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Gesund weil:
Es wird gerne als schnelles oder athletisches Wandern bezeichnet und stellt eine kraftvolle Bewegungsform dar. Schnell kann daher auch bedeuten, dass man im zügigen Laufschritt die Touren absolviert. Das kommt Nordic Walking in seiner Ursprungsform sehr nahe, so wie Marko Kantanewa es entwickelt hat. Speed Hiking ist mehr im Bergsport angedacht und die Touren etwas anspruchsvoller. Damit sind auch die positiven Vorteile von Nordic Walking gegeben und das sind eine ganze Menge. Wer wirklich alle positiven Effekte kennen lernen möchte um diese zu nutzen, sollte auch über einen Kurs nachdenken.
- Ihr trainiert eure Fitness und Ausdauer
- Besonders der Trainingseffekt für den Oberkörper ist hoch. Wie bei Nordic Walking trainiert ihr so auch ca. 80% der Muskulatur.
- Durchblutung wird verbessert und ihr erzeugt Wärme. Daher auch gut im Winter anwendbar.
- Verletzungsrisiko ist gering
- Gelenkbelastung ist moderat
- Hoher Kalorienverbrach und das auch über lange Zeiträume. Ideal zum abnehmen
- Man läuft aufrechter und entlastet damit den Rücken
- Ihr könnt auch sehr gut auf die persönliche Tagesform eingehen und Touren variieren
- In der Natur entspannt auch der Geist.
Ihr solltet es dennoch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ohne entsprechende Grundfitness sind langen Touren nicht zu empfehlen. Besonders der Ermüdungsfaktor zerrt an der Konzentration und dann knickt ihr um, rutsch aus oder stürzt. Ebenso nimmt der Sauerstoff nach oben ab und auch daran müsst ihr euch erst gewöhnen. Damit gehört Speed Hiking zu einem der gesündesten Sportarten. Unfall- / Verletzungsgefahren
Obwohl das Risiko recht gering ist, es kann immer etwas passieren. Ein Sturz mit dem MTB ist Geschwindigkeitsbedingt natürlich viel extremer. Aber mit guter Vorbereitung könnt ihr vielen Gefahren aus dem Weg gehen. Hier einige Tipps:
- Die persönliche Fitness ist entscheidend. Schätzt vorher eure Kondition ab.
- Wasser und Mineralien sind wichtig. Sorgt also für genug Wasser und sucht euch vorher Stellen raus zum nachfüllen ( und achtet bei Gaststätten / Almhütten auf deren Öffnungszeiten ). Ideal sind leichte Rucksäcke mit einem Trinkbeutel und Schlauch. Gibt es zum Beispiel von Deuter.
- Achtet auf passendes Schuhwerk. Meindl und Lowa haben spezielle Speed Hiking Schuhe. Allerdings nur als Halbschuhe. Wer Probleme mit Bändern oder Fußgelenk hat, sollte lieber zu MidCuts greifen, die den Knöchel etwas besser stabilisieren ( z.B. Meindl Magic oder Lowa Bora).
- Auch Stöcke tragen zu mehr Sicherheit bei. Man kann sich damit auch abstützen und schwierige Passagen besser überwinden. Hier eignet sich besonders der Flash Vario Speed Lock und der LEKI Traveller ( sehr kleines Packmaß ). Verstellbare Stöcke haben noch den Vorteil, dass man diese Situationsbeding einstellen kann.
- Nehmt gute Strümpfe aus Funktionstextilien. Die dürfen vor allem keine Falten werden und sind meist an einigen Stellen verstärkt. Das ist wichtig gegen Blasen.
- Macht ruhig auch mal eine Pause.
- Sorgt Nachts für ausreichend Beleuchtung durch Stirnlampen.
- Bei Abschnitten mit Klettersteigen denkt bitte an die entsprechende Ausrüstung und nehmt auch einen Helm mit. Es gibt dafür von Deuter auch Rucksäcke mit Helmaufnahme.
- Nehmt einen Partner mit oder lauft in der Gruppe. Im Fall der Fälle kann so besser geholfen werden.
Fazit: Bei all den positiven Effekten werden wohl einige sehr daran interessiert sein, es als Gesundheitssport zu sehen. Gelenkbelastung mag geringer als beim Laufen sein, ablösen wird es das aber nie. Die positiven Effekte sprechen aber für sich und mit einer guten Vorbeireitung ist es eine gesunde Sportart mit hohem Erholungsfaktor.
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