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Hier unsere 10 wichtigsten Tipps für einen guten Start
Braucht ihr Nordic Walking-Stöcke?
Ja, diese sind speziell auf einen guten Bewegungsablauf abgestimmt und unterstützen das Öffnen der Hände. Daher ist die Schlaufe so gearbeitet, dass ihr die Hände öffnen könnt und der Stock nicht nach unten sackt. Mit Wanderstöcken geht das nicht.
Ist es sinnvoll einen Trainer zu nehmen?
Ich kann es euch nur empfehlen. Für eine wirklich runde Technik ist das Auge eines Trainers unablässlich. Er korrigiert auch Fehler und gibt euch weitere Tipps.
Welche Kleidung?
Grundsätzlich dem Wetter angepasst. Vorzugsweise nimmt man bestehende Sportkleidung und nichts aus Baumwolle, die sich zu schnell vollsaugt. Wer bei schönem Wetter in kurzen Sachen läuft, sollte an Sonnencreme denken. Ansonsten mal in Sportgeschäften nach passender Funktionsbekleidung schauen.
Welche Schuhe?
Das kommt besonders auf den Untergrund an. Bei harten Böden wie Asphalt sollten diese eine hohe Dämpfung haben. Bei Waldböden ein stark ausgeprägtes Profil und eine weiche/flexible Sohle. Ansonsten gilt, dass der Fersenbereich leicht angeschrägt sein sollte und das Laufprofil über die Außenkante führt. Da es nur noch wenige echte Nordic Walking-Schuhe gibt, kann man auch auf Lauf- und Outdoor-Schuhe ausweichen.
Wie oft trainieren?
Das kommt auf den Fitness- und Gesundheitslevel an. Wer anfängt zu laufen, sollte 3 x 30 min die Woche laufen und das dann steigern. Wer es als zusätzliches Training nutzt, kann entsprechend höher einsteigen. Grundsätzlich ist das von Fall zu Fall verschieden und sollte mit dem Arzt oder Trainer abgesprochen werden.
Bei welcher Herzfreuenz trainieren?
Die Faustformel ist: Nur so schnell, dass man sich nebenbei noch unterhalten kann. Oftmals wird auch gesagt 220 - Alter als Maximum. Als günstig hat sich erwiesen, bei 120-140 anzufangen und das dann leicht zu steigern. Wichtig ist aber, sich anfangs nicht zu überlasten.
Nordic Walking bei Gesundheitsproblemen
Bewegung hilft bei vielen Gesundheitsproblemen und Nordic Walking ist so effektiv, weil man seine Technik und Laufgeschwindigkeit ideal darauf einstellen kann. Dazu solllte man aber erst mit seinem Arzt sprechen und mit den Informationen zu einem erfahrenen Trainer gehen, vorzugsweise bei einem Physiotherapeuten mit Trainerschein.
In einer Gruppe walken
Das ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch gut für die Motivation. Die Gruppendynamik ist wichtig.
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