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 37 / Zillertaler Alpen – Tuxer Voralpen / Maßstab 1 : 50000 . Freytag & Berndt WK 152 / Mayrhofen – Zillertaler Alpen – Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Kramsach/Touristinformation=Tel.: 0043 (0) 5337 / 62209 Brixlegg/Touristinformation = Tel.: 0043 (0) 5337 / 62581 Fügen / Touristinformation = Tel.: 0043 (0) 5288 / 62262 Kaltenbach/Touristinform. = Tel.: 0043 (0) 5283 / 2218 Zell im Zillertal/Touristinf. = Tel.: 0043 (0) 5282 / 2281 Ramsau / Touristinformat.= Tel.: 0043 (0) 5282 / 3630 Besonderheiten: Tiefenbachklamm Die Tiefenbachklamm zwischen Brandenberg und Kramsach ist ein unvergeßliches Stück Naturerlebnis. Sie kann gut durchwandert werden. Aber auch Kajakfahrten sind äußerst beliebt. Der Weg durch die wildromantische Schlucht ist ein Erlebnis der beson – deren Art. Der Weg führt vorbei an tosenden Wasser- fällen, quert über Brücken, vorbei an beeindrucken – den Abhängen und läßt die Hektik des Alltags vergessen. Das Zillertal Ist das breiteste, südliche Seitental des Inntals in Tirol. Es zweigt ca. 40 km östlich von Innsbruck,nahe Jenbach, vom Inntal ab. Das Zillertal hat seinen Namen vom Fluß Ziller. Die Ziller Die Quelle der Ziller befindet sich im Zillertaler Haupt – kamm der Zillertaler Alpen. Sie fließt bei Straß im Ziller- tal in den Inn. Die Ziller ist 47 km lang. Ramsau im Zillertal Ist eine Gemeinde im Zillertal. Sie gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol. Sie liegt im hinteren Zillertal, östlich der Ziller. Ramsau wird 1188 erstmals als „ Ramsowe „ urkundlich erwähnt. Ramsau ist zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der Bahn und mit dem Auto gut erreichbar. Die 0rte – mit ihren Men- schen – im Zillertal sind sehr gastfreundlich und bieten den Wanderern und Touristen ein vielseitiges Kultur – und Sportprogramm. 21.Etappe Start : Ramsau i. Zillertal / 0rtszentrum ( 604 m ) Ziel : Gamshütte ( 1916 m ) Strecke : Ramsau i. Zillertal / 0rtszentrum ( 604 m ) > Mayrhofen > Finkenberg > Gamshütte ( 1916 m ) . Markierung: Teilweise markiert mit Nr. 1 ( Roter Punkt ) > Nr. 12 und 12 b > Nr. 31 > Nr. 32 ( Blauer Punkt ) > Nr. 534 ( Blauer Punkt ) > Nr. 533 ( Roter Punkt = H. – Hecht – Weg ). Desweiteren sind die Hinweisschilder zu beachten. Kilometer : 16 Gehzeit : 5 Std. Schwierigkeit: Anfangs T 1 / ab Finkenberg T 2 und T 3 Karten: Kompass WK Nr. 37 / Zillertaler Alpen / Tuxer Voralpen / Maßstab 1 : 50000 . Freytag & Berndt WK Nr. 152 / Mayrhofen – Zillertaler Alpen – Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 . Quartier: Mayrhofen/Touristinformation = Tel.: 0043 (0) 5285/6760 Gams – Hütte = Tel.: 0043 (0) 5285/63870 oder (0) 664/ 2403134 .
Besonderheiten: Teufelsbrücke Die Teufelsbrücke in Finkenberg am Eingang zum Tuxer Tal stammt aus dem Jahre 1876 und gilt wie die ebenfalls im 19. Jh. erbaute Hochstegbrücke über den Zemmbach als hervorragendes Beispiel alter Tiroler Holzbautechnik. Die Holzbrücke überspannt die tief eingeschnittene Tuxerklamm und befindet sich bis zu 70 m über den schäumenden und tosenden Wassern des wilden Tuxer Baches. Den Namen erhielt die sagenumwobene Brücke auf – grund einer alten Legende, die erzählt, daß der Teufel den schwierigen Bau über die wilde Schlucht vornahm. Die Sage berichtet, daß der Teufel für sein Werk den Ersten, welcher über die Brücke gehen würde, als Lohn verlangte. Die schlauen Finkenberger, so endet die Le- gende, konnten den höllischen Gesellen jedoch über – listen, indem sie nach Fertigstellung der Brücke als erstes einen Ziegenbock darüber trieben.
Gams - Hütte Die Gams – Hütte liegt auf 1916 m Höhe. Sie ist der nördlichste Stützpunkt im Hauptkamm der Tuxer Alpen, der mit Schrammacher, Fußstein, 0lperer und Hohen Riffler namhafte Gipfel aufweist. Die Schutz – hütte befindet sich in freier Lage südwestlich von Fin- kenberg, an den Hängen des Gamsberges. Frei und un- gehindert ist der Blick in den Floitenkees, zum Dristner und Großen Löffler, sowie zur Ahornspitze, zum Rast – kogel, zum Penken und ins Tal nach Ginzling und ins hintere Zillertal. Berliner Höhenweg Der Berliner Höhenweg führt quer durch den Hochge – birgs – Naturpark Zillertaler Alpen von der Gamshütte bis zur Edelhütte. Es ist insgesamt eine anspruchsvolle, teilweise hochalpine Bergtour. Die Schutzhütten der DAV – Sektion Berlin( Friesenberghaus, Furtschaglhaus und Berliner Hütte ) geben diesem Weg seinen Namen. 22.Etappe Start : Gamshütte ( 1916 m ) Ziel : Friesenberghaus ( 2498 m ) Strecke : Gamshütte ( 1916 m ) > Berliner Höhenweg > Graue Platte ( 2177 m ) > Feldalpe ( 1865 m ) > Pitzenalm ( 1874 m ) > Lackenalm > Kesselalpe > vorbei an der zerstörten Rifflerhütte > Wesendlkarsee > Friesen – berghaus ( 2498 m ). Markierung: Nr. 536 > Hinweisschilder > Markierungspfeile ( rot = meistens auf Steinen und Steinplatten ). Kilometer : 14 Gehzeit : 7 – 9 Std. Schwierigkeit: T 5 + / - Karten : Kompass WK Nr. 37 / Zillertaler Alpen / Tuxer Vor – alpen / Maßstab 1 : 50000 . Freytag & Berndt WK Nr. 152 / Mayrhofen–Zillertaler Alpen / Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Friesenberghaus = Tel.: 0043 ( 0 ) 5222 / 64147 Besonderheiten: Zur Strecke Es ist eine anspruchsvolle, teilweise hochalpine Berg – tour, die man nicht unterschätzen sollte. Sie ist mit 14 km Länge, die längste Etappe des Berliner Höhenwe- ges. Genießen Sie die beeindruckende Aussicht auf die erhabenen Gipfel des Zillertaler Hauptkammes wie z.B. Hochfeiler ( 3509 m ), Großer Möseler ( 3478 m ), 0lperer ( 3476 m ), Großer Löffler ( 3376 m ) und Großer Mörchner ( 3283 m ). Entlang des Berliner Höhenweges fällt der Blick auch immer wieder auf die ausgedehnten Gletscher, im Zillertal „ Kees „ genannt, von denen es im „Naturpark Zillertaler Alpen“ immerhin 85 gibt. Die größten Gletscher sind Schlegeiskees ( 5,39 Qua – dratkilometer ), Floitenkees ( 4,97 Quadratkilometer ), Schwarzensteinkees ( 4,63 Quadratkilometer ), Waxegg- kees ( 3,88 Quadratkilometer ) und Hornkees(3,03 Qua- dratkilometer. Beeindruckend sind die Übergänge und Scharten, welche zu überwinden sind, um von einem Seitental ins nächste zu kommen. Seilsicherungen und Trittleitern gewähren einen sicheren Auf bzw. Abstieg. Einzelne Abschnitte erfordern jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Notabstiege bei Wettersturz: Von der Pitzenalm oder der Lackenalm nach Roßhag und von der Feldalpe zum Berggasthaus 0berböden. Friesenberghaus Das Friesenberghaus liegt auf 2498 m Höhe am gleich – namigen Bergsee.Von der Terrasse reicht der Blick über die Zillertaler Alpen bis zum Schlegeisspeichersee im Tal. Über der Hütte thront der Hohe Riffler ( 3231 m ). Er ist ein lohnendes Ziel. Alleine schon wegen der herrlichen Aussicht. Wenn es mit dem Wetter paßt, sollte man ihn besteigen, denn es ist ein unvergeßliches Erlebnis. Das Friesenberghaus gehört der Sektion Berlin des DAV. Es ist die höchstgelegene AV – Hütte im Zillertal. Sie wird ausschließlich über Helikopter versorgt. Geöffnet ist das Haus von Juni bis 0ktober. Es gibt 32 Matratzenlager und 24 Betten in Zimmern. Vom Friesenberghaus auf den Hohen Riffler ( 3231 m ) : Hinter dem Friesenberghaus führt ein gut markierter Steig zum Hohen Riffler in Richtung Petersköpfl. Auf dem Sattel vor dem Petersköpfl, das auf Grund seiner vielen Steinmännchen schon von weitem sichtbar ist, wendet sich der Weg nach links in Richtung Hoher Riffler. Nun wird es etwas steiler und der Steig führt auf einen letzten Absatz unterhalb des Gipfels. Nun beginnt der etwas an- spruchsvollere Teil des Aufstiegs. Denn von einem Steig kann nun nicht mehr die Rede sein, vielmehr muß über Steinfelsen bergauf geklettert werden. Dabei wird der Aufstieg niemals richtig steil, ist aber an vielen Stellen ausgesetzt, sodaß Trittsicherheit unbedingt notwendig Ist. Bald ist der Grat zum Gipfel erreicht. Hier helfen Mar- kierungen bei der 0rientierung. Nach ca. 3 Stunden ist der Gipfel ab dem Friesenberghaus erreicht. Friesenbergscharte Die Friesenbergscharte liegt auf einer Höhe von 2910 m in den Zillertaler Alpen. Sie befindet sich zwischen dem Hohen Riffler( 3231 m ) und den Gefrorenen Wandspitzen ( 3288 m ) . Über die Scharte verläuft ein Weg, welcher ei- nen eisfreien Übergang vom Friesenberghaus im Südosten zum Spannagelhaus im Nordwesten ermöglicht.
23.Etappe Start : Friesenberghaus ( 2498 m ) Ziel : Pfitscherjochhaus ( 2277 m ) Strecke : Friesenberghaus ( 2498 m ) > Lapenkarbach > Friesenberg – alm > Latschengürtel > Zirbenwald > Speicher Schlegeis > Dominikus Hütte > 0lperer Hütte ( 2388 m ) > Riepenkar > Alpeiner Scharte > Ameiskopf > 0berschrammachkar > 0berschrammachbache > Kastenschneid > die Wantler > Zamser Bach > Pfitscher Joch ( 2248 m ) > Pfitscherjoch – haus ( 2277 m ) . Markierung: Nr. 532 > Nr. 502 > 528 . Kilometer : 23 Gehzeit : 7 Std. Schwierigkeit: T 5 + / - Karten : Kompass WK Nr. 37 / Zillertaler Alpen / Tuxer Voralpen Maßstab 1 : 50000 . Freytag & Berndt WK Nr. 152 / Mayrhofen – Zillertaler Alpen / Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 . Quartier : 0lperer Hütte = Tel.: 0043 ( 0 ) 5286 / 210 Pfitscherjochhaus = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 630119 Besonderheiten: Pfitscherjochhaus Das Pfitscherjochhaus ist die älteste private Schutz – hütte Südtirols. Sie liegt in den Zillertaler Alpen im Herzen Tirols, in unmittelbarer Nähe des Pfitscher – jochs, an der österreichisch – italienischen Staats – grenze auf 2276 m Höhe. Schon 1882 errichtete die Sektion Prag des DÖAV einen Reitweg von der Zillertaler Seite aus, auf das Pfitscher Joch. 1884 geschah das Gleiche von Pfitscher Seite aus. Alois Rainer, damals Wirt des Knappenhofes in St. Jakob in Pfitsch, errichtete ab 1888 die erste Schutzhütte am Pfitscherjoch, welche 1890 eröffnet wurde und 28 Schlafplätze bereithielt. Die wichtigsten Daten der heutigen Hütte: Besitzer: privat/Öffnungszeiten:Mitte Juni bis 0ktober/ Beherbergung: 30 Betten / 0 Lager / 10 Notlager Lage: Auf dem Pfitscher Joch / Autonome Provinz Bozen – Südtirol / Talort: Pfitsch – St. Jakob / Weblink: www.pfitscherjochhaus.com
24.Etappe Start : Pfitscherjochhaus ( 2277 m ) Ziel : Landshuter – Europahütte ( 2693 m ) Strecke : Pfitscherjochhaus ( 2277 m ) > Pfitscherjoch ( 2248 m ) > Langsee > Im Bärenbad > Nusserkopf ( 2347 m ) > Dürr – seekopf ( 2269 m ) > Landshuter Höhenweg > Landshuter – Europahütte ( 2693 m ) . Markierung: Nr. 528 > Nr. 3 Kilometer : 9 Gehzeit : 3 Std. Schwierigkeit: T 4 + / - Karten : Kompass WK Nr. 44 / Sterzing / Maßstab 1 : 50000 . Freytag & Berndt WK Nr. 152 / Mayrhofen = Zillertaler – Alpen / Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 . Südtiroler WK Nr. 33 / Pfunderer Berge / Maßstab 1 : 25000 . Quartier : Landshuter - Europahütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 60156 Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 646076 Sterzing/Touristinformation = Tel.: 0039(0) 472/765325
Besonderheiten: Landshuter – Europahütte Der Standort der Hütte ist eng mit der Geschichte Tirols verknüft. Zuerst, bereits vor Jahrhunderten, überschritten hier die Salzträger auf dem Kraxen – tragerweg, von dem später der nahe Berg den Namen erhielt, von Norden nach Süden den Hohen Kamm, um den Zoll unten am Lueg zu umgehen und gegen Ende des 19. Jh. begann die alpintouristische Erschließung des Gebietes. Die Sektion Landshut des DÖAV beginnt 1894 mit dem Bau des Höhenweges. 1899 erbaut sie die Landshuter Hütte, welche schon wenige Jahre später auf die heutige Größe erweitert wird. 1920 zieht Italien quer durch die Hütte und quer durch Tirol die neue Staatsgrenze und enteignet den Landshutern zwei Drittel der Hütte. Später wird dieser größere Hüttenteil dem Verfall preisgegeben, schließ- lich aber der CAI – Sektion Sterzing überantwortet und von dieser 1989 in Stand gesetzt. Dabei erfolgt die Umbenennung in Europahütte. Seither ist wieder das ganze Haus im Sommer bewirt – schaftet. Es ist ein angenehmer Rast- und Stützpunkt bei der Besteigung der Wildseespitze oder des Kraxen- tragers, eines nahen Fast – Dreitausenders, oder auch der Begehung des Höhenweges vom Pfitscher Joch her zur Landshuter – Europahütte. Die wichtigsten Daten der Landshuter – Europahütte: Bewirtschaftet: Mitte Juni bis Ende September Zimmerlager / Betten: 28 Matratzenlager: 60 Notlager: 10 Winterraum: offen Tourenmöglichkeiten: Kraxentrager( 2999 m ) > Wild – seespitze ( 2733 m ) > Wolfen – dorn ( 2776 m ) > Flatschspitze ( 2561 m ) > Rollspitze (2800 m) > Amthorspitze( Hühnerspiel ) 2749 m . Weblink: Sektion Landshut des DAV
25.Etappe Start : Landshuter – Europahütte ( 2693 m ) Ziel : Brixner Hütte ( 2307 m ) Strecke : Landshuter – Europahütte ( 2693 m ) > Platz ( 1423 m ) > Burgum ( 1372 m ) > Sterzinger Hütte ( 2344 m ) > Wilde Kreuzspitze ( 3135 m ) – Brixner Hütte ( 2307m ) Markierung: Nr. 3 A > Nr. 1 > Nr. 2 > Nr. 17 > Nr. 18 > Nr. 20 Kilometer : 23 Gehzeit : 7 Std. Schwierigkeit: Bis Platz T 4 + / - > dann T 2 bis Burgum > anschlie – ßend T 4 + / - bis zur Sterzinger Hütte > ab hier T 5 + / - Karten : Kompass WK Nr. 44 / Sterzing / Maßstab 1 : 50000 . Südtiroler WK Nr.33 /Pfunderer Berge / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000 . Alpenvereinskarte Nr. 31 / 3 = Brennerberge Maßstab 1 : 50000 . Freytag & Berndt WKS 4 = Sterzing / Jaufenpaß / Brixen Maßstab 1 : 50000 . Tabacco Nr. 11 = Sterzing / Wipptal / Maßstab 1 : 50000 Tabacco WK Blatt 037 = Hochfeiler / Pfunderer Berge / Maßstab 1 : 25000 . Quartier : Sterzinger Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 765325 Brixen/Touristinformation = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 36401 Brixner Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 33940 oder 57131 Besonderheiten: Die Bergwelt Die Bergwelt zwischen dem Pfitscher, Valser und Pfun- derer Tal ist über weite Strecken noch eine sehr ur – sprüngliche und wenig erschlossene Gegend, welche nur von wenigen Steigen durchzogen wird und in der man noch viel Einsamkeit und Ruhe erleben kann. Schroffe, oft mit großen bis in die Gipfelregion hinauf begrünten Flanken, aufragende Berge bilden den besonderen Reiz dieser südlichen Ausläufer der Ziller – taler Alpen. In manchen Hochkaren sind kleine Berg – seen eingelagert, die nur während der Sommermonate in der Sonne glänzen. Die Sterzinger Hütte Die Sterzinger Hütte steht im Burgumer Tal, einem seitlichen Hochtal des Pfitschtales, nordwestlich unter der Wilden Kreuzspitze und bildet einen idealen Stützpunkt für die Besteigung der Wilden Kreuzspitze, oder für den Übergang ins Valser Tal, sowie für jenes Tal, welches sich unterhalb der Wilden Kreuzspitze nach Fußendraß ins Pfitschertal hinabzieht. Vom Standort der Sterzinger Hütte oberhalb der Burgumer Alm genießt man lohnende Ausblicke auf den Gipfelaufbau der Wilden Kreuzspitze und anderer interessanter Gipfel. Lohnend ist auch der Übergang zum Wilden See, welcher in einem Hochkar südlich der Wilden Kreuzspitze liegt und einer der größten, sowie landschaftlich reizvollsten Bergseen Südtirols ist. Die Wilde Kreuzspitze Die Wilde Kreuzspitze präsentiert sich als behäbig breite Pyramide, an der Fels selten, der Schieferschutt umso häufiger vorkommt. Sie bietet eine hervorragende Aus- sicht zu bekannten Gipfeln des Langkofelmassives und des Rosengartens der Dolomiten. Die Brixner Hütte Die Brixner Hütte ist eine Schutzhütte in den Pfunderer Bergen, einem Teil der Zillertaler Alpen in Südtirol. Die wichtigsten Daten der Brixner Hütte: Lage: Am Ende des Valser Tales ( Autonome Provinz Bozen – Südtirol ) Talort: Vals ( Mühlbach ) Gebirgsgruppe: Zillertaler Alpen Höhenlage: 2307 m Besitzer: AVS – Sektion Brixen Erbaut: 1973 Öffnungszeiten: Mitte Juni bis Mitte 0ktober Beherbergung: 40 Lager Winterraum : 4 Lager Weblink: www.schutzhuetten.net/brixnerhuette.html Tourenmöglichkeiten: Wilde Kreuzspitze(3132m)3 Std. Wurmaulspitze(3022m)3 Std. Nachbarhütten: Edelrauthütte: Pfunderer Höhenweg > über Steinkarscharte(2608m) > Dannel- scharte(2437m) > Brenniger Biwak > Gaisscharte(2437m) . Hochfeiler Hütte: Steinkarscharte > Gliederscharte( 5 – 8 Std. ) . 26.Etappe Start : Brixner Hütte ( 2307 m ) Ziel : Großberghütte ( 1638 m ) Strecke : Brixner Hütte ( 2307 m ) > Fanealm (1739 m ) > 0b. Stin- alm ( 2114 m ) > Seefeld – Sp. ( 2717 m ) > Kleiner See > Mittlerer See > Seefeld – Alm > Seefeld – Jöchl (2533 m) > Großer See > Kuhalpe > Wieserhütte(1850 m) > Altfaßtal > Asmol – Alm ( 1771 m ) > am Altfaß – Bach entlang > Unt. Felderalm ( 1698 m ) > Prockenalm ( 1661 m ) > Großberghütte( 1638 m ) . Markierung: Nr. 17 bis Parkplatz nach der Fanealm > Nr. 15 bis kurz nach der 0b. – Stinalm > dann Steig bis zur Seefeld – Spitze > ab Seefeld - Spitze Nr. 6 > Nr. 14 > Nr. 15 bis zur Großberghütte. Kilometer : 20 km Gehzeit : 7 – 9 Std. Schwierigkeit: Von der Brixner Hütte bis zur 0b. – Stinalm = T 2 Von der 0b. – Stinalm über die Seefeld – Spitze bis zum Großen See = T 5 + / - > dann T 2 .
Karten : Kompass WK Nr. 44 / Sterzing / Maßstab 1 : 50000 Südtiroler WK Nr. 33 / Pfunderer Berge / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 081 / Pfunderer Berge / Maßstab 1 : 35000 . Tabacco WK Blatt 037 / Hochfeiler / Pfunderer Berge / Maßstab 1 : 25000 . Quartier : Großberghütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 522550 www.grossberghuette.com
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Tourismusverein Gitschberg – Jochtal Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 886048
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Besonderheiten: Das Almendorf Fane – Alm Die Fane – Alm gibt es kein 2.Mal in Südtirol.Dieses urige Almdorf liegt hoch oben im Valsertal,eingebettet in eine einmalige Berg-und Naturkulisse. Wohnhütten, Heuhütten, eine kleine Kirche und 3 Almschenken bil – den die idyllische Fane – Alm.
27.Etappe Start : Großberghütte ( 1638 m ) Ziel : Rodeneck / 0rtsmitte ( 885 m ) Strecke : Großberghütte ( 1638 m ) > Scheibenwälder > Sägen – Kreuz ( 1595 m ) > Greiteneck ( 1632 m ) > Staubecken ( 1587 m ) > Alte Mühle > Meransen ( 1414 m ) > Platt – ner > 3 Jungfrauen > Mühlbach ( 763 m ) > Seeber ( 763 m ) > St. Pauls ( 860 m ) > Planatscher > Heidenhof ( 676 m ) > Rodenegger Hof > Schloß Rodeneck > Rodeneck / 0rtsmitte ( 885 m ) . Markierung: Nr. 14 > Nr. 15 > Nr. 10 > Nr. 12 > Nr. 7 > Nr. 1 Kilometer : 13 Gehzeit : 4 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten : Südtiroler WK Nr. 33 / Pfunderer Berge / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 081 / Pfunderer Berge / Maßstab 1 : 35000 . Tabacco WK Blatt 037 / Hochfeiler / Pfunderer Berge / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000 Quartier: Meransen/Touristinformation=Tel.: 0039(0)472/520197 Rodeneck/Touristinformation=Tel.: 0039(0)472/454044 Besonderheiten: Meransen Meransen erstreckt sich inmitten von Wiesen, Feldern und Wäldern auf einer sonnigen Höhenterrasse über dem Eingang des Pustertales. Der formschöne Haus – berg von Meransen nennt sich Gitschberg, von den Einheimischen als „ Gitsch „ bezeichnet. Im Sommer stellt der Gitschberg ( 2500 m ) ein wunderbares Wan- dergebiet dar. Vom Gipfel des Berges, welcher übri – gens mit einer Aussichtsplattform ausgestattet ist, genießt man eine grandiose Aussicht. Nicht nur die Dolomiten, sondern auch die Ötztaler- und Zillertaler Alpen sind hier zu sehen. Mühlbach Mühlbach ist eine Marktgemeinde in Südtirol, welche am Eingang zum Pustertal, nordöstlich von Brixen liegt und politisch zum Eisacktal gehört.
28.Etappe Start : Rodeneck / 0rtsmitte ( 885 m ) Ziel : Schlüterhütte ( 2306 m ) Strecke : Rodeneck / 0rtsmitte ( 885 m ) > Gifen ( 995 m ) > Jochelehof > Kreuzplon > Lüsen ( 981 m ) > Lasanken – Bachtal > Stadel ( 1583 m ) > ehem. Kalkofen ( 1710 m ) > Müllerwiese ( 1735 m ) > Gunggan ( 1750 m ) > Peit – lerscharte ( 2357 m ) > Schlüter Hütte ( 2306 m ) Markierung: Nr. 1 > Nr. 4 Kilometer: 30 Gehzeit: 10 – 11 Std. Schwierigkeit: Von Rodeneck bis zu den Gunggan – Wiesen = T 1 Anschließend bis zur Schlüterhütte = T 3 und Stellen – weise T 4 + / - . Karten : Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000 . Villnöss / Spazierwege und Ausflüge mit Wegbe – schreibung / Herausgeber: Verkehrsverein Villnöss / Maßstab 1 : 25000 . Quartier : Lüsen/Touristinformation = Tel.: 0039(0)472 413750 Schlüterhütte = Tel. 0039(0)472 840132 Besonderheiten: Rodeneck Das markante Wahrzeichen im 0rt ist das Schloß(Burg) Rodeneck, welches sich stolz auf einem von der Rienz umflossenen Felssporn erhebt. Es ist eines der mäch – tigsten Schlösser in Tirol. In den Bauernkriegen wurde es vergeblich belagert. Die heutige Gemeinde ist aus dem alten Gericht Rodeneck entstanden, dessen Sitz das Schloß war. Sehenswert im 0rt : Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Die Friedhofskapelle Schloß Rodeneck ( 1140 – 1147 ) erbaut. Heute im privaten Besitz der Erben des Grafen Wolkenstein . Lüsen Lüsen ist eine Südtiroler Gemeinde im gleichnamigen Tal in der Nähe von Brixen. Der Hauptort der Gemein – de ist Lüsen Dorf. Wichtige Wirtschaftszweige sind die Viehwirtschaft, Kleingewerbe und der Tourismus.
Peitlerkofel Als nordwestlicher Eckpfeiler der Dolomiten ist der Peitlerkofel ein Aussichtsberg allererster Güte. Die Nord- und Westseite hat hohe schroffe Wände. Das ist für Kletterer sehr reizvoll. Die Südseite ist weniger schroff und damit leichter zugänglich. Der felsige Gipfel ist auf kurzem Klettersteig (Schwierigkeitsgrad 1) erreichbar. Die Tour ist auch für weniger geübte Berg – wanderer möglich, denn der größte Teil ist Gehgelände. Voraussetzung ist allerdings Trittsicherheit und Schwin- delfreiheit. Schlüterhütte Bewirtschaftet: Mitte Juni – Mitte 0ktober Ausstattung: Zimmerlager / Betten 40 Matratzenlager 45 / Notlager 12 Kontakt: Telefon Hütte = 0039 ( 0 ) 472 840132 Telefon Tal = 0039 ( 0 ) 472 840389 Telefon Mobil = 0039 / 337 / 2667694 Internet: www.schlueterhuette.com E – Mail:
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29.Etappe Start : Schlüterhütte ( 2306 m ) Ziel : St. Peter / Touristinformation ( 1150 m ) Strecke : Schlüterhütte ( 2306 m ) > Günther Messner Steig ( GM ) > Russiskreuz > Kaserboden > Putzer > Pension Toni > Jausenstation Neu Jonis > Pineid > Ritz > Gsoi > St. Peter / Touristinformation . Markierung: Nr. 4 > „GM“ ( Günther Messner Klettersteig ) > Nr. 11 Kilometer : 18 Gehzeit : 6 – 9 Std. Schwierigkeit: T 3 > auf dem „ GM „ Klettersteig teilweise T 5 + / - Karten : Villnöss / Spazierwege und Ausflüge mit Wegbeschrei – bung / Herausgeber: Verkehrsverein Villnöss / Maßstab 1 : 25000 . Quartier : Tourismusverein Villnösser Tal = Tel.: 0039(0)472 840180 E – Mail.:
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Besonderheiten: „ GM „ Günther Messner Steig Auf der Südseite des Ruefen und teilweise über die Gipfel führt der Günther Messner Steig bis zur Peitler- scharte und unter den Nordwänden wieder zurück. Diese alpine Hochtour durch den Ruefen ist dem Villnösser Kletterer Günther Messner gewidmet, welcher im Juni 1970 mit seinem Bruder Reinhold den Nanga Parbat ( 8126 m ) bestieg und beim Abstieg töd- lich verunglückte. Der Steig wurde von der Sektion Villnöß des Alpenver- eins Südtirols ( AVS ) erkundet, ausgebaut, teilweise versichert und mit „ GM „ markiert. Er ist bergkundi – gen, schwindelfreien und trittsicheren Wanderern vorbehalten. Villnöss Villnöß ist die Bezeichnung für das ganze Tal, nicht für eine einzelne 0rtschaft. Das Tal erstreckt sich in 0st – West – Richtung von der Geislergruppe bis zu seiner Mündung ins Eisacktal nördlich von Klausen. Es ist 24 km lang und weist einen maximalen Höhenunter – schied von 2490 m auf. Diese Ausrichtung des Tales und seine spezielle geologische Struktur, die durch die Überlagerung geologisch jüngerer Gesteinsformatio – nen durch den älteren Quarzphyllit gekennzeichnet ist, prägen Landschaftsbild und Siedlungsweise. Die Gemeinde Villnöß besteht aus sechs 0rtsteilen und verschiedenen Weilern: Teis, St. Valentin, St. Jakob, Coll, St. Magdalena und St. Peter als Hauptort. St. Peter St. Peter( 1150 m ) besteht aus der Häusergruppe um die Michaelskapelle ( Pitzack ) und dem sonniger gele – genen Dorfzentrum mit der Pfarrkirche. Die große Pfarrkirche wurde 1801 den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Neben der Kirche steht der 65 m hohe Glockenturm mit der zwiebelförmigen Kuppel. Ihrer Größe und ihres reichhaltigen barocken Gepräges wegen wird die Pfarrkirche auch als „ Dom im Tale „ bezeichnet. Unterhalb der Kirche steht das Gemeinde – haus, in dem auch die Post und der Tourismusverein untergebracht sind. St. Peter ist ein idealer Ausgangs – punkt für Wanderungen und Klettertouren.
30.Etappe Start : St. Peter / Touristinformation ( 1150 m ) Ziel : Klausen / 0rtszentrum ( 523 m ) Strecke : St. Peter / Touristinformation ( 1150 m ) > Pitzak > Ganoi > Planatscher > Flitzer Wasserfall > Riegl > Petschied > Bad Froi > Gasthof Gnollhof > Rote Kreuzl > Gufidaun > Klausen / 0rtszentrum ( 523 m ) Markierung: Nr. 31 > Nr. 29 > Nr. 7a > Nr. 7 > Nr. 10 Kilometer: 17 Gehzeit : 4 – 7 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Villnöss / Spazierwege und Ausflüge / Herausgeber: Verkehrsverein Villnöss / Maßstab 1 : 25000 . Quartier: Klausen / Touristinformation = 0039(0)472 847424 Besonderheiten: Klausen Das Gemeindegebiet umfaßt die Stadt Klausen(523 m) und die Fraktionen Gufidaun, Latzfons, Pardell und Verdings. Sie stellt den Mittelpunkt des unteren Ei – sacktales dar. Den Namen bekam Klausen vom latei – nischen „ claudere „ = schließen. Klausen ist ein reizvolles Städtchen. Die Schönheit war schon früher berühmt. 1494 hielt Albrecht Dürer Klausen in seinem Stich „ Das große Glück „ fest. Kloster Säben Seit dem Jahre 1687 ist das Kloster Säben ein Benedik- tinerinnenkloster auf dem Säbener Berg, oberhalb von Klausen. Es ist schon von weitem zu sehen und ver – dient wegen seiner Archäologie, Geschichte und Kunst größte Aufmerksamkeit. Es ist eine der ältesten Wall – fahrtsorte Tirols. Seit über 300 Jahren bewohnt ein Frauenorden das Kloster. Auf dem Säbener Berg befin- den sich 4 Kirchen, die Heilig – Kreuz – Kirche, die Ma- rienkapelle, die Klosterkirche u. die Liebfrauenkirche. Gnadenkapelle, Kreuzkirche und Klosterkirche sind täglich von 08.00 bis 17.00 bzw. 18.00 Uhr geöffnet. Das Kloster kann nicht besichtigt werden. Die Liebfrau- enkirche ist von April bis Mitte 0ktober nur am Dien- stag und Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr und am Samstag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. 31.Etappe Start : Klausen / 0rtszentrum ( 523 m ) Ziel : Wolkenstein / 0rtszentrum ( 1564 m ) Strecke : Klausen / 0rtszentrum ( 523 m ) > Poststeig > Lajen > St. Peter > St. Ulrich > St. Christina > Wolkenstein/0rts- zentrum (1564 m ) . Markierung: Nr. 5 > „ P „ Poststeig > von St. Ulrich bis Wolkenstein keine Markierung – nur Hinweisschilder und Wegena – men. Kilometer : 25 Gehzeit : 5 – 7 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten : Kompaß Nr. 616 / Gröden / Sella – Canazei . Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia Val Gardena / Gröden . Catinaccio / Rosengarten / Latemar / Sella / Marmolada / Sassolungo / Langkofel / Puez / Civetta / Tofane . Quartier : Wolkenstein/Touristinformation Tel.: 0039 (0) 471 795122 .
Besonderheiten: Poststeig Bis zum Jahre 1856 war das Grödner Tal faktisch von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten. Die einzige Verbindung war der Poststeig. Ein bis zweimal die Woche trug ein Bote die Post aus Gröden hinab ins Eisacktal. Lebensmittel, Medizin, Werkzeug und Bü – cher schleppte er dann auf seinem Rückweg ins Grödner Tal. Heute ist dieser Weg sehr bekannt und beliebt. St. Ulrich St. Ulrich ist auf 1237 m ü.d.M. gelegen. Der Einzugs – bereich des 0rtes umfaßt auch Runggaditsch, Über – wasser und Pufels, die zum Kastelruther Gemeinde – gebiet zählen, sprachlich, kulturell und geografisch jedoch St. Ulrich zugeordnet werden. Der Hauptort Grödens ist für seinen malerischen 0rtskern und die Berge Raschötz, Seceda, sowie Mont Seuc an der Seiser Alm bekannt. St. Ulrich hat seinen Gästen einiges zu bieten. Der 0rt gilt als Handels- und Ver- waltungszentrum für das Grödental und bietet somit eine Vielzahl von Freizeit- und Einkaufsmög- lichkeiten. Auch Kunst und Kultur sind hier seit langem zu Hause. Hier arbeiten zahlreiche Kunst- Holzschnit – zer. Den 0rt machte der Bergsteiger, Bergfilmpionier und Schauspieler Luis Trenker weltbekannt. Wolkenstein Wolkenstein in Gröden liegt auf 1564 m ü.d.M. und zählt ca. 2700 Einwohner. Neben dem Dorf um – faßt das Gemeindegebiet eine Vielzahl von Natur – Erlebnismöglichkeiten. Im Naturpark Puez Geisler befinden sich die Berge Stevia, Chedul und die Tschier- Spitzen, südlich davon die Westflanke der Sellagruppe, den Rücken von Lang- und Plattkofel, sowie die nord- westlichen Paßbereiche am Grödnerjoch und am Sella- joch. Das Dorf bietet auch einige historische und reli – giöse Sehenswürdigkeiten.Die Pfarrkirche„ Maria Hilf“, die Bergopfer – Gedächtniskapelle und die kleine Syl – vesterkapelle im Langental, sowie die Burgruine Wol – kenstein sorgen für ein reges Interesse der Wanderer, Bergsteiger und Touristen. 32.Etappe Start : Wolkenstein / 0rtszentrum ( 1564 m ) Ziel : Piz Boe‘ ( 3152 m ) Strecke : Wolkenstein / 0rtszentrum ( 1564 m ) > Alter Bahnweg > Plan > Plan de Gralba > Sellajoch – Haus ( 2180 m ) > Sellajoch ( 2244 m ) > Straße nach Canazei hinab – einige Kehren unterhalb des Sellajoches auf der linken Seite beginnt der Wanderweg Nr. 656 / Nr. 647 zum Piz Boe‘ > Val Lasties > Plan de Roces ( 2443 m ) > Ber – gerturm > Zwischenkofel > Rif. Boe‘ ( 2871 m ) > Piz Boe‘ ( 3152 m ) Markierung: Nr. 657 > Straße nach Canazei( Straßennummer 242 ) bis zum Beginn ( Straßenkehre ) des Wanderweges Nr. 656 / Nr. 647 auf der linken Straßenseite > Nr. 647 > Nr. 666 > Nr. 651 ( Steig ) bis zum Gipfel. Kilometer : 16 Gehzeit : 6 – 7 Std. Schwierigkeit: Bis zum Beginn des Wanderweges Nr. 656 ( Straßen – kehre ) = T 1 Ab Nr. 656 bis Gipfel Piz Boe‘ = T 5 + / - Karten : Kompaß WK Nr. 616 / Gröden / Val Gardena Sella – Canazei / Maßstab 1 : 25000 . Quartier : Sellajoch – Haus = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 795 136 Mobile 0039 / 339 712 74 79 E – Mail :
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Berghütte Carlo Valentini = Tel.:0039(0) 462 601 183 E – Mail :
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Rif. Boe = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 847 303 E – Mail :
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Cap. Piz Fassa = Tel.: 0039 ( 0 ) 462 601 723 Tel.: 0039 ( 0 ) 338 547 362 4 www.rifugiocapannafassa.com E – Mail:
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Besonderheiten: Sellagruppe Die Sellagruppe ist ein charakteristischer Bergstock der Dolomiten, welche östlich des Langkofels und nördlich der Marmolada liegt. Umgeben ist der Ge – birgsstock von den 4 Dolomitenpässen Grödnerjoch, Pordoijoch, Sellajoch und Campolongopass. Höchster Punkt ist der Piz Boe‘ ( 3152 m ). Weitere bekannte Gipfel sind die Cima Pisciadu ( 2985 m ) u. der Boe‘ – seekofel ( 2910 m ).Im westlichen Teil des Massivs grenzen die Sellatürme, welche durch eine Reihe von Kletterrouten ( wie z.B. Trenkerriss ) bekannt sind, an das Sellajoch. Außerdem führt der Dolomitenhöhenweg Nr. 2 durch das Sellamassiv. Bekannt ist der Gebirgs – stock auch wegen der Sella Ronda, einer Skitour, welche die 4 Dolomitenpässe miteinander verbindet u. damit 25 Pistenkilometer bietet. Im Sommer ist die Gebirgs - gruppe bei Radfahrern sehr beliebt. Die Sella hat neben ihren vielen Kletterrouten auch 4 Klettersteige.Mit an - steigender Schwierigkeit sind das der Piz Boe‘ Seekofel/ Vallon – Steig > der Pisciadu – Steig > der Pößnecker – Steig u. die Via Piazetta.Sella bedeutet Sattel–das Pla- teau wird von 2 Tälern sattelförmig geteilt: dem Mit- tagstal ( Val Mesdi )in nordöstlicher u. dem Lastiestal in südwestlicher Richtung.Durch 2 weitere Täler, das Setus- u. Pisciadutal in Richtung Grödnerjoch,kann die Gruppe in 3 Untergruppen,westl.die Meisules-,nördl. die Pisciadu u. östl. die Boe‘-Untergruppe eing. werden. 33.Etappe Start : Piz Boe‘ ( 3152 m ) Ziel : Canazei / 0rtsmitte ( 1468 m ) Strecke : Piz Boe‘ ( 3152 m ) > Rif. Forc. la Pordoi ( 2849 m ) > M. Forca ( 2356 m ) > Pordoijoch ( 2239 m ) > Alb. Por – doi ( 2117 m ) > Pecol > Bellavista > Canazei / 0rtsmitte ( 1468 m ) . Markierung: Nr. 638 > Nr. 2 > Nr. 627 Kilometer : 10 Gehzeit : 3 – 4 Std. Schwierigkeit: Bis Pordoijoch T 5 + / - > danach T 2 . Karten : Kompass WK Nr. 616 / Gröden / Val Gardena / Sella – Canazei / Maßstab 1 : 25000 . Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia / Val Gardena / Gröden / Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada – Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane Maßstab 1 : 50000 . Quartier : Fremdenverkehrsbüro Canazei Tel.: 0039 ( 0 ) 462 609 600
Besonderheiten: Canazei In einem wunderschönen Becken, am Fuße der mäch- tigsten Gipfel der Dolomiten, befindet sich Canazei,ei- ner der bekanntesten Fremdenverkehrsorte des ge – samten Alpenbereiches. Der 0rt erinnert an Farben, Klänge und Düfte alter Zeiten und ruft Bilder von fröh- lichen Wanderungen, gemütlichen Spaziergängen und Postkartenlandschaften hervor. Dieses wohl bekann – teste Dorf des gesamten Tales ist nicht nur wegen sei- ner - wie im Märchen – buntbemalten Häuser bekannt, sondern auch wegen seines aufregenden Nachtlebens. Canazei ist ein alpines Zentrum, welches vorallem wegen seiner sportlichen Events beliebt ist. Zu den bekanntesten zählen u.a. der „ Sellaronda Skimara – thon „ und der nächtliche Dolomiten – Alpinskiwett – kampf im Winter, sowie der „ Dolomites Skyrace „ , ein internationaler Wettkampf im Berglauf, im Som- mer. Das Fassatal ist auch gleichbedeutend mit Relax und Wohlbefinden. Außer den Wellnesszentren in zahlreichen Hotels, ist auch das „ Eghes Wellness Center „ besonders erwähnenswert. Es befindet sich bei der Schwimmhalle von Canazei und bietet ein re – generierendes und abwechslungsreiches Wellness – Programm. Trotz des großen Fortschritts im Touris – mussektor, sind heute noch klare Spuren der ur – sprünglichen Kultur und Tradition erhalten. Dies ist vorallem am Baustil, aber auch am Fortbestehen an- tiker ladinischer Brauchtümer erkennbar. Im Juli wer- den jedes Jahr im Zeichen der Veranstaltung „ Te an- ter i Tobie‘ „ die Tore der alten, für die ladinische Kultur typischen Heuställe – die sogenannten Tobie‘ - geöffnet. 3 Tage lang werden die staunenden Be- sucher, durch das Wiederaufleben ursprünglicher Bräuche und Handwerke, in die Vergangenheit zu- rückversetzt. Ende August treffen sich dann alle la- dinischen Täler zu einem einzigartigen Fest, dem „ Gran Festa da d’Ista „ .
34.Etappe Start : Canazei / 0rtsmitte ( 1468 m ) Ziel : Vigo di Fassa / 0rtsmitte ( 1391 m ) Strecke : Canazei / 0rtsmitte ( 1468 m ) > Mazzin ( 1312 m ) > Pera ( 1326 m ) > Pozza di Fassa ( 1320 m ) > Vigo di Fassa / 0rtsmitte ( 1391 m ) Markierung: Ohne Markierung > ab und zu Hinweisschilder > 0rientierung am ziemlich parallel verlaufenden Avisio – Bach und an der Straße von Canazei nach Moena > Wandern nach Karte = beste Möglichkeit zur Wegfindung ! Kilometer: 15 Gehzeit : 3 Std. Schwierigkeit: T 1 Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia / Val Gardena / Gröden / Maßstab 1 : 50000 Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella _ Marmolada Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane Quartier: Vigo di Fassa / Fremdenverkehrsamt Tel.: 0039 ( 0 ) 462 764 093 Tel.: 0039 ( 0 ) 462 609 700 Besonderheiten: Fassatal Von den Dolomitentälern ist das Fassatal eines der schönsten und interessantesten. Über Dörfern und Weilern erheben sich Berge, die neben der Felsen – pracht der Dolomiten die ernste Größe des gletscher- bedeckten Hochgebirges zeigen. Der Talbach Avisio hat seine Quellen in dem Gletscher der Marmolada. Das Fassatal reicht vom Fedajapaß bis nahe vor Moena. Nach dem 1. Weltkrieg kam das Fassatal zur italienischen Provinz Trient. Vigo di Fassa Vigo di Fassa dominiert dank seiner privilegierten Position auf einer weiten und sonnigen Terrasse das gesamte Tal. Vigo ist Sitz des Ladinischen Museums und des Kulturinstituts, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die ladinische Kultur zu schützen und dessen Fortbe- stand zu bewahren. Vigo ist Ausgangspunkt für viele Berg- und Wandertou- ren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. 35.Etappe Start : Vigo di Fassa / 0rtsmitte ( 1391 m ) Ziel : Paolinahütte ( 2127 m ) Strecke : Vigo di Fassa / 0rtsmitte ( 1391 m ) > Rotwand – Hütte ( 2283 m ) > Paolinahütte ( 2127 m ) Markierung: Nr. 547 > Nr. 545 > Nr. 549 Kilometer: 9 Gehzeit: 3 – 4 Std. Schwierigkeit: T 2 und T 3 Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia Val Gardena / Gröden Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane Maßstab 1 : 50000 . Quartier: Paolina – Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 616 008 Besonderheiten: Denkmal für Dr. Theodor Christomannos Auf dem Wegeabschnitt von der Rotwandhütte zur Paolinahütte steht ein wuchtiger Adler aus Bronze ( fast 3 m hoch ). Es ist dem erfolgreichen Bergsteiger und tatkräftigem Förderer des Fremdenverkehrs Dr. Theodor Christomannos gewidmet. 36.Etappe Start: Paolinahütte ( 2127 m ) Ziel: Rosengartenhütte ( 2339 m ) Strecke: Paolinahütte ( 2127 m ) > Hirzlweg > Rosengarten – hütte ( 2339 m ) .
Markierung: Nr. 552 > Nr. 549 Kilometer: 5 Gehzeit: 1 – 2 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia Val Gardena / Gröden Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada – Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane Maßstab 1 : 50000 . Kompass WK Nr. 54 / Bozen / Maßstab 1 : 50000 . Quartier: Rosengartenhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 612 033 Internet: www.rifugiofronza.com E – Mail:
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Besonderheiten: Rosengartengruppe Die Rosengartengruppe ist ein Bergmassiv der Dolo- miten, welches zwischen dem Tierser Tal mit den 0rtschaften Tiers und Welschnofen im Eggental auf der westlichen und dem Fassatal auf der östlichen Seite liegt. Es liegt ca. 20 km von Bozen entfernt. Die höchste Erhebung ist der Kesselkogel mit einer Höhe von 3004 m u. die zweithöchste Erhebung ist die Rosengartenspitze mit einer Höhe von 2981 m . Rosengartenhütte( Kölner Hütte ) Die Kölnerhütte wurde von der Kölner Sektion des DÖAV erbaut. Die Schutzhütte wird von vielen Alpi- nisten auch Rosengartenhütte genannt, weil sie sich zu Füßen des faszinierenden Rosengartens befindet. Es kommt deshalb oft zu Verwechslungen der bei – den Namen. Nach dem Ende des II. Weltkrieges kommt die Schutzhütte zum Italienischen Alpenver- ein ( CAI ). Dieser übergab den Betrieb der Hütte an Francesco Vian. Vian ist der Großvater der heutigen Hüttenwirte der Kölner – Hütte, welche die Hütte nun In der dritten Generation führen. Die Schutzhütte ist unter Alpinisten vorallem wegen ihrer strategischen Lage an der westlichen Flanke des Rosengartens sehr beliebt. Sei es bei den Wan – derern, die vorallem wegen der frischen Luft und der landschaftlichen Schönheit der Bergeswelt hier hinauf kommen, sei es aber auch bei den Bergstei – gern, welche die Klettersteige und Bergflanken des Santners und des Majare‘ besteigen wollen. Die Betreiber der Kölner Hütte erlauben den Gästen ihren Rucksack in der Schutzhütte zu lassen und nach der Rückkehr von der Bergtour den Sonnenunter – gang am Rosengarten zu genießen und in der Schutz- hütte zu übernachten. Die Kölner Hütte verfügt über 60 Betten, warme Dusche, Trockenraum, einen Spei – sesaal und eine Bar mit Panoramablick der seinesglei- chen sucht ( Rosengarten, Monte Pez, Österreichi – sche und Schweizer Alpen, 0rtlergruppe, Brenta und Latemargruppe ).
37.Etappe Start: Rosengartenhütte ( 2339 m ) Ziel: Tschafonhütte ( 1733 m ) Strecke: Rosengartenhütte ( 2339 m ) > Nigerpaß ( 1688 m ) > Purgametschtal > Tiers ( 1028 m ) > St. Sebastian > Tschafonhütte ( 1733 m ) . Markierung: Nr. 1 > Nr. 1 – 7 > Nr. 5 > Nr. 4 Kilometer: 15 Gehzeit: 5 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia / Val Gardena / Gröden Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane Maßstab 1 : 50000 . Kompaß WK Nr. 54 / Bozen / Maßstab 1 : 50000 Quartier: Tourismusverein Tiers = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 642 127 E – Mail:
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Tschafonhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 347 813 115 2
Besonderheiten: Tiers Ist eine Gemeinde in Südtirol, zu Füßen des Rosengar – tens, in der Nähe von Bozen. Der 0rt befindet sich im hinteren Abschnitt des Tiersertales. Das Dorf selbst befindet sich auf 1028 m Höhe auf der rechten Talseite und dazu gehören noch die 0rtsteile St. Zyprian und Weisslahnbad. Erste Besiedlungsspuren stammen aus der Bronzezeit. Erstmals namentlich erfaßt wurde die 0rtschaft Tiers um 999 n. Chr. Tschafonhütte Die Tschafonhütte, unterhalb der bewaldeten Völsegg- spitze ist ein faszinierendes Ziel für Wanderer( auch besonders familientauglich ). Von hier hat man bei gu- tem Wetter einen schönen Ausblick auf die südlichen Dolomiten, wie den Latemar und den Rosengarten. Die Hütte ist in privater Hand und bietet zur Übernach- tung 24 Lager. Geöffnet ist sie vom 01. Mai bis 01. No- vember. Die Völseggspitze, welche einen herrlichen Blick über Bozen und das Etschtal ermöglicht, ist in einer halben Stunde erreicht. 38.Etappe Start: Tschafonhütte ( 1733 m ) Ziel: Schlernhaus ( 2457 m ) Strecke: Tschafonhütte ( 1733 m ) > Peter Frag > Schäufelesteig > Schlernhaus ( 2457 m ) . Markierung: Nr. 4 > Nr. 4 A > Nr. 7 > Nr. 3 > Schäufele – Steig Kilometer : 10 Gehzeit: 5 – 6 Std. Schwierigkeit: T 4 + / - Karten: Kompass WK Nr. 54 / Bozen / Maßstab 1 : 50000 Kompass WK Nr. 59 / Sellagruppe / Maßstab 1 : 50000 Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia / Val Gardena / Gröden Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada Sassolungo / Langkofel – Puez Civetta – Tofana Maßstab 1 : 50000 . Quartier: Schlernhaus = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 612 024 Handy = 0039 335 606 190 5 E – Mail =
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Besonderheiten: Schlern Der Schlern mit seinen Schutzhäusern gilt trotz seiner geringen Höhe auf Grund seiner charakteristischen Form, mit seinen beiden vorgelagerten Bergspitzen – dem Santner und der Euringerspitze, als Wahrzeichen Südtirols. Der Schlern ist eine Hochfläche, deren frühe weidewirtschaftliche Nutzung durch urgeschichtliche Funde nachgewiesen ist. Der Schlern überragt die Seiser Alm ( die höchstgelegene Hochweide Europas ), sowie die Mittelgebirgslandschaft von Kastelruth. Der Petz ( 2564 m ) ist die höchste Erhebung des Schlern. Auf dem Schlern eröffnete die Sektion Bozen des DÖAV am 22.08.1885 ein Schutzhaus, welches 1903 mit dem daneben stehenden Gasthaus zu den Schlern- häusern vereinigt wurde. Nach dem 1. Weltkrieg gingen die Schlernhäuser in italienischen Besitz über und sind heute immer noch im Besitz des Club Alpino Italiano ( CAI ).
39.Etappe Start: Schlernhaus ( 2457 m ) Ziel: Grasleitenhütte ( 2165 m ) Strecke: Schlernhaus ( 2457 m ) > Sessel Schwaige ( 1940 m ) > Bärenfalle > Tschamin Schwaige > Tschamintal > Grasleitental > Grasleitenhütte ( 2165 m ) . Markierung: Nr. 1 > Nr. 9 > Nr. 2 > Nr. 3 > Nr. 3 A Kilometer: 15 Gehzeit: 7 – 8 Std. Schwierigkeit: T 4 + / - Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia Val Gardena / Gröden Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane Maßstab 1 : 50000 . Kompass WK Nr. 54 / Bozen und Umgebung / Maßstab 1 : 50000 . Kompass WK Nr. 59 / Sellagruppe / Gröden – Seiser Alm / Maßstab 1 : 50000 .
Quartier: Grasleiten – Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 642 103 Mobil = 0039 345 625 681 3 Internet = www.tiersertal.com/grasleiten E – Mail =
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Besonderheiten: Grasleitenhütte Die Grasleitenhütte befindet sich in der Gemeinde Tiers auf 2165 m, mitten im Naturpark Schlern.Ein- gebettet im Rosengartengebiet liegt die Hütte am Fuße der mächtigen Valbon- und Grasleitenspitzen. Das Schutzhaus Grasleiten wurde im Jahre 1887 von der Sektion Leipzig des DÖAV erbaut. Die Idee zur Konstruktion eines Gebäudes als Unterschlupf für Alpinisten stammte von Johann Santner, dem Vater des Südtiroler Alpinismus. Dank seines Einsatzes stellte die Gemeinde Tiers dem DÖAV kostenlos den benötigten Baugrund zur Verfügung und stellte zu ei- nem Vorzugspreis auch benötigtes Bauholz bereit. Im selben Jahr wurde sie als Grasleitenhütte einge- weiht, benannt nach dem grünen Flecken, wo sie errichtet wurde. Die Grasleitenhütte war somit die erste Schutzhütte in der Rosengartengruppe, unter anderem ausgestattet mit 24 Betten. Das sollte sich als großer Erfolg erwei – sen, denn schnell war die Schutzhütte ein geschätzter 0rt für viele Wanderer und bekannte Bergsteiger wie Paul Preuss und Hans Dülfer. Im Jahre 1897 wurde die Grasleitenhütte vergrößert, ein weiteres mal auch im Jahre 1910. Im Jahre 1911 er- folgte die telefonische Verbindung nach Tiers. Nach dem 1. Weltkrieg gerät das Land Tirol unter die Herr – schaft Italiens, welches im Jahre 1923 die Auflösung aller deutschsprachigen Kulturen und Vereine anordnet. Davon betroffen war auch der Südtiroler Alpenverein ( AVS ) . So wie viele andere Strukturen im Hochgebirge, wurde auch die Grasleitenhütte als Ersatz für „ sogenannte, erlittene Kriegsschäden „ beschlagnahmt und einer Sektion des Italienischen Alpenvereins ( Club Alpino Italiano = CAI ) anvertraut. In diesem Fall war es die Sektion Bergamo. Somit erhielt die Hütte nicht nur einen neuen Besitzer, sondern auch ihren neuen Na – men. Auf Grund des II. Weltkrieges blieb die Hütte in den Jahren zwischen 1942 – 1945 geschlossen. Die verlassene Hütte war nun schutzlos Vandalenakten ausgesetzt und stark beschädigt worden. Nachdem im Jahre 1946 die notwendigsten Reparaturarbeiten durchgeführt wurden, erfolgte die Wiedereröffnung. Im selben Jahr wurde auch der Südtiroler Alpenverein ( AVS ) wiedergegründet. Die enteigneten Schutzhütten blieben weiterhin im Besitz der Sektionen des CAI . Die Grasleitenhütte ist geöffnet vom 20.06. – 10.10. und besitzt 65 Schlafplätze. Die Hütte ist Stützpunkt für folgende Touren: Molignonpaß ( Nr. 546 ) > Molignon – Spitzen – Laurenzi Klettersteig ( Nr. 736 ) > Grasleiten – paßhütte ( Nr. 168 ) > Kesselkogel – Westanstieg(Nr. 730) und weitere Kletter- sowie Wandermöglichkeiten! Grasleiten ist ein ausgeprägter, ca. 1,5 km langer Fels – kamm in W – 0 – Richtung zwischen Grasleitenhütte, Tschamintal, Tierser Alpl Joch und dem südl. und nördl. Molignonpaß. Es ist die nördlichste Untergruppe des Rosengartens. 40.Etappe Start: Grasleitenhütte ( 2165 m ) Ziel: Tierser Alpl – Hütte ( 2440 m ) Strecke: Grasleitenhütte ( 2165 m ) > Molignon – Paß > Tierser Alpl – Hütte ( 2440 m ) Markierung: Nr. 3 A > Nr. 554 Kilometer: 4 Gehzeit: 2 Std. Schwierigkeit: T 4 + / - Karten: Kompass WK Nr. 54 / Bozen und Umgebung / Maßstab 1 : 50000 Kompass WK Nr. 59 / Sellagruppe / Gröden – Seiser Alm / Maßstab 1 : 50000 Kompass WK Nr. 059 / Klausen und Umgebung / Maßstab 1 : 25000 Kompass WK Nr. 067 / Seiser Alm / Naturpark Schlern – Rosengarten / Maßstab 1 : 25000 Kompass WK Nr. 076 / Gröden – Seiser Alm / Maßstab 1 : 25000 .
Quartier: Tierser Alpl – Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 727 958 Tal = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 707 460 Mobil = 0039 335 577 7791 0039 333 654 6865 Internet = www.tierseralpl.com www.alpeditires.com E – Mail =
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Besonderheiten: Tierser Alpl – Hütte Die Geschichte dieses Schutzhauses beginnt in den 50er Jahren und ihre Fundamente sind die Not der Nachkriegszeit, sowie die außergewöhnliche Heimat- liebe eines jungen Mannes und seine unmenschlich anmutende „ Schinderei „. Der Erbauer des Schutzhauses, Max Aichner aus Tiers stand nach dem II. Weltkrieg, wie viele andere auch, vor zwei Alternativen: Entweder weiterhin am Hunger- tuch nagen oder abwandern. Der Gedanke ans Aus – wandern kam für Max nicht in Frage, weil er sich ein Leben ohne seine heimatlichen Berge nicht vorstellen konnte. Und so begriff er die Idee seines Bruders Franz, dort oben unter den Rosszähnen ein Schutzhaus zu bau- en, als letzten Rettungsanker. Anfang August, man schrieb das Jahr 1957, zog Max Aichner, bewaffnet mit einer hölzernen Schubkarre, einer Schaufel und einem Pickel durchs Tschamintal hinauf unter die Rosszähne, um dort auf den 200 Quadratmetern Boden, die er von der Gemein- de Tiers gekauft hatte, seinen Traum zu verwirklichen. Mutterseelenallein begann er in 2440 m sein einsames Werk, der wilden Natur, Wind und Wetter völlig schutz- los ausgeliefert, bis er im Jahre 1963 endlich das Schutzhaus Tierser Alpl einweihen konnte. Wenige Jah- re danach, im Jahre 1969, eröffnete er den „Maximi – lian – Klettersteig „ und im Jahre 1986 den seiner Frau Laura gewidmeten „ Laurenzi Klettersteig „ . Aichner’s zweite Tochter Judith und ihr Mann Stefan führen das Werk ihres Vaters mit jugendlichem Elan und Enthusiasmus fort.
41.Etappe Start: Tierser Alpl – Hütte ( 2440 m ) Ziel: Puflatschhütte ( 1950 m ) Strecke: Tierser Alpl – Hütte ( 2440 m ) > Laurin Hütte (1740 m) > Puflatschhütte ( 1950 m ) . Markierung: Nr. 2 > Nr. 12 > Nr. 10 > Nr. 4 und Nr. A Kilometer: 10 Gehzeit: 3 – 4 Std. Schwierigkeit: Bis zu den Rosszähnen T 4 + / - > später T 2 Karten: Kompass WK Nr. 54 / Bozen und Umgebung / Maßstab 1 : 50000 . Kompass WK Nr. 59 / Sellagruppe / Gröden – Seiser Alm Maßstab 1 : 50000 . Kompass WK Nr. 059 / Klausen und Umgebung / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 067 / Seiser Alm / Naturpark Schlern – Rosengarten / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 076 / Gröden – Seiser Alm / Maßstab 1 : 25000 .
Quartier: Puflatschhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 727 834 727 822 729090 Handy = 0039 338 704 358 5 Internet = www.puflatschhuette.it E – Mail =
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Besonderheiten: Puflatschhütte Die Puflatschhütte ist ein 1950 m hoch gelegenes privates Schutzhaus in Südtirol. Die Hütte liegt am Westhang des Puflatsch auf der Seiser Alm. Sie ist zu Fuß oder auf einem Fahrweg leicht zu erreichen. Der Puflatsch auf der Seiser Alm Der Puflatsch ist ein Teil der Seiser Alm und erstreckt sich bis auf eine Höhe von 2176 m über dem Meeres- spiegel. Der Puflatsch zählt zu den schönsten Aus – sichtspunkten der Seiser Alm, welche wiederum mit einer Größe von ca. 56 Quadratkilometern die größte Hochalm Europas ist.
42.Etappe Start: Puflatschhütte ( 1950 m ) Ziel: Rittner Horn Haus ( 2260 m ) Strecke: Puflatschhütte ( 1950 m ) > Puflatsch ( 2176 m ) > Kastelruth ( 1060 m ) > Waidbruck ( 469 m ) > Barbian ( 830 m ) > Rittner Horn Haus ( 2260 m ) Markierung: Nr. A > Nr. PU > Nr. 13 > Nr. 8 > Nr. 9 > Nr. 4a > Nr. 4 > Nr. 2 > Nr. 1 > Nr. 3 > Nr. 4 Kilometer: 30 Gehzeit: 6 – 8 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000 . Kompass WK Nr. 056 / Sarntaler Alpen / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 059 / Klausen und Umgebung / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 068 / Ritten / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 698 / Südtirols Süden / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 54 / Bozen und Umgebung / Maßstab 1 : 50000 . Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000 . Kompass Wk Nr. 59 / Sellagruppe / Gröden – Seiser Alm / Maßstab 1 : 50000 . Quartier: Rittner Horn Haus = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 356 207 357 332 978 172 Mobil = 0039 340 375 570 0 Besonderheiten: Waidbruck Liegt in Südtirol in der Provinz Bozen und hat ca. 250 Einwohner. Von Waidbruck aus erreicht man Kastel – ruth, die Seiser Alm und das Schlerngebiet. In unmit – telbarer Nähe liegt Lajen mit dem Vogelweider Hof, der Heimat des Minnesängers Walther von der Vogel- weide. Beherrscht wird die Eisackschlucht von der be- rühmten Trostburg, dem einstigen Familiensitz des mittelalterlichen Dichters 0swald von Wolkenstein. Waidbruck liegt auf 469 m und die Trostburg auf 627 m . Der Höhenunterschied beträgt 158 m und man geht von Waidbruck aus eine halbe Stunde. Die Wanderung ist leicht und lohnend ! 43.Etappe Start: Rittner Horn Haus ( 2260 m ) Ziel: Sarnthein ( 961 m ) Strecke: Rittner Horn Haus ( 2260 m ) > Barbianer Alm > Gasteiger Sattel ( 2057 m ) > Sarner Schart – Biwack > Sarner Scharte ( 2460 m ) > Riedler > Schloß Reinegg > Sarnthein ( 961 m ) Markierung: Nr. 1 > Nr. 7 > Nr. 3 Kilometer: 16 Gehzeit: 5 – 6 Std. Schwierigkeit: Im Bereich der Sarner Scharte T 5 + / - > ansonsten T 2 . Karten: Kompass WK Nr. 056 / Sarntal / Maßstab 1 : 35000 . Quartier: Tourismusverein Sarnthein = Tel.: 0039(0)471623091 E – Mail =
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Besonderheiten: Sarntal Abseits von wichtigen Verkehrsadern bietet das Sarn – tal ( die flächenmäßig größte Gemeinde Südtirols ) ein Paradies für Wanderfreunde und für jene, welche ein- mal richtig abschalten wollen. 44.Etappe Start: Sarnthein ( 961 m ) Ziel: Meraner Hütte ( 1960 m ) Strecke: Sarnthein ( 961 m ) > Sarner Skihütte ( 1618 m ) > Auen Alm ( 1796 m ) > Auen Joch ( 1924 m ) > Schwarze Wand > Kreuzjoch ( 2086 m ) > Kreuzjöchl ( 1984 m ) > Meraner Hütte ( 1960 m ) Markierung: Nr. 2 > Hufeisentour > E 5 ( Europäischer Fernwander- weg ) > Nr. 4 > Nr.51 Kilometer: 12 Gehzeit: 3 – 4 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Kompass WK Nr. 056 / Sarntal / Maßstab 1 : 35000 Quartier: Meraner Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 279 405 Tel.: 0039 ( 0 ) 471 668 372 ( Tal ) Mobil Tel.: 0039 335 276 153 Internet = www.meranerhuette.it E – Mail =
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Besonderheiten: Meraner Hütte: Stützpunkt des Fernwanderweges“E5“ und der großen Sarner Hufeisentour am Schartboden ( 1960 m ). 45.Etappe Start: Meraner Hütte ( 1960 m ) Ziel: Hirzer Hütte ( 1983 m ) Strecke: Meraner Hütte ( 1960 m ) > Kratzberger See ( 2119 m ) > Gebirgsjägersteig > Hirzer Sp. ( 2781 m ) > Hirzer Hütte ( 1983 m ) Markierung: E 5 Kilometer: 10 Gehzeit: 4 – 5 Std. Schwierigkeit: T 4 + / - Karten: Kompass WK 056 / Sarntal / Maßstab 1 : 35000 Quartier: Hirzer Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 645 600 Mobil = Tel.: 0039 330 515 900 Besonderheiten: Hirzer Spitze Der Hirzer liegt in der Mitte des Gebirgszuges der Sarntaler Alpen, etwas nördlich des Ifinger. Er ist mit 2781 m der höchste Punkt des Sarntaler Alpen Ge – birgszuges. Wer den hohen Berg besteigen will, kann das ohne besondere Schwierigkeiten tun. Eine gran- diose Rundumschau belohnt jeden Gipfelstürmer ! 46.Etappe Start: Hirzer Hütte ( 1983 m ) Ziel: Andreas Hofer’s Geburtshaus „ Sandwirt „ in St. Leonhard ( 693 m ) in Passeier Strecke: Hirzer Hütte ( 1983 m ) > Hintereggalm ( 1974 m ) > Mahdalm ( 1990 m ) > Pfandleralm ( 1330 m ) > Pfand – lerhof ( 1028 m ) > A. Hofer’s Geburtshaus „ Sandwirt „ in St. Leonhard ( 693 m ) in Passeier Markierung: E 5 Kilometer: 14, 5 Gehzeit: 5 – 6 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Kompass WK Nr. 056 / Sarntal / Maßstab 1 : 35000 Quartier: Sandwirt in St. Leonhard = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 656 143 St. Leonhard/Verkehrsverein=Tel.:0039(0)473 861 88 St.Leonhard / Tourismusverein Passeiertal = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 656 188 St. Leonhard/Wanderhotel = Tel.:0039(0)473 656 161 Internet = www.passeiertal.it E – Mail =
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Besonderheiten: Passeiertal Ist ein linkes Seitental der Etsch zwischen den Ötztaler Alpen ( Texelgruppe ) an der Westseite und den Sarn – taler Alpen ( Hirzer ) an der 0stseite dieses Gebietes. Das Tal ist ca. 50 km lang und zieht sich aufwärts zum Timmelsjoch ( Staatsgrenze zu Österreich und Über – gang ins Ötztal ). Das Tal wird unterschieden in Vorder- und Hinterpasseier. Andreas Hofer Die bekannteste Persönlichkeit der Geschichte des Passeiertales ist Andreas Hofer, der Tiroler Freiheits- kämpfer. Als Sohn des Sandwirts am 22.11.1767 in St. Leonhard am Sandhof geboren, kämpfte er gegen Napoleon in den Schlachten am Bergisel. Filme, Bücher und Bilder erzählen von seinem Mut, seinen Kämpfen, seiner Flucht auf die Pfandleralm, seiner Gefangen – nahme durch Verrat eines Vertrauten und seinem Tod durch Erschießen in Mantua. Südtirol gedenkt jährlich seines Todestages am 20.Februar ( 1810 ) mit würde – vollen Andachtsfeiern! 47.Etappe Start: Andreas Hofer’s Geburtshaus „ Sandwirt „ in St.Leonhard ( 693 m ) in Passeier Ziel: Ifinger Hütte ( 1815 m ) Strecke: Andreas Hofer’s Geburtshaus „ Sandwirt in St.Leonhard ( 693 m ) in Passeier > an der Passer entlang bis St. Martin in Passeier > weiter über Mörre, Prenn, Prennanger, Unterkirn, Masulschlucht bis nach Verdins. Ab hier über Valplatz, Hasenegg, Troter ( 1154 m ), durch den Tschivoner Wald bis zur Streitweideralm ( 1560 m ). Von hier zum 0b. Taser ( 1450 m ). > Weiter zur Ifinger Hütte ( 1815 m ). Markierung: Örtliche Wanderwegemarkierungen > Hinweisschilder > zum Teil völlig ohne Markierung > wandern nach Karte. Kilometer: 22 Gehzeit: 6 – 7 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Kompass WK Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe / Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000 . Kompass WK Nr. 53 / Meran / Maßstab 1 : 50000 Quartier: Ifinger Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 956 01 Tel.: 0039 ( 0 ) 473 965 111 Besonderheiten: Granitberge Vom Hirzer bis zum Ifinger stehen die Granitberge mit ihren Steilwänden und Rinnen, Grattürmen u. Spitzen, fast bis 3000 m aufragend, als helle Mauer über den dunklen Wäldern zu ihren Füßen. Einige Gipfel sind auf nicht allzu schwierigen Wegen zu erreichen, andere nur auf Kletterrouten. Für jeden Wanderer und Berg – steiger gibt es eine Menge interessanter Ziele. Überall hat man gute Fernsicht auf die 0rtler, Ötztaler- und Stubaier Alpen. Auch sieht man von den Gipfeln die gesamten Dolomiten und den Alpenhauptkamm von den Zillertalern bis zum Großglockner.
48.Etappe Start: Ifinger Hütte ( 1815 m ) Ziel: Schenna / 0rtszentrum ( 600 m ) Strecke: Ifinger Hütte ( 1815 m ) > Taser Höhenweg > Raben – schnabel > Gsteier > Vernaun > Verdinser Waalweg > St. Georgen > Schenna / 0rtszentrum ( 600 m ) Markierung: Örtliche Wanderwegemarkierungen > Hinweisschilder > zum Teil völlig ohne Markierung > wandern nach Karte. Kilometer: 10 Gehzeit: 3 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Kompass WK Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe / Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000 . Tabacco WK Blatt 039 / Passeiertal / S.Martino – S.Leonardo – Moso – Plan – P.so Rombo – P.so Giovo – St.Martin – St.Leonhard – Moos – Pfelders – Timmelsjoch – Jaufen . Maßstab 1 : 25000 . Quartier: Schenna / Tourismusbüro = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 945 669 0039 ( 0 ) 473 945 581 Internet:www.schenna.com Mail =
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Besonderheiten: Schenna Ist eine Gemeinde, welche ca. 3 km nordöstlich von Meran und ca. 25 km südöstlich von Bozen liegt. Aus der ehemaligen bäuerlichen Landgemeinde hat sich einer der bedeutendsten Tourismusorte Südtirols entwickelt. Die Zahl der jährlichen Übernachtungen hat die Millionengrenze überschritten. Schloß Schenna, eines der hervorragendsten Sehens – würdigkeiten im 0rt, wurde um 1350 von Petermann von Schenna erbaut. Im Jahre 1845 wurde es von Erzherzog Johann von Österreich erworben und ist heute noch im Besitz seiner Nachkommen, der Grafen von Meran. Neben anderen Ausstellungsgegenständen sind besonders Erinnerungsstücke an Erzherzog Johann und die von ihm stammende größte Andreas Hofer – Sammlung außerordentlich bemerkenswert.
49.Etappe Start: Schenna / 0rtszentrum ( 600 m ) Ziel: Bockerhütte ( 1700 m ) Strecke: Schenna / 0rtszentrum ( 600 m ) > Riffian ( 502 m ) > Mutlechnerhof ( 837 m ) > Kuenser Waalweg > Long – fallhof ( 1075 m ) > Bockerhütte ( 1700 m ) Markierung: Örtliche Wanderwegmarkierungen > teilweise keine Markierungen > Nr. 6 Kilometer: 17 Gehzeit: 5 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Kompass WK Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe / Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000 Quartier: Bockerhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 945 544 Mobil = Tel.: 0039 349 770 762 6 oder 0039 347 320 655 3 Internet = www.bockerhuette.com E – Mail =
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Besonderheiten: Die Bockerhütte ist bewirtschaftet von Mitte April bis Ende 0ktober. Sie hat 30 Schlafplätze in Matratzenlagern und 3 Zimmer. 50.Etappe Start: Bockerhütte ( 1700 m ) Ziel: Stettiner Hütte ( 2875 m ) Strecke: Bockerhütte ( 1700 m ) > 0berkaser ( 2131 m ) > Spronser Seen > Milchseescharte / Biv. G. Lammer ( 2707 m ) > Andelsalm ( 2297 m ) > Stettiner Hütte ( 2875 m ) . Markierung: Nr. 22 A > Nr. 25 > Nr. 6 > Nr. 22 > Nr. 7 > Nr. 40 A > Nr. 40 > Nr. 47 Kilometer: 15 Gehzeit: 8 – 10 Std. Schwierigkeit: T 5 + / - Karten: Kompass Wk Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe / Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000 . Quartier: Stettiner Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 643 630 0039 ( 0 ) 473 646 789 Handy = 0039 347 874 280 5 Internet = www.13h.de www.13rifugi.com E – Mai =
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Besonderheiten: Spronser Seen Die Spronser Seen in den Bergen des Naturparks Texelgruppe nennt man auch die größte hochalpine Seenplatte. Die schönste Bergseengruppe in Südtirol, mit ca. 10 Seen, liegt so hoch, daß sogar im Sommer oft noch Schnee an ihren Ufern liegt. Die Spronser Seen versorgen einen großen Teil der Stadt Meran samt Umgebung mit Wasser. Faszinierende Wander – touren führen an den Seen vorbei und sind auch für Familien, welche gerne wandern, ein abenteuerliches Erlebnis. Die ersten der Seen, die man von der Leiter- alm oberhalb Algund aus erreicht, sind die zwei Milch- seen ( 2540 m ). Der Langsee mit 1 km Länge und 300 m Breite ist einer der Größten ( 2377 m ). Er ist der Nächste in der Reihe. Dann folgen der Grünsee ( 2338 m), der Schwarzsee ( 2589 m ), der kleine Schiefersee ( 2501 m ), der Kesselsee ( 2512 m ), der Kasersee ( 2117 m ), der Pfitschersee ( 2126 m ) und die kleine Mückenlacke. Die Gesamtfläche der Seen beträgt ca. 30 ha. . 51.Etappe Start: Stettiner Hütte ( 2875 m ) Ziel: Similaunhütte ( 3019 m ) Strecke: Stettiner Hütte ( 2875 m ) > Meraner Höhenweg > Eishof ( 2071 m ) > Rableidalm ( 2004 m ) > Mitterkaser ( 1954 m ) > Vorderkaser ( 1693 m ) > Grafalm(1960 m)> Gfallhof ( 1840 m ) > Mitterhof > Vernagt Stausee ( 1690 m ) > Vernagt ( 1700 m ) > Tisenhof ( 1814 m ) > Tisenberghütte ( 2225 m ) > Niederjoch ( 3016 m ) > Similaunhütte ( 3019 m ) Markierung: Nr. 24 > Nr. 27 > Nr. 18 > Nr. 15 > Via Alpina > Nr. 2 > Archäologischer Wanderweg A 1 und A 2 . Kilometer: 30 Gehzeit: 10 – 12 Std. Schwierigkeit: Bis zum Vorderkaser T 2 und dann bis zum Vernagt – Stausee T 3 = dann T 4 + / - und im Bereich des Niederjochs T 6 + / - . Karten: Kompass WK Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe / Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000 Quartier: Similaun – Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 669 711 = Tel.: 0043 525 430 122 ( Tal ) Mobil : 0043 676 507 450 2 Internet : www.vent-hotel-post.com E – Mail : info@similaunhütte.com Besonderheiten: Naturpark Texelgruppe Es handelt sich um ein an Naturschönheiten überaus reiches und noch weitgehend unberührtes Gebiet, welches vorallem in morphologischer Hinsicht zu den interessantesten und schönsten Südtirols zählt. Es um- faßt alle alpinen Formenelemente. Vom vergletscher – ten Hochgebirge geht es herab bis zu den Almen und über Hangterrassen zu den Talböden. Die hydro – geologischen Verhältnisse des Gebietes tragen ent – scheidend zum Landschaftscharakter bei. Das abgelegene Pfossental hat weitgehend seine Ursprünglichkeit bewahrt und zählt zu den wildreichs – ten Gebieten Südtirols. Jedes Jahr werden 2000 Schafe von Vernagt / Schnalstal über das Niederjoch ( Simi – launhütte 3019 m ) in das Niedertal ( Ötztal ) von 20 Treibern und einem Hirten mit Hund getrieben. 52.Etappe Start: Similaunhütte ( 3019 m ) Ziel: Vent / 0rtsmitte ( 1900 m ) Strecke: Similaunhütte ( 3019 m ) > Niederjochferner > Beim Bild > Via Alpina > Martin Busch – Hütte(2501 m) > Schäferhütte ( 2230 m ) > Ötztaler Jungschützenweg > Jhtt. Liechtl. ( 2129 m ) > Hohler Stein ( 2050 m ) > Vent / 0rtsmitte ( 1900 m ) . Markierung: Nr. 16 > Via Alpina > Nr. 923 Kilometer: 15 Gehzeit: 4 – 5 Std. Schwierigkeit Bis zur Martin Busch – Hütte T 5 + / - = dann weiter T3 und T 2 . Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 Quartier: Ötztal Tourismus / Büro Vent Tel.: 0043 ( 0 ) 572 002 60 0043 ( 0 ) 525 481 93 Internet: www.vent.at E – Mail:
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Besonderheiten: Vent ein Bergdorf mit Geschichte Mit einer urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 1241 beginnt die Geschichte von Vent. Erste Siedler waren Schafhirten, welche aus dem heutigen Südtirol nach Norden gezogen sind. Fasziniert von den Gletscher – seen kamen Touristen bereits im 18. Jahrhundert nach Vent. Am 19.09.1991 wurde beim Abstieg von der Fineilspit- ze ( 3514 m ) hinunter zum Tisenjoch ( 3280 m ) der 5300 Jahre alte „ Mann aus dem Eis „ völlig unversehrt mit einer reichlichen Ausrüstung ( Bogen, Pfeile, Beil, Fußbekleidung, Mantel, Tragekorb und Messer ) gefunden und geborgen. Dieser sensationelle Fund hat ein Detail an das Tageslicht gebracht, nämlich das Jäger, Hirten und Händler schon von jeher über die Jöcher des Alpenhauptkammes gezogen sind. Heute kann der „ Mann aus dem Eis „ im Archäologiemuse- um in Bozen besichtigt werden. Prägend für Vent ist weiterhin die Geschichte und das Vermächtnis des Bergsteigers und Gletscherpfarrers Franz Senn. 53.Etappe Start: Vent / 0rtsmitte ( 1900 m ) Ziel: Ramolhaus ( 3006 m ) Strecke: Vent ( 1900 m ) > Ramolalm ( 2215 m ) > Spiegeltal > Spiegelferner > Ramoljoch ( 3189 ) > Ramolferner > Ramolhaus ( 3006m ) Markierung: Nr. 02 > Nr. 203 > Nr. 902 > Nr. 10 Kilometer: 6 Gehzeit: 5 Std. Schwierigkeit: Zuerst T 4 + / - , dann im Bereich des Gletschers und des Jochüberganges T5 + / - . Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 . Quartier: Ramolhaus = Tel.: 0043 ( 0 ) 525 662 23 0043( 0 ) 525 662 24 0043( 0 ) 525 622 3 0043( 0 ) 525 622 4 0043( 0 ) 525 633 8 Internet: www.edelweiss-gurgl.com E – Mail:
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Besonderheiten: Ramolhaus 1881 – 1883 von Martinus Scheiber als kleine Schutzhütte erbaut, befindet sich das Ramolhaus seit 1921 im Besitz der Sektion Hamburg und Nie – derelbe e.V. . Nach aufwändigem Umbau- und Er – weiterungsarbeiten zeigt sich das Ramolhaus seit seinem 125 jährigen Jubiläum im Jahr 2006 stolz seinen Besuchern. Alpine Tradition verbindet sich nun im Sinne des Gastes mit der Moderne und den umwelttechnischen Anforderungen einer Hütte in über 3000 m Höhe. Die Hütte: Besitzer: Deutscher Alpenverein ( DAV ) Sektion Hamburg u. Niederelbe e.V. Bewirtschaftet: Anfang Juli bis Ende September Zimmerlager / Betten: 26 Matratzenlager: 38 Winterraum: 10 ( nicht versperrt ) Zugänge: Von Vent 5 Std. und von 0bergurgl 3,5 Std. Übergang: Zum Hochwildehaus 2 Std. . 54.Etappe Start: Ramolhaus ( 3006 m ) Ziel: 0bergurgl / 0rtsmitte ( 1900 m ) Strecke: Ramolhaus ( 3006 m ) > Küppelehütte ( 2303 m ) > Am Beil ( 2056 m ) > Am Barst > 0bergurgl / 0rts – mitte ( 1900 m ) . Markierung: Nr. 02 > Nr. 37 > Nr. 902 > Ötztaler Jungschützenweg > Ramolweg > Nr. 9 Kilometer: 8 Gehzeit: 3 Std. Schwierigkeit: T 4 + / - Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 Quartier: Ötztal Tourismus / Information 0bergurgl – Hochgur- gel = Tel.: 0043 ( 0 ) 572 001 00 0043 ( 0 ) 525 646 6 0043 ( 0 ) 525 6467 Internet : www.oetztal.com www.obergurgl.com E – Mail :
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Besonderheiten: 0bergurgl Ziemlich hoch und weit hinten im Tal liegt 0bergurgl. Es ist das höchste Kirchdorf Österreichs. Ca. 400 Ein- wohner leben hier.Bei 0bergurgl endet die Talstraße. Von hier weiter talein und bergauf sind alle Wege nur mehr zu Fuß zu machen. Ebenso die Meisten im 0rt, denn hier gibt es verkehrsberuhigte Zonen. Vielfältig sind die Wander- und Tourenmöglichkeiten. Man muß sich nur entscheiden, sobald man aus der Tür tritt. Es gibt in diesem Bergtal eine verschwende- rische Fülle an Naturschönheiten: Alpenblumen, Zir- benwald, Hochwiesen, Gletschereis und schroffe Berggipfel. Die würzige, reine Bergluft tut gut ! Einziger Wermutstrophen: Das übererschlossene Skigebiet und die damit ver – bundene Infrastruktur(wie z.B. Discos,Apres - Ski – Treffs,musikalischer Rummel in vielen Lokalen)em – pfand ich vollkommen unangepaßt und letztendlich überflüssig. Es gilt nach wie vor die Devise: „ Weniger Ist oft viel mehr!“ 55.Etappe Start: 0bergurgl / 0rtsmitte ( 1900 m ) Ziel: Sölden / Touristinformation ( 1368 m ) Strecke: 0bergurgl / 0rtsmitte ( 1900 m ) > Sonnbergalm > Schäferhütte > Nedersee ( 2436 m ) > Lenzen – Alm ( 1896 m ) > Zwieselsteintajen > Sahnestüberl ( 1656 m ) > Brunnenberg > Innere Brunnachalm ( 1988 m ) > Lochlealm ( 1843 m ) > Granbichl > Rettenbach > Sölden / Touristinformation ( 1368 m ) Markierung: Nr. 10 > Nr. 39 > Nr. 40 > Nr. 30 > Nr. 56 > Nr. 54 > Nr. 55 > Nr. 52 > Nr. 51 > Nr. 49 > Nr. 40 > Nr. 36 > Nr. 37 > Nr. 18 > Nr. 23 > Nr. 22 > Nr. 172 Kilometer: 20 Gehzeit: 5 Std. Schwierigkeit: T 4 + / - Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 Quartier: Ötztal Tourismus = Tel.: 0043 ( 0 ) 572 00 Sölden/Touristinformation=Tel.:0043(0)525 422 12 Tel.:0043(0)525 45100 Tel.:0043(0)525 48193 Internet: www.oetztal.com E – Mail:
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Besonderheiten: Sölden Ein übererschlossenes Skigebiet, Skilauf, Discos, Apres – Ski – Treffs und musikalischer Rummel das ganze Jahr über, das ist Sölden. Mit fast 500 Quadratkilometern ist Sölden die größte Gemeinde Österreichs. Es ist Seen- und wasserreich mit 146 Quadratkilometern an Gletscherfläche. Mit der Weißkugel ( 3739 m ) im Westen über Vent erreicht der nahe Alpenhauptkamm seine weithin größte Höhe und mit der Wildspitze ( 3774 m ) erhebt sich nicht weit von Sölden der höchste Berg Tirols. Durch die Bergketten geschützt verzeichnet das Innerötztal die höchsten Schönwetterwerte von Österreich. Nebel gibt es so gut wie nie und im Winter halten sich die niedrigen Temperaturen dank der trockenen Luft in Grenzen.
56.Etappe Start: Sölden / Touristinformation ( 1368 m ) Ziel: Braunschweiger Hütte ( 2758 m ) Strecke: Sölden / Touristinformation ( 1368 m ) > Mautstelle > Rettenbachtal > Rettenbachferner > Pitztaler Jöchl ( 2996 m ) > Karleskopf > Braunschweiger Hütte(2758m) Markierung: Nr. 100 > Nr. 116 > Nr. 118 > Nr. 918 > Nr. 137 > Nr.145 > Nr. 132 > E 5 > Via Alpina > Nr. 129 > Nr. 130 > Nr. 917 Kilometer: 12 Gehzeit: 5 – 6 Std. Schwierigkeit: Anfangs T 2 , im Rettenbachtal T 3 , dann T 4 + / - und im Bereich des Pitztaler Jöchls ( 2996 m ) bis zur Braunschweiger Hütte T 5 + / - Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 Freytag & berndt WFK Nr. 251 – 1 / Ötztal / Maßstab 1 : 25000 Alpenvereinskarte ( AV ) 30 / 6 Maßstab 1 : 25000 Alpenvereinskarte ( AV ) 30 / 5 Maßstab 1 : 25000 Quartier: Braunschweiger Hütte = Tel.: 0043(0)664 535 372 2 Tel.: 0043(0)541 387 535 Internet: www.braunschweiger-huette.at E – Mail:
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Besonderheiten: Braunschweiger Hütte Die Braunschweiger Hütte liegt auf 2758m Höhe in den Ötztaler Alpen am Ende des Pitztales. Erbaut wurde die Hütte 1892. Sie wurde 1932 und 1965 erweitert. Die Hütte: Eigentümer: DAV Sektion Braunschweig Ausstattung: Zimmerlager / Betten 45 Matratzenlager 80 Notlager 11 Winterraum: offen Touren: Karleskogel(3107m) „Hüttenberg“ der Braun- schweiger Hütte über Pitztaler Jöchl(II) 2 Std. , oder Südgrat(III) 1 Std. vom Einstieg. Wildspitze(3772m)höchster Gipfel der Ötzta- ler Alpen = über Mittelbergjoch 5 Std. , über Nordostgrat 5 Std., Überschreitung 6 – 8 Std.
57.Etappe Start: Braunschweiger Hütte ( 2758 m ) Ziel: Riffelseehütte ( 2293 m ) Strecke: Braunschweiger Hütte( 2758 m) > Gletscherstübele > Mittelberg > Steinbock > Taschachalpe ( 1796 m ) > Riffelseehütte ( 2293 m ) Markierung: Nr. 918 > Nr. E 5 > Nr. 924 > Nr. 926 Kilometer: 12 Gehzeit: 3 – 4 Std. Schwierigkeit: T 4 + / - Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 Alpenvereinskarte ( AV ) Nr. 30 / 2 Maßstab 1:25000 Alpenvereinskarte ( AV ) Nr. 30 / 3 Maßstab 1:25000 Alpenvereinskarte ( AV ) Nr. 30 / 5 Maßstab 1:25000 Quartier: Riffelseehütte = Tel.: 0043 ( 0 ) 541 327 105 0043 ( 0 ) 664 395 006 2 0043 ( 0 ) 525 264 74 Internet = www.riffelseehuette.at E – Mail =
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Besonderheiten: Riffelseehütte Lage: Am Riffelsee und Muttenkopf Eigentümer: DAV Sektion Frankfurt a. Main e.V. Ausstattung: Schlafplätze Matratzenlager 40 Schlafplätze Zimmerlager 21 Schlafplätze Notlager 0 Kein Winterraum Öffnungszeiten: Sommer = Mitte Juni bis Ende Sep – tember Winter = Mitte Dezember bis Mitte April Geschichte: Erbaut 1939 > erweitert 2000 / 2001 Übergänge: Über den Fuldaer Höhenweg zum Gepatschhaus > über den Fuldaer Höhenweg zum Taschachhaus > über den neuen 0ffenbacher Höhenweg zum Taschachhaus > über den Cottbuser Hö – henweg zur Kaunergrathütte.
58.Etappe Start: Riffelseehütte ( 2293 m ) Ziel: Gepatschhaus ( 1928 m ) Strecke: Riffelseehütte ( 2293 m ) > Fuldaer Höhenweg > Taschachalpe > Sexegertenferner > 0mbrometer > Ölgrubenjoch ( 3044 m ) > Innere Ölgrube > Gepatschhaus ( 1928m ) Markierung: Nr. 925 > Nr. 924 > Nr. 31 Kilometer: 20 Gehzeit: 7 – 9 Std. Schwierigkeit: T 6 + / - Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 Quartier: Gepatschhaus = Tel.: 0043 ( 0 ) 664 431 963 4 0043 ( 0 ) 547 548 9 Internet: www.gepatschhaus.at E – Mail:
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Besonderheiten: Gepatschhaus: Ist eine der ältesten Alpenvereinshüt- ten in Österreich und wurde 1873 erbaut, 1892, 1911 und 1958 erweitert und im Jahre 2005 renoviert. 59.Etappe Start: Gepatschhaus ( 1928 m ) Ziel: Weißkugelhütte ( 2544 m ) Strecke: Gepatschhaus ( 1928 m ) > 0bere Birgalphtt. ( 2183 m ) > Seelihtt. ( 2407 m ) > Weißsee > Zollhütte > Weißsee- Joch ( 3046 m ) > Im Kessel > Scheibbichl ( 2636 m ) > Samerboden > Rastl > Äußere Salzplatten > Innere Schäferhütte ( 2354 m ) > Innere Salzplatten > Weißkugelhütte ( 2544 m ) Markierung: Meist ohne Markierung > dann Nr. 30 > Nr. 32 > Nr. 1 > Nr. 3 Kilometer: 20 Gehzeit: 7 – 9 Std. Schwierigkeit: Anfangs T 4 + / - , dann T 5 + / - und ab Zollhütte übers Weißseejoch bis Weißkugelhütte T 6 + / - Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 Quartier: Weißkugelhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 633 191 Tel.:0039 ( 0 ) 473 633 434 Internet = www.weisskugel.it E – Mail =
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Besonderheiten: Weißkugelhütte Die Weißkugelhütte befindet sich im hintersten Lang- tauferertal, unweit von der Grenze zwischen Nord- und Südtirol, an einem aussichtsreichen Südhang, der den Blick zur mächtigen Gletscherwelt der Ötztaler Eisriesen freigibt. Weißkugel, Langtaufererspitze, Weißseespitze und Bärenbartkogel, um nur die Bekanntesten zu nennen, sind alles großartige, hochalpine Ziele für Bergsteiger, aber auch für Wanderer ergeben sich von der Weiß- kugelhütte einige anspruchsvolle Möglichkeiten.Für viele Natursportarten ist die Weißkugelhütte ein idealer Stützpunkt, mit ihrem alpinen und beschei – denen Flair, mit ihrer atemberaubenden Kulisse und ihrer über hundertjährigen Geschichte. Die Hütte wurde im Jahre 1891 von der Sektion Mark Branden- burg des DÖAV erbaut. Die Hütte wurde 1919 ent - eignet und stand bis 1924 unter militärischer Verwaltung.1925 bekam sie dann der C A I . 60.Etappe Start: Weißkugelhütte ( 2544 m ) Ziel: Planeil / 0rtsmitte ( 1579 m ) Strecke: Weißkugelhütte ( 2544 m ) > Melageralm ( 1912 m ) > Rotebenkogel ( 3157 m ) > Planeil Scharte ( 3070 m ) > Schwarzer Kessel > Knottberghütte ( 2037 m ) > Pete – settes ( verf. ) > Planeil / 0rtsmitte ( 1579 m ) Markierung: Nr. 2 > Nr. 5 > Nr. 6 Kilometer: 22 Gehzeit: 6 – 8 Std. Schwierigkeit: Bis zur Melageralm T 4 + / - , dann T 5 + / - . Karten: Freytag & berndt WK S 2 / Vinschgau /Ötztaler Alpen/ Maßstab 1 : 50000 Quartier: Planeil / Gasthof Gemse = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 831 148 E – Mail =
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Mals / Tourismusbüro = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 831 190 E – Mail =
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Besonderheiten: Planeil: Ist eine Fraktion der Gemeinde Mals im 0ber- vinschgau in Südtirol.Planeil liegt am äußersten West- rand der Ötztaler Alpen auf 1579 m Höhe.
61.Etappe Start: Planeil ( 1579 m ) Ziel: Prad / 0rtsmitte ( 900 m ) Strecke: Planeil ( 1579 m ) > immer in der Nähe des Punibaches Entlang > Mals > Matscher Weg > Lechtl ( 1267 m ) > Schluderns > Schloß Churburg ( 999 m ) > Schlurendhof> Patztauhof > Vernatsch > Pension 0rtlerblick > Spondinig > Prad / 0rtsmitte ( 900 m ) Markierung: Nr. 15 > Nr. 17 > Nr. 18 > Nr. 14 > Nr. 23 > Nr. 22 > Nr. 10 Kilometer: 25 Gehzeit: 5 – 6 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Freytag & berndt WK S 2 / Vinschgau / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 Quartier: Touristinformation Prad ( aquaprad ) = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 618 212 = E – Mail:
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Örtlicher Tourismusverein = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 616 034 Besonderheiten: Prad In Prad am Stilfser Joch geht es gemütlich und natur – verbunden zu. Es gibt keinen Fun – Tourismus und Gaudiurlaub, sondern ein richtiges, ruhiges Naturer – lebnis für Wanderer, Radfahrer und Familien. Prad am Stilfser Joch ist jedoch keineswegs ein lang – weiliges Nest. Im Gegenteil: Zu entdecken gibt es für Aktive und Kulturliebhaber genug. Man muß wissen, daß Prad am Stilfserjoch sich im 0beren Vinschgau befindet und das Tor zum Nationalpark Stilfser Joch ist. Der Nationalpark ist der größte Süd- tirols und lockt mit einer Vielzahl an Wanderwegen, nicht nur zu Panorama – Almen, sondern auch auf den höchsten Berg Südtirols, dem 0rtler ( 3905 m ). Für Wanderfreunde und Bergsteiger gibt es hier also genug zu tun. Typisch für Prad sind im Frühling die blühenden Apfel- wiesen, das Naturmuseum Aquaprad, ein Schwimm – bad und viele Talradwege.
62.Etappe Start: Prad / 0rtszentrum ( 900 m ) Ziel: Sulden am 0rtler / Touristinformation ( 1844 m ) Strecke: Prad / 0rtszentrum ( 900 m ) > St. Johann > Valnairhöfe > Hochstücklwald > Valnairalm ( 2004 m ) > Jausen – station Waldruhe ( 1858 m ) > Bödele > Belvedere > Sulden am 0rtler / Touristinformation ( 1844m ) Markierung: Nr. 6 Kilometer: 15 Gehzeit: 3 – 5 Std. Schwierigkeit: T 2 Karten: Freytag & berndt WK S 2 / Vinschgau / Ötztaler Alpen / Maßstab 1 : 50000 Mapgraphic Edition Bozen WK Nr. 04/0rtler – Cevedale Nationalpark Stilfser Joch / Maßstab 1 : 25000 . Quartier: Sulden am 0rtler / Touristinformation = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 613 015 = Internet: www.ortlergebiet.it = E – Mail:
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Besonderheiten: Sulden Ziel des „ Stoyanschen Fernwanderweges „ Sulden am 0rtler wird von 14 Dreitausendern um – rahmt, allen voran der höchste Berg Südtirols, der 0rtler mit seinen 3905 Metern. Eingebettet in diese majestätische Bergwelt finden sie viele urige Berg – hütten, zahlreiche Wanderwege und Skigebiete mit modernsten Infrastrukturen. Das Gebiet ist sehr weitläufig und durch die Schutzzone des National – parks Stilfser Joch auch noch sehr ruhig und urtümlich. Hier kann man sich wirklich noch in frischer kristallkla- rer Bergluft erholen. Nationalpark Stilfser Joch Endlose Landschaften, gewaltige Bergmassive,einsame Plätze, wilde Gegenden. Der Nationalpark Stilfser Joch ist ein Refugium für alpine Wildtiere und mit 130700 ha gleichzeitig einer der größten Schutzgebiete Euro – pas. Seit 1977 ist das Gebiet geschützt und bietet Le – bensraum für Hirsche, Steinböcke, Gämsen, Murmel – tiere, Hasen, Eichhörnchen, Dachs und andere Tiere.
Nachwort
Ich bin diesen herrlichen, erlebnisreichen, leichten, mittelschweren und teilweise sehr schweren Wanderweg gegangen und habe ihn nach besten Wissen und Gewissen erstellt und beschrieben. Jeder kann ihn begehen der über entsprechende Kondition, Schwindelfreiheit und elementare alpine Kenntnisse verfügt! Jeder geht auf eigenes Risiko und Gefahr. Ich kann keinerlei Haftung übernehmen und weise jeden Anspruch grundsätzlich zurück! Jede Wanderin, jeder Wanderer und jeder naturverbundene Mensch kann diesen Wanderweg kostenlos herunterladen. Eine kommerzielle Nutzung ist ohne meine Erlaubnis grundsätzlich verboten.Das „ copyright „ ist stets zu beachten und wird bei nachgewiesener Verletzung gerichtlich verfolgt ! Ich wünsche jeder Wanderin und jedem Wanderer viel Freude, Spaß und Erfolg auf diesem faszinierenden Weg und stets eine gesunde Heimkehr! Für eine Rückmeldung, Hinweise und Vorschläge bin ich stets dankbar. Ich stehe gerne auch als Wanderführer, Gesprächspartner und Vortragender zur Verfügung. Meine E – Mail Adresse:
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Berg heil ! Hans – Joachim Stoyan
Meine Kurzbiographie
Name: Stoyan Vorname: Hans – Joachim Geboren: 09.09.1943 Geburtsort: Lauta
· Als 8jähriger Bub das erste Mal in der „ Sächsischen Schweiz „ · Mit 12 Jahren erste kleinere Wanderungen · Mit 14 Jahren erste Kletterversuche in Begleitung Erwachsener · Mit 16 Jahren selbständige Klettertouren in Seilschaft in der „Sächsischen Schweiz“ und im „Zittauer Gebirge“ · 1980 – 1989 Bergfahrten in alle großen Hochgebirge in 0st- und Südosteuropa · 1989 – 1996 viele Bergfahrten in die 0st- und Westalpen · Ab 1996 verstärkt Hochgebirgstouren als Alleingänger · Ab 2000 Klettertouren als Alleingänger
Rekorde im Extremen Ausdauerwandern 12./13.Juni 1993 168,3 km (Rennsteig) 28 : 18 Std. ( Verbesse- rung des alten Rekordes von Max Raebel aus dem Jahre 1913) um 04 : 27 Std. .
16./21.Juli 1994 506,6 km (Rennsteig hin u. zurück + 170 km durch den Saale – 0rla – Kreis) = 109 Std.(reine Gehzeit). 01./22.Juli 1995 1022 km von Pößneck bis zum Pößnecker Klettersteig/Südtirol in 22 Tagen. 01.Juli / 29.August 2004 2829,5 km von der Suhler Hütte bis zum 0rtler / Südtirol in 60 Tagen.
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