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Outdoor Jacken im Vergleich
Die Auswahl ist riesig. Das wird einem dann bewusst, wenn man in einem großen Outdoor-Shop steht und die Fülle einen förmlich erschlägt. Was ihr wirklich braucht entscheidet aber der Einsatzzweck. Ich beschreibe die einzelnen Jacken und Funktionen. Dann fällt euch die Entscheidung etwas leichter.
Wir hatten ja viele Jacken zum testen. Die Qualität ist durchweg gut bis sehr gut gewesen. Allerdings hatten wir auch nur Markenware von bekannten Herstellern. Discounterware lasse ich daher außen vor.
Die einfachste Variante ist eine Fleecejacke.
Fleece ist eine Art Universalwaffe geworden. Sehr leicht, hält warm, angenehm auf der Haut, kuschelig-weich, robust, atmungsaktiv und vor allem nimmt sie nur wenig Wasser auf. Das hat schon fast etwas von der Eierlegenden Wollmilchsau. Sie eignet sich daher für leichte bis schwere Touren, Alltag und für das Zwiebelprinzip. Ich habe mal im Bergfreunde-Shop gestöbert und da gibt es Fleecejacken von Marken wie Häglöfs, The North Face, Marmot und Tatonka für 50-70,00 €. Sie sind also auch eine günstige Einstiegsvariante.
Die Softshelljacke
Sie verbindet die mittlere und obere Bekleidungsschicht. Sind atmungsaktiv, wind- und wasserabweisend durch funktionelle Materialien. Je nach Konzeption halten sie mehr oder weniger warm und der Tragekomfort ist sehr gut. Damit decken die Softshell-Jacken ca. 80-90% der Interessen ab. Hersteller sind nun aber bestrebt die Jacken sogar wasserdicht zu machen und dabei die Vorteile des höheren Tragekomforts zu behalten. Damit kommen diese schon fast an die Hardshelljacken. Vorteil liegt also ganz klar in der Kombination aus funktionellen Eigenschaften und dem hohen Tragekomfort. Das macht sie auch Alltagstauglich und so wurden diese in den letzten Jahren farbenfroher und modischer. Es gibt bei vielen Herstellern auch Unterschiede bei Damen- und Herrenmodellen.
Sonstiges bei den Softshell's
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Netze werden gern im inneren genutzt
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Diese werden auch für Taschen genutzt und diese dienen gleichzeitig als Belüftung
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Es gibt verschließbare Lüftungsschlitze
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Ärmel sind per Klettband verschließbar
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Oft mit Kapuze
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Duale Jacken mit herausnehmbaren Fleece oder Fell
Hardshelljacken
Sie decken nach oben alles ab was kommen kann. Es gibt sie als ganz leichte Varianten wie die Marmot aus unserem Test und nach oben immer robuster, wärmen und funktioneller wie unsere Mammut Ayako und The North Face. Wer richtig hoch hinaus will wird natürlich auch fündig. Die Hersteller haben da oft eine ganze Reihe Hardshell-Jacken zur Wahl.
Die 4 wichtigsten Eigenschaften sind:
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Wasserdicht
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Winddicht
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Atmungsaktiv
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Wärmeschutz
Aber das lösen die Hersteller auf ganz unterschiedliche Weise. An den Punkten 1-3 ist nicht viel zu rütteln. Allerdings versucht man die raschelnden Eigenschaften der Hardshell-Stoffe zu mindern.
Beim Wärmeschutz sieht das schon ganz anders aus. Die Konzeptionen reichen von dünnen Wärmeschichten direkt am Stoff bis hin zu Fleeceeinsätzen die ihr heraus nehmen könnt. Darüber hinaus nutzt man Stretchbänder und Gummis damit die warme Luft nicht entweichen kann. Dazu gehört oftmals auch ein doppelter Reißverschluss an der Front. Öffnet ihr einen kommt ihr an die Innentasche. Der zweite bleibt zu und hält die Wärme. Dazu gehört auch eine Kapuze die vor Wind und Wetter schützt. Auch diese ist mit Bändern versehen um nah am Körper zu liegen.
Robust sollten sie auch sein.
Besonders die Schultern werden gerne verstärkt. Dort sitzt der Rucksack auf und reibt. Aber auch Reißverschlüsse, Nähte und Taschen müssen anspruchsvolle Einsätze überstehen.
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