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Das Wunderland für Gipfelstürmer und Naturliebhaber mit dem einzigen alpinen Nationalpark.

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„Der Stoyan – Weg“
Zu Fuß von der Suhler Hütte / Thüringer Wald bis nach Sulden a. 0rtler
1441Km. 62 Etappen. 405 Stunden Wanderzeit. Das ist der Stoyan Weg. Ich bin diesen herrlichen, erlebnisreichen, leichten, mittelschweren und teilweise sehr schweren Wanderweg gegangen und habe ihn nach besten Wissen und Gewissen erstellt und beschrieben. Jeder kann ihn begehen der über entsprechende Kondition, Schwindelfreiheit und elementare alpine Kenntnisse verfügt! Hans – Joachim Stoyan.

Vorwort


Ich weiß, der Mensch ist ein Fußgänger. Das ist schon seit Jahrtausenden so. Diese Fähigkeit ist in unseren Genen gelagert. Zirka 100000 Jahre war der Mensch nur zu Fuß unterwegs.Dabei hat er Holz, Pilze, Beeren gesammelt und Tiere gejagt. Auf seinem Streifzug durch Wälder und freies Land hat er täglich ca. 40 km zu Fuß zurückgelegt. In Bergregionen war es sicherlich etwas weniger. Erst seit ca. 5000 Jahren sind die Menschen halb seßhaft. Wir Menschen sind nicht zum Sitzen geschaffen. Unser Metier ist die freie Bewegung in der Natur. Diese Eigenschaft wurde uns mit in die Wiege gelegt! Das Wandern hat eine ungeheuer wichtige gesundheitliche, soziale, geistige, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Es ist aber in erster Linie für jeden Einzelnen die beste Möglichkeit, seine individuelle Fitneß zu stimulieren, daß körperliche und geistige Wohlbefinden zu erhöhen, schöne Erlebnisse in der Natur allein oder mit Gleichgesinnten zu haben. Kraft und Ausdauer auch für den Alltag zu schulen und was das Wichtigste ist: wieder zur ursprünglichen Bewegungsform, dem Gehen, zurückzukommen, weil das unserer Natur entspricht. Wir wandern, um zu sehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen, zu erkennen und auch um zu schmecken. Kurz, wir wandern, um Neues mit allen unseren Sinnen aufzunehmen und mitzunehmen.

Für eine Tageswanderung kann folgende Grundausstattung empfohlen werden:
Rucksack > Wanderschuhe > Wetterfeste Kleidung > Mütze > Handschuhe > Trinken(mindestens 1 Liter) > Proviant(leichtverdauliche Speisen) > Sonnenbrille > Sonnencreme > Lippenschutz > Stirnlampe oder Taschenlampe > Mobiltelefon > Geld > Ausweispapiere(Personalausweis, Vereinsausweis, Versicherungskarte > Taschenmesser > Kompass(klein) > Wanderkarte > Brustbeutel oder Bauchgurt für die Aufnahme von Papieren > Schrittzähler > Wandertourenpass > Kleines Fernglas > Kleine Rote Kreuz – Erste Hilfe Tasche > Trekking Stöcke.

 

Für eine Mehrtageswanderung kann folgende Grundausstattung empfohlen werden:
Die gleiche Ausrüstung wie bei einer Tageswanderung wird ergänzt durch: Wechselwäsche(angepaßt an die Tourendauer / Tourenlänge), leichte Hüttenschuhe, sehr leichten Hüttenschlafsack, Gamaschen, Überhandschuhe, Regenponcho oder Regenschutzbekleidung(Jacke und Hose), Regenschutz – Rucksackhülle, Tourenproviant – Zusatzverpflegung: Teebeutel, Mineraldrinkpulver, Energieriegel, Schokolade, Müsli etc. , Dörrobst, Nüsse, Karten und Führer, Rucksackapotheke.

 

 

Wichtige Notrufnummern

Der Euro – Notruf 112 gilt einheitlich in ganz Europa und wird direkt in die nächstgelegene Sicherheitszentrale geleitet. Die 112 funktioniert auch ohne Guthaben auf ihrem Wertkartenhandy, ja sogar ohne SIM – Karte! Nicht immer hat das Handy an ihrem momentanen Standort Empfang – aber es ist möglich, daß ein anderer Netzbetreiber Versorgung bietet. Dann schalten Sie ihr Handy aus und wieder ein und geben statt des PIN – Codes direkt die 112 ein. So sucht sich das Handy automatisch das stärkste Netz. Der Euro – Notruf wird mit höchster Priorität im Netz behandelt. Das heißt, wenn keine Leitung für den Notruf frei ist, werden „normale Anrufe“ verdrängt. Falls das Handy nur mehr wenig Batterieladung hat, können Sie mit Eingabe des Codes * 3370 # die Reserve aktivieren.Die 112 gilt für alle internationalen Handynetze(mit GSM – Standort). Die Notrufnummer 112 soll auch innerhalb des gesamten europäischen Festnetzes als Notrufnummer fungieren.

 

Darüber hinaus gelten folgende nationale Notrufnummern:
Rettungsd. Euro – Notruf Bergrettung Polizei Feuerwehr
Deutschland 112 112 19222 110 112
Österreich 144 u. 112 112 140 133 u. 112/ 122 u. 112
Südtirol 118 112 118 113 115
Europa 112 112 112
Internationale Landesvorwahlen
Deutschland 0049
Österreich 0043
Südtirol 0039

SAC – Wanderskala
Wanderungen werden nach Schwierigkeitsstufen klassifiziert.Die Schweizer Alpenclub(SAC) – Wanderskala hat sich dafür als Standard etabliert!
Grad Weg / Markierung / Gelände Anforderungen

T1 Weg gut gebahnt,falls nach Keine, für Turnschuhe
Wandern SAW – Normen markiert: gelb geeignet, 0rientierung
Gelände flach oder leicht ge - problemlos, auch ohne
neigt, keine Absturzgefahr. Karte möglich.

T2 Weg mit durchgehender Trasse, Etwas Trittsicherheit,
Bergwan - falls SAW – konform markiert: Trekkingschuhe sind em –
dern weiss – rot – weiss. pfehlenswert, elementa –
Gelände teilweise steil, Absturz- res 0rientierungsvermö –
gefahr nicht ausgeschlossen. gen muß vorhanden sein.

T3 Weg am Boden nicht unbedingt Gute Trittsicherheit, gute
anspruchs- durchgehend sichtbar, ausge - Trekkingschuhe, durch –
volles setzte Stellen können mit schnittliches 0rientie –
Bergwan - Seilen oder Ketten gesichert rungsvermögen, ele –
dern sein, ev. braucht man die Hän- mentare alpine Erfah –
de für’s Gleichgewicht. rung.
Falls markiert: weiss-rot-weiss.
Zum Teil exponierte Stellen mit
Absturzgefahr, Geröllflächen,weg –
lose Schrofen.

T4 + / - Wegspur nicht zwingend vor - Vertrautheit mit ex –
Alpinwan- handen, an gewissen Stellen poniertem Gelände,
dern braucht es die Hände zum stabile Trekkingschuhe,
Vorwärtskommen, falls mar - gewisse Geländebeur –
kiert: weiss – blau – weiss. teilung und gutes
Gelände bereits recht expo - 0rientierungsvermögen,
niert, heikle Grashalden, alpine Erfahrung, bei
Schrofen, einfache Firnfelder Wettersturz kann Rück-
und apere Gletscherpassagen. zug schwierig werden.

T5 + / - 0ft weglos, einzelne einfache Bergschuhe, sichere Ge-
anspruchs- Kletterstellen, falls Route mar- ländebeurteilung und
volles kiert: weiss – blau – weiss, sehr gutes 0rientie –
Alpinwan- exponiert, anspruchsvolles Ge- rungsvermögen, gute
dern lände, steile Schrofen, Glet - Alpinerfahrung und ele-
scher und Firnfelder mit Aus - mentare Kenntnisse im
rutschgefahr. Umgang mit Pickel und
Seil.

T6 + / - Meist weglos, Kletterstellen Ausgezeichnetes 0rien-
schwieri - bis II , meist nicht markiert, tierungsvermögen, aus-
ges Alpin- häufig sehr exponiert, heikles gereifte Alpinerfahrung
wandern Schrofengelände, Gletscher und Vertrautheit im
mit erhöhter Ausrutschgefahr. Umgang mit alpintech –
nischen Hilfsmitteln.

 

bergsee 878



Der Wanderweg in Stichworten


Länge: 1441,5 km
Etappen: 62
Gesamte Wanderzeit: 405 Std.

Der Wanderweg
1.Etappe
Start : Suhler Hütte(924m)
Ziel : Neustadt a.R. / 0rtsmitte(800m)
Strecke : Suhler Hütte(924m) > Schmücke(911m) > Mordfleck(824) >
Alte Tränke(828m) > Kreuzung B 4(750m) > Bhf. Rennsteig
(746m) > Allzunah(753m) > Gr. Hundskopf(824m) >
Gr. Dreiherrenstein(810m) > Neustadt a.R. / 0rtsmitte
(800m).
Markierung: Wegweiser „Rennsteig – Schriftfarbe weiß auf grünem Un-
tergrund!“
Weißes „ R „ an Bäumen, auf Steinen und anderem Unter-
grund.
Blaues Kreuz auf weißem Untergrund(EB)
Kilometer : 18
Gehzeit : 3 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten : Rennsteig – Punktwanderkarte / Thüringer Ansichtskar –
tenverlag Gerhard Hertwig.
Wandern & Radwandern am Rennsteig / Hörschel – Blan-
kenstein / Maßstab 1 : 50000 / Kartographische Kommu-
nale Verlagsgesellschaft mbH Nordhausen.
Östlicher Thüringer Wald / Thüringer Schiefergebirge
Fritsch WK Nr. 47 / Maßstab 1 : 50000.

Quartier : Suhler Hütte / Rennsteig / Thür. = Tel.: 036845 / 50418
Neustadt a.R. / Fremdenverkehrsamt = Tel.: 036781 /
23778
Besonderheiten: Suhler Hütte(924m)
Bergbaude / 1 Gemeinschaftsunterkunft(15 Personen)
1 Selbstversorgerhütte mit 15 Personen im Lager
Start des „ Stoyanschen Fernwanderweges von der
Suhler Hütte / Thüringen bis nach Sulden a.0rtler in
Südtirol.
Schmücke(911m)
Ehemaliger Forstort, höchste bewohnte Stätte des
Thüringer Waldes, einst Viehhaus(Pferdezucht).
Bereits 1812 Gast – und Herbergsgerechtigkeit.
Bekanntes 0riginal der „ Schmücke – Joel „ von
Herbert Roth und Karl Müller über Thüringer Grenzen
weit hinaus bekanntgemacht.





2.Etappe
Start : Neustadt a.R. / 0rtsmitte(800m)
Ziel : Neuhaus a.Rwg. / Rennsteigbaude(819m)
Strecke : Neustadt a.R. / 0rtsmitte(800m) > Kahlert Kreuzung >
Teufelsbuche(740m) > Triniusstein(703m) > Masserberg
(790m) > Rennsteigwarte(841m) > Eisfelder Ausspanne
(752m) > Friedrichshöhe(800m) > Soldatengräber
(815m) > Dreiherrenstein am Saarzipfel(812m) > Limbach
(737m) > Steinheid(800m) > Steinheider Baude(777m)
Ø Neuhaus a.Rwg. / Rennsteigbaude(819m)
Markierung : Wegweiser „Rennsteig – Schriftfarbe weiß auf grünem
Untergrund!“
Weißes „R“ an Bäumen, auf Steinen und anderem Un –
tergrund.
Hölzernes Rennsteigwappen(„R“).
Blaues Andreaskreuz auf weißem Grund(EB).
Kilometer : 28
Gehzeit : 5 Std.
Schwierigkeit : T 2
Karten : Rennsteig – Punktwanderkarte / Thüringer Ansichtskar-
tenverlag Gerhard Hertwig.
Wandern & Radwandern am Rennsteig / Hörschel –
Blankenstein / Maßstab 1 : 50000 / Kartographische
Kommunale Verlagsgesellschaft mbH Nordhausen.
Östlicher Thüringer Wald / Thüringer Schiefergebirge /
Fritsch WK Nr. 47 / Maßstab 1 : 50000.
Quartier : Neuhaus a.Rwg. / Fremdenverkehrsamt
Tel.: 03679 / 722061
Besonderheiten: Teufelsbuche
Sagenumwobener, beschaulicher Rastplatz.
Triniusstein
Porphyrfelsen mit Gedenktafel für den Heimatforscher
und Publizisten Hofrat August Trinius(1851 – 1919).
Rennsteigwarte
Erneuerter Aussichtsturm.
Dreistromstein
Dreiseitiger 0belisk aus typ. Gestein der drei Flußsyste-
me: Elbe(Granit), Weser(Grauwacke) u. Rhein(Quarz).

3.Etappe
Start : Neuhaus a.Rwg. / Rennsteigbaude(819m)
Ziel : Blankenstein / Selbitz – Brücke(410 – 530m)
Strecke : Neuhaus a. Rwg. / Rennsteigbaude(819m) > Drei –
herrenstein am Hohen Lach(780m) > Bahnhof Ernst –
thal(769m) > Skifahrer Ehrenmal(687m) > Schiefer –
bruch(800m) > Spechtsbrunn(682m) > Kleintettau
(698m) > Ebershügel(702m) > Waldhaus Weidmanns-
heil(677m) > Alte Heerstraße(677m) > Kreuzung B 85
> Wasserscheide – 0belisk > Steinbach a.Wald(624m) >
Ziegelhütte > Friedrichshöhe(694m) > Dreiwappen –
stein am Kießlich(634m) > Schönwappenweg(729m) >
Kurfürstenstein(656m) > Brennersgrün(700m) > Drei –
herrenstein Hohe Tanne(732m) > Grummbach
(700m) > Finkenberg(725m) > Rodacherbrunn(688m) >
Lobensteiner Kulm(729m) > Schlegel(616m) > Krähen –
hügel(657m) > Kießling(585m) > Blankenstein / Selbitz-
brücke(410 – 530m).


Markierung : Wegweiser „ Rennsteig – Schriftfarbe weiß auf grü –
nem Untergrund“.
Hölzernes Rennsteigwappen(„ R „)
Weißes „ R „ an Bäumen, auf Steinen und anderem
Untergrund.
Blaues Kreuz auf weißem Untergrund(EB).
Kilometer : 50

Gehzeit : 10 Std.
Schwierigkeit : T 2
Karten : Rennsteig – Punktwanderkarte / Thüringer Ansichts -
kartenverlag Gerhard Hertwig.
Wandern & Radwandern am Rennsteig / Hörschel –
Blankenstein / Maßstab 1 : 50000 / Kartographische
Kommunale Verlagsgesellschaft mbH Nordhausen.
Quartier : Blankenstein / Fremdenverkehrsamt
Tel.: 036642 / 25871
Besonderheiten: Blankenstein(410 – 530m)
Blankenstein liegt inmitten des südöstlichen Teils
des Naturparks „ 0stthüringer Schiefergebirge /
0bere Saale „ . Der 0rt ist bekannt als Ausgangs –
bzw. Endpunkt des 168,3 km langen „Rennsteiges„ .
Denkmäler wie „Der Steinernde Rennsteigwande –
rer“ am Bahnhof, der „Rennsteigbrunnen“ am Kö –
chers Hölzchen, die „Drei Eichen“ im Absang, die
„Wassererle“ am Selbitzsteg und der „Julius Plänck-
ner – Gedenkstein künden davon. Die Umgebung
bietet lohnende Ausflugsziele, u.a. in das Tal der
Thüringischen Moschwitz, in das romantische
„ Höllental „ , zum Aussichtspunkt „ Wiedeturm „
und zur „ Bastei „ in Blankenberg, sowie zum Kur –
ort Bad Steben.
Viele gut markierte Rad- und Wanderwege begin –
nen bzw. führen durch Blankenstein. Ein Gasthaus
mit Pension, ein Cafe‘ mit Pension, sowie 2 Gast –
stätten laden zum Verweilen ein. Privatvermieter
bieten Übernachtungsmöglichkeiten preiswert an.
In der Nähe von der Selbitz – Brücke gibt es auch
einen Einkaufsmarkt. Die Umgebung ist geprägt
durch Berge, Flüsse, Seen und Wälder.
4.Etappe
Start : Blankenstein / Selbitz – Brücke(410 – 530m)
Ziel : Culmitz / Bärenhäusl – Naturfreundehaus(631m)
Strecke : Blankenstein / Selbitz – Brücke(410 – 530m) > Höllen-
tal > Bad Steben(578m) > Thierbach > Naila(500m) >
Culmitz / Bärenhäusl – Naturfreundehaus(631m).
Markierung : „ R „ Rennsteig > zwei blaue Querbalken > blauer Dia-
gonalstreifen > rotes V > roter Querbalken > Wander –
wegweiser Bärenhäusl.
Kilometer : 26
Gehzeit : 4 – 5 Std.
Schwierigkeit: Am Anfang T 1 , im Höllental T 2 , danach wieder T 1 .
Karten : Fritsch WK Nr. 103 / Bad Steben / Geroldsgrün / Lich –
tenberg / Naila / Nordhalben / Schwarzenbach a. Wald.
Maßstab 1 : 35000.
Quartier : Naila / Touristinformation = Tel.: 09282 / 68 – 29
Naturfreundehaus Bärenhäusl = Tel.: 09281 / 66726
Besonderheiten: Das Höllentalgebiet ist gekennzeichnet durch vulkani –
sches Diabas – Gestein, welches wegen seiner grünen
Farbe auch Grünstein genannt wird!
5.Etappe
Start : Culmitz / Bärenhäusl – Naturfreundehaus(631m)
Ziel : Markt Zell / Zentrum – Gasthof „ Rotes Roß“(615m).
Strecke : Culmitz / Bärenhäusl – Naturfreundehaus(631m) > Rau -
henberg > Kleinschwarzenbach > Helmbrechts(678m) >
Spörlmühle > Geigersmühle(563m) > Laubersreuth >
Münchberg(523m) > Rußhütte > Kapellenberg > Mech –
lenberg > Dietelmühle > Kleinlosnitz > Großloßnitz >
Erbsbühl > Schnackenhof > Ziegelhütte > Steinbühl >
Markt Zell / Zentrum – Gasthof „ Rotes Roß „(615m).
Markierung: Eine grüne 2 > ein mit der Spitze nach oben stehendes
Blaues Dreieck > blauer Querbalken > E 3 u. E 6 – blaues
Kreuz > Quellenweg – schwarzes Q .
Kilometer : 37
Gehzeit : 6 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : WK für die Region Hof / Wunsiedel
Diese WK ist ein Ausschnitt aus der Fritsch – WK Nr. 1
„ Frankenwald und Fichtelgebirge“.
Maßstab 1 : 100000
Quartier : Helmbrechts / Touristinformation = Tel.: 09252 / 7010
Münchberg / Touristinformation = Tel.: 09251 / 74 – 12
Markt Zell / Touristinformation = Tel.: 09257 / 942 – 0
Besonderheiten: Helmbrechts
Helmbrechts – das südöstliche Tor zum Frankenwald –
ist eine Stadt im Grünen. Die wunderschönen Täler
und die bewaldeten Höhen des Frankenwaldes, sowie
die gute, frische, fönfreie Luft bilden den Raum, den
der moderne, auf seine Gesundheit bedachte Mensch
sucht. Die Stadt bietet mit ihren 0rtsteilen, die sich
weit verstreut in den Frankenwald erstrecken, alles,
was sich Erholungssuchende wünschen : Eine herrliche
Umgebung , viel Wald, satte Wiesen, gepflegte Anla –
gen mit zahlreichen Sitzgelegenheiten, einen Aus –
sichtsturm mit weitem Ausblick auf den Frankenwald,
auf das Fichtelgebirge und den Thüringer Wald.
Es gibt gute Sportplätze, im Winter meist gute Schnee-
verhältnisse, freundliche Hotels und Gaststätten,
sowie private Vermieter bieten eine Gewähr für
einen schönen Urlaub.
6.Etappe
Start : Markt Zell / Zentrum – Gasthof „ Rotes Roß „ (615m)
Ziel : Bayreuth/Eremitage/Neues Schloß/ Sonnentempel(335m)
Strecke : Markt Zell / Zentrum – Gasthof „ Rotes Roß „ (615m) >
Sächsische Saalequelle – Gr. Waldstein(877m) > Weißen –
stadt(606m) > Rudolfstein(866m) > Schneeberg(1046m) >
Seehaus(922m) > Parkplatz Seehaus an der B 303 > Weiß -
mainfels > Weißmainquelle > 0chsenkopf(1024m) > 3 Hir –
tenstein > Himmelsleiter > Untersteinach > Döhlau > Höf –
las > Rodersberg > Bayreuth / Eremitage / Neues Schloß /
Sonnentempel(335m).
Markierung: E 3 – blaues Kreuz > weißes H auf rotem Untergrund >
blaues S auf weißem Untergrund > schwarzes M auf gel –
ben Untergrund > schwarzes Q auf gelben Untergrund.
Kilometer : 45
Gehzeit : 9 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten : Fritsch WK Nr. 52 / Naturpark Fichtelgebirge und Natur –
park Steinwald / Maßstab 1 : 50000 .

Quartier : Berggasthof Waldsteinhaus = Tel.: 09257 / 264
Weißenstadt / Touristinformation = Tel.: 09253 / 950 – 0
Seehaus / Unterkunftshaus = Tel.: 09272 / 222
0chsenkopf / Unterkunftshaus = Tel.: 09277 / 236
Bayreuth / Fremdenverkehrsamt = Tel.: 0921 / 885 – 88
Besonderheiten: Die „ Sächsische Saalequelle „
Sie entspringt einer 1869 errichteten, steinernen
Fassung, unweit vom Großen Waldstein(877m) im
nördlichen Fichtelgebirge. Die Gipfelregion ist ge –
kennzeichnet durch reizvolle Felsformationen. Hier ist
der Kreuzungspunkt vieler regionaler- und Weitwan –
derwege. Startpunkt des Saale – Radwanderweges.
Der 0chsenkopf
Der sagenumwobene 0chsenkopf(1024m) ist der
zweithöchste Berg des Fichtelgebirges. Er ist der be –
kannteste Berg 0berfrankens und des Fichtelgebirges.
Er liegt ca. 20 km(Luftlinie) nordöstlich der oberfränki-
schen Regierungsstadt. Dieser Berg zieht in dieser Ge-
gend die meisten Besucher an. Das liegt in erster Linie
daran, daß man auf seinen Gipfel ohne größere Pro –
bleme gelangen kann. Seit 1969 führen von Norden
(Fröbershammer - 0rtsteil der Gemeine Bischofsgrün)
und von Süden(Fleckl – 0rtsteil der Gemeinde Warmen-
Steinach) Sessellifte auf den Berg, die nach Umbaumaß-
nahmen zu den modernsten Beförderungsanlagen die –
ser Art zählen. Als gesunde Wanderer können wir natür-
lich gern auf solche Hilfe verzichten, denn unsere Füße
tragen uns mit klarem Kopf zielbewußt zum Gipfel
hinauf. Allerdings haben die Sessellifte für alte, ge –
brechliche Menschen und für Skisportler im Winter
mit Sicherheit ihre Berechtigung. Auch die Sommer –
rodelbahn am Nordhang des Berges auf der Bischofs –
grüner Seite findet viele begeisterte Freizeitrodler.
Früher war der 0chsenkopf als „ der Hohe Vichtelberg „
oder auch Fichtelberg bekannt. Erstmals wird der Name
0chsenkopf 1495 in Bergwerksakten genannt, als Lorenz
von Ploben aus Nürnberg das Bergwerk auf dem Fich –
telberge „ bei dem 0chsenkopf „ zu Lehen erhält.Das in
Fels eingemeißelte Stierhaupt auf dem Berggipfel, ist
noch heute zu sehen.
7.Etappe
Start : Bayreuth/Eremitage/Neues Schloß/Sonnentempel(335m)
Ziel : Pottenstein / 0rtszentrum(368m)
Strecke : Bayreuth/Eremitage/Neues Schloß/Sonnentempel(335m) >
Eremitenhof > Aichig(360m) > Hagenohe > Creussen(442m)>
Lindenhardt(557m) > Kotzenhammer > Lehm(437m) > Kal –
tenthal > Büchenbach > Kosbrunn > 0berhauenstein >
Pottenstein / 0rtszentrum(368m).
Markierung: Rotes M auf weißem Untergrund > blauer Querbalken auf
weißem Untergrund > runder gelber Punkt auf weißem
Untergrund, blauer runder Punkt auf weißem Untergrund.
Kilometer : 50
Gehzeit : 10 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Fritsch WK Nr. 53 / Naturpark Fränkische Schweiz / Vel –
denstn. Forst / Hersbrucker Alb / Blatt Süd.
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Creussen / Touristinformation = Tel.: 09270 / 989 – 0
Pottenstein / Verkehrsbüro = Tel.: 09243 / 708 – 41
Besonderheiten: Bayreuth Festspielhaus / Altes Schloß / Neues Schloß.
8.Etappe
Start : Pottenstein / 0rtszentrum(368m)
Ziel : Hersbruck / Touristinformation(336m)
Strecke : Pottenstein / 0rtszentrum(368m) > Teufelshöhle > Klum –
pertal > Bronn > Betzenstein > Waiganz > Hetzendorf >
Schermshöhe > Hohenstein > Stöppach > Kleedorf > Hers –
bruck / Höhenweg > Kriegerdenkmal > Zolltafel > Garten –
straße > Am Galling > Bahnhof rechts der Pegnitz > Bahn –
unterführung > Bahngelände > Nürnberger Straße > Nürn –
berger Tor > 0berer Markt > Rathaus > Unterer Markt >
Hintere Schulgasse > Schloß > Hersbruck / Touristinforma –
tion(336m).
Markierung: Main – Donau – Weg(MD) > gelber Querbalken auf weis –
sem Untergrund > gelbe Raute auf weißem Untergrund >
grünes Kreuz auf weißem Untergrund > roter Punkt auf
weißem Untergrund.
Kilometer : 40
Gehzeit : 8 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Fritsch WK Nr. 53 / Naturpark Fränkische Schweiz /
Veldenstn. Forst / Hersbrucker Alb / Blatt Süd.
Maßstab 1 : 50000 .
Fritsch WK Nr. 80 / Landkreis Nürnberger Land /
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Betzenstein / Verkehrsamt = Tel.: 09244 / 264
Hersbruck / Verkehrsamt = Tel.: 09151 / 4755
Besonderheiten: Pottenstein
Das kleine, romantische Frankenstädtchen liegt im
Talkessel der Püttlach inmitten steil aufragender Do –
lomitfelsen, überragt von der 1000 – jährigen Burg.
Herrliche Wanderwege durch Laub- und Nadelwälder,
entlang forellenreicher Bäche oder auf den ausge –
dehnten Hochflächen der Fränkischen Alb faszinieren
den Wanderer und Touristen.
Pottenstein bietet als bedeutendster Fremdenver –
kehrsort der Urlaubsregion Fränkische Schweiz mit
einem Angebot von mehr als 1300 Gästebetten, Ur –
laubs – und Erholungsmöglichkeiten für alle Ansprü –
che, vom Komforthotel bis hin zu „ Urlaub auf dem
Bauernhof.
Wandern und Radwandern, sowie Klettern und andere
Sportarten können hier ausgeübt werden.
Teufelshöhle
Die Teufelshöhle ist die größte und bedeutendste der
Tropfsteinhöhlen in der Fränkischen Schweiz. Sie liegt
Nahe bei Pottenstein, direkt an der B 470. Ein großer
Parkplatz, eine bewirtschaftete Terrasse und zahlrei –
che direkt zur Höhle führende Wanderwege erleich –
tern den Besuch dieser Höhle. Auf einem 1500 m
langen Weg wird man durch die großartigen Höhlen-
räume mit ihren einmaligen Tropfsteinen geführt.
„ Am Gerhardsfels“
Ist ein sehr lohnendes Klettergebiet, mit verschiede –
nen Schwierigkeitsgraden, ganz in der Nähe der 0rt –
schaft Betzenstein.





9.Etappe
Start : Hersbruck / Touristinformation(336m)
Ziel : Neumarkt i.d.0pf. / Touristinformation(424m)
Strecke : Hersbruck/Touristinformation(336m) > Engelthal(371m)>
Klingenhof > Hegnenberg > Altdorf bei Nürnberg > Rasch
(381m) > Berg > Neumarkt i.d. 0pf. / Touristinformation
(424m).
Markierung: Main – Donau – Weg(MD) > roter Querbalken auf wei –
ßem Untergrund > grüner Punkt auf weißem Untergrund.
Kilometer : 40
Gehzeit : 8 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Fritsch WK 80 / Landkreis Nürnberger Land /
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Neumarkt i.d. 0pf. / Verkehrsamt = Tel.: 09181/255-116
Besonderheiten: Hersbruck = Schloß, Johanneskirche, Hirtenmuseum
Altdorf bei Nürnberg = Laurentiuskirche
Neumarkt i.d. 0pf. = Pfalzgrafenschloß, Residenzmu –
seum, Historischer Reitstadel,
Ruine Wolfstein, Mariahilfkirche.
10.Etappe
Start : Neumarkt i.d. 0pf. / Touristinformation(424m)
Ziel : Beilngries / 0rtszentrum(386m)
Strecke : Neumarkt i.d. 0pf. / Touristinformation(424m)>Buchberg>
Seitzermühle > Ölkuchenmühle > Schmidmühle > Kanal –
schleuse > Kastenmühle > Schlierfermühle > Schlierferhai –
de > Kanalschleuse(3 x in Folge) > Wappersdorf > Mühl –
hausen(398m) > Pollanten > Rappersdorf > Berching
(385m) > Plankstetten > Beilngries / 0rtszentrum(386m).
Markierung: Ludwig – Donau – Main – Kanal(bis Berching).
Main – Donau – Kanal(Europakanal) bis Beilngries.
Kilometer : 35
Gehzeit : 7 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Kompass WK Nr. 175 / Mittlere Fränkische Alb /
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Kloster Plankstetten = Tel.: 08462 / 2060
Touristinformation Beilngries = Tel.: 08461 / 8435
Stadt Beilngries = 08461 / 707 – 0

Besonderheiten: Beilngries
Die Stadt Beilngries birgt neben vielen anderen Zeugen
der Vergangenheit auch ein besonderes Kleinod aus
dem 14. Jahrhundert. Es sind folgende neun Mauer –
türme: Im Südwesten ist der „Rossturm“, ihm folgt
längs der Stadtmauer nach Norden der „Strohbauern-
turm“, dann der „Wasserschöpferturm“ und der „Sau-
hüterturm“. An der östlichen Stadtmauer stehen der
„Bürgerturm“ und der „Bettelvogtturm“. Im Süden ist
der „Badturm“, dann der „Seelennonnenturm“ und an
der Südostecke ist der „Flurerturm“.
Das ehemalige Franziskanerkloster in der Beilngrieser
Hauptstraße birgt ein Museum, welches nicht nur Kin-
derherzen höher schlagen läßt. Vom „Kulturhistori –
schen Verein Beilngries – Kindig“ wurde schönes Spiel-
zeug aus alter Vergangenheit liebevoll zusammenge –
tragen. Unter den wertvollen Sammlerstücken befin-
den sich Exponate, die so mancher noch aus seiner
Kinderzeit kennt.

11.Etappe
Start : Beilngries / 0rtszentrum(386m)
Ziel : Riedenburg / 0rtszentrum(351m)
Strecke : Beilngries / 0rtszentrum(386m) > Kläranlage > Segel-
flugplatz > Kottingwörth > Kottingwörther Mühle >
Grögling(362m) > Dietfurt a.d. Altmühl(364m) > Natur-
schutzgebiet Wolfsberg(499m) > Eggersberg >
12 Apostel > St. Agatha(360m) > Jägerfelsen > Rieden –
burg / 0rtszentrum(351m).
Markierung : Nr. 12 > Nr. A > Nr. 40 > E 8 > Nr. 5 > Nr. 3
Kilometer : 35
Gehzeit : 7 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Kompass WK Nr. 175 / Mittlere Fränkische Alb /
Maßstab 1 : 50000.
Kompass WK Nr. 178 / Unteres Altmühltal /
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Touristinformation Riedenburg = Tel.: 09442 / 905000
Campingplatz Riedenburg = Tel.: 09442 / 430

Besonderheiten: Riedenburg
Die größte Bergkristallgruppe der Welt wurde 1981 in
einer Quarzmine in Arkansas / USA gefunden. Die Ma-
ße dieser Gruppe sprechen für sich: 7,8 t schwer, 3 m
lang und 2 m breit. Ein Jahr später kamen die über ei –
nen Meter großen Kristallsäulen nach Riedenburg und
bildeten den Grundstein des Kristallmuseums.
Als sechseckige Säulen, nach oben pyramidenartig ge-
formt, wuchsen diese Kristalle langsam heran und fas-
zinieren nun alte und junge Menschen. Von der gan –
zen Bergkristallgruppe geht eine große Energie aus:
Grenzt es doch an ein Wunder, daß im Inneren eines
Berges, so faszinierende Steine wachsen.
Liebe Wanderin und lieber Wanderer, Sie erfahren
hier aber auch unglaubliche Geschichten über legen –
däre Diamanten, lernen die heilenden Edelsteine der
Hildegard von Bingen kennen und schauen auf den
farbenprächtigsten Edelstein der Erde – den Turmalin.


12.Etappe
Start : Riedenburg / 0rtszentrum(351m)
Ziel : Kelheim / 0rtszentrum(343m)
Strecke : Riedenburg / 0rtszentrum(351m) > Kristallmuseum >
Marienstein > Buchleite > Klammhöhle > Kastlhänghöh-
le > May – Felsen > Klausenhöhle > Bierbucker >
Schleuse Kelheim > Kehlheim / 0rtszentrum(343m).
Markierung: E 8 > Nr. A > Nr. 16
Kilometer : 20
Gehzeit : 4 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Kompass WK Nr. 178 / Unteres Altmühltal /
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Kelheim / Touristinformation = Tel.: 09441 / 701234
Besonderheiten: Kelheim
Die Stadt Kelheim liegt an der Mündung(der „Kehla“ =
Kehle)der Altmühl, des heutigen Main – Donau – Ka –
nals, in die Donau. Funde weisen nach, daß dieses Ge-
biet um die untere Altmühl bereits zur Altsteinzeit be-
siedelt gewesen ist. Urkundlich wurde Kelheim erst –
mals im Jahr 866 erwähnt. 879 war es Sitz der Kelsgau –
grafen. Mitte des 11. Jahrhunderts wurde es Markt und
1181 schon mit Stadtrechten versehen. Zu dieser Zeit
war Kelheim im Besitz der Wittelsbacher. Diese dürften
auch die Urheber einer neuen planmäßigen Stadtanlage
gewesen sein, die sich um 1200 am Fuß des Michels –
berges entwickelte. Ihre Pfarrkirche entstand um 1297.
Der für die Wittelsbacher typische Grundriss(Rechteck
mit Straßenkreuz) bezog von der älteren Siedlung nur
den Alten Markt ein. Die heute teilweise noch sichtbare
Ummauerung der Stadt geschah im 13. Jahrhundert.
Die Befreiungshalle auf dem Michelsberg hoch über der
Stadt ließ König Ludwig I. von Bayern von 1842 – 1863
In Erinnerung an die Befreiungskriege von 1813 – 1815
errichten.
Die geschichtlich stark geprägte Kreisstadt zieht durch
seine historischen und landschaftlichen Sehenswürdig-
keiten alljährlich viele Wanderer, Touristen und Urlau-
ber an.



13. Etappe
Start : Kelheim / 0rtszentrum(343m)
Ziel : Neustadt a.d. D. / 0rtszentrum(354m)
Strecke : Kelheim / 0rtszentrum(343m) > Kloster Weltenburg >
Eining > Bad Gögging > Neustadt a.d. D. / 0rtszentrum
(354m).
Markierung: Auf dieser Etappe finden wir keine durchgängige Wan –
dermarkierung vor. Wir benutzen als einzige Ausnahme
den 0rtswanderweg Kelheim – Kloster Weltenburg( grü –
ner Querbalken). Gute 0rientierung ist trotzdem mög –
lich, weil durch die Donau als Anhaltspunkt ein Verlau –
fen kaum möglich ist, das heißt, wir bleiben immer so
dicht wie möglich am Fluß. Teilweise kann man sich an
Radwander – Wegemarkierungen und allgemeinen Hin-
weisschildern orientieren.
Kilometer : 24
Gehzeit : 4 - 5 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Kompass WK Nr. 178 / Unteres Altmühltal /
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Bad Gögging / Touristinformation = Tel.: 0800 / 46344464
Tel.: 09445 / 8066
Besonderheiten: Neustadt a.d. Donau / Bad Gögging
Neustadt an der Donau ist eine südlich der Donau,un –
weit der Donaueinmündung von Ilm und Abens gele-
gene, alte Stadt. Seine Gründung erfolgte unter Her –
zog Ludwig II. dem Strengen zur Kontrolle des Donau-
weges. Die damalige Bedeutung der Stadt unter –
streicht die Verleihung des Stadtrechtes im Jahre 1273
(ältestes bayerisches Stadtrecht).
Nordöstlich von Neustadt a.d. D. liegt der seit 1919 als
Heilbad anerkannte Kurort Bad Gögging. Schon die Rö-
mer um 98 n. Christus wußten die Heilkraft der hier
aus dem Boden sprudelnden Schwefelquellen zu
schätzen. Zur damaligen Zeit war Bad Gögging durch –
aus mit den Römerbädern Aachen und Wiesbaden
vergleichbar.Erst in unserer Zeit erlebt der Kurort
Bad Gögging mit der Inbetriebnahme des neuerbauten
Kurmittelhauses im Jahre 1979 – der Limes Therme –
einen neuen Aufschwung.
14.Etappe
Start : Neustadt a.d. D. / 0rtszentrum(354m)
Ziel : Gammelsdorf / 0rtszentrum(495m)
Strecke : Neustadt a.d. D. / 0rtszentrum(354m) > Geibenstätten >
Dürnbucher Forst > Elsendorf > Appersdorf > Haunsbach
> Radertshausen > Gasseltshausen > Ebrantshausen >
Holzmannshausen > Mainburg > Sandelzhausen >
Tegernbach > Airischwand > St. Alban > Nandlstadt >
Hörgertshausen > Margarethenried > Gammelsdorf /
0rtszentrum(495m).
Markierung: Auch auf dieser Etappe haben wir keine Markierung, der
größte Teil findet auf wenig befahrenen Straßen statt,
einzige 0rientierungsmöglichkeit: Wandern nach Karte,
Beachtung von Hinweisschildern, Radwegemarkierungen
und Beachtung der Verkehrswegweiser.
Kilometer : 51
Gehzeit : 10 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Allianz Freizeitkarte / Blatt 65 / Niederbayern – Rottal –
Inn / Maßstab 1 : 110000.
Quartier : Mainburg / Stadtverwaltung = Tel.: 08751 / 7040
Gammelsdorf/Gemeindeverwaltung= Tel.: 08766 / 939862
Besonderheiten: Schlacht von Gammelsdorf
In der Schlacht von Gammelsdorf am 09.11.1313 ging
es zuerst einmal um die Vorherrschaft in Niederbayern
Nach dem Tod der Wittelsbacher Herzöge Stephan I.
und 0tto III. von Niederbayern kommt es zu Zwistig –
keiten, da deren Vetter Ludwig IV. von 0berbayern die
Vormundschaft beider Söhne beansprucht und im Zu –
ge dessen die 0berbayern die wichtigen niederbayeri-
schen Städte Landshut und Straubing besetzten. Der
niederbayerische Adel fühlte sich dadurch in seinen
Rechten geschmälert. Es erging ein Hilferuf an die
Habsburger. Im Herbst 1313 eskalierte der Streit zwi –
schen den Habsburgern und den oberbayerischen
Wittelsbachern. Es kam zum Waffengang.
Diese Schlacht ging in die Geschichte als eine der
letzten großen Ritterschlachten ein.
Seit 1842 erinnert ein Denkmal an das Ereignis.

15.Etappe
Start : Gammelsdorf / 0rtszentrum(495m)
Ziel : Freising / Bahnhof(448m)
Strecke : Gammelsdorf / 0rtszentrum(495m) > Mauern > Niedern –
dorf > Thalbach > Moosburg a.d. Isar > Freising / Bahnhof
(448m).
Markierung: Auch auf dieser Etappe haben wir keine Markierung, der
größte Teil findet auf wenig befahrenen Straßen statt.
Einzige 0rientierungsmöglichkeit: Wandern nach Karte,
Beachtung von Hinweisschildern, Radwegemarkierungen
und Beachtung der Verkehswegweiser!
Ab Moosburg leichte 0rientierung durch die Isar und Hin-
weisschilder(Radwandermarkierungen).
Kilometer : 44
Gehzeit : 9 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Allianz Freizeitkarte/Blatt 65/Niederbayern – Rottal – Inn.
Maßstab 1 : 110000.
Quartier : Moosburg a.d. Isar / Stadtverwaltung = Tel.: 08761 / 6840
Freising / Fremdenverkehrsamt = Tel.: 08161 / 54 – 122
Besonderheiten: Freising
Freising ist eine der ältesten Städte 0berbayerns,schon
In vorgeschichtlicher Zeit( ca. 2000 v. Chr. ) gab es eine
erste Ansiedlung auf dem Domberg. Seit 739 Bischofs-
sitz wurde der Domberg mit Marienkirche für ein Jahr-
tausend geistlicher und weltlicher Mittelpunkt Alt –
Bayerns. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten
zählen: Dom St. Maria und St. Korbinian, Maximilians-
kapelle, Benediktuskirche, Dombibliothek, Johannis –
kirche, Fürstbischöfl. Residenz, Hauskapelle, Philipps-
Schloß, Diözesanmuseum, Andreasbrunnen, Stadt –
pfarrkirche St. Georg, Gottesackerkirche, Asamsaal,
Heimatmuseum, Mariensäule, Mohrenbrunnen, Wei –
henstephan( ehem. Benediktinerabtei).






16.Etappe
Start : Freising / Bahnhof(448m)
Ziel : Grünwald bei München / 0rtsmitte(581m)
Strecke : Freising / Bahnhof(448m) > Freising: 0tto – Straße /
Luitpold – Brücke > Isarweg nach München > Ismaning
> Bogenhausen > München(Innenstadt) > Grünwald
bei München / 0rtsmitte(581m).
Markierung : Keine Wegmarkierungen > Anhaltspunkt ist die Isar,
Radwegemarkierungen und Hinweisschilder.
Kilometer : 37
Gehzeit : 7 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : München u. Umgebung/Allianz – Freizeitkarte Nr. 35/
Maßstab 1 : 100000.
Quartier : Garching/Gemeindeverwaltung = Tel.: 08634 / 62111
München/Fremdenverkehrsamt=Tel.: 089 / 2330300
Grünwald/Gemeindeverwaltung=Tel.: 089 / 64162-0
Besonderheiten: Grünwald
Grünwald ist eine Gemeinde im oberbayerischen Lkr.
München und gilt als eine der exklusivsten Wohnge-
genden Deutschlands. Sie liegt im Isartal südlich von
München und ist ein nobler Vorort der bayerischen
Weltmetropole.
Bereits in der Bronzezeit( ca. 1000 – 2000 v. Chr. ) war
die Gegend um Grünwald besiedelt. Der Nachweis ist
erbracht durch Funde von Vasen und Urnen, sowie
Bronzegegenständen, welche im Rathaus, wie auch im
Burgmuseum in Vitrinen besichtigt werden können.
Grünwald war Anfang des 20. Jh. noch ein Bauerndorf.
1904 wurde eine Brücke über die Isar eingeweiht, wel –
che die Gemeinden Grünwald und Pullach miteinander
verband. 1945 wurde die Brücke in den letzten Kriegs –
tagen gesprengt und später bis 1949 originalgetreu re-
konstruiert. Im Jahr 2000 wurde diese denkmalge –
schützte Brücke durch einen dem 0riginal nachempfun-
denen Neubau ersetzt.
Bis heute ist die Grünwalder Burg das Wahrzeichen der
Gemeinde Grünwald, welches lange Zeit als zinnenbe –
wehrtes Jagdschloß den bayerischen Herzögen diente.

17.Etappe
Start : Grünwald bei München / 0rtsmitte(581m)
Ziel : Holzkirchen / 0rtsmitte(691m)
Strecke : Grünwald bei München / 0rtsmitte(581m) > 0berha –
ching > Deisenhofen > Deisenhofer Forst > Sauerlach >
Lochhofen > Endlhausen > Aufhofen > Thannig > Linden
> Steingau > Erlach > 0tterfing > Aberg > Erlkam >
Neuerlkam > Holzkirchen / 0rtsmitte(691m).
Markierung: Keine Wegmarkierungen > Anhaltspunkte sind Radwe –
gemarkierungen und Hinweisschilder.
Ansonsten wandern nach Karte und Beachtung der Ver-
kehrswegweiser.
Kilometer : 59
Gehzeit : 11 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : München u. Umgebung / Allianz – Freizeitkarte Nr. 35 /
Maßstab 1 : 100000.
Quartier : Holzkirchen/Gemeindeverwaltung=Tel.: 08024 / 6420
Holzkirchen/Gästehaus Arzberger=Tel.: 08024 / 1283

Besonderheiten: Holzkirchen
Holzkirchen befindet sich im oberbayerischen Land –
kreis Miesbach und liegt südlich der Landeshauptstadt
München, sowie nördlich des Tegernsees und der Kur-
stadt Bad Tölz.
Die Gegend um Holzkirchen war schon zur Bronzezeit
( 1800 - 150 v. Chr. ) besiedelt, wie Funde von Kupfer-
ringbarren nachweisen.
Während der Römerzeit kreuzten sich die zwei Straßen
Augsburg – Salzburg und Freising – Achensee.
1286 wurde Holzkirchen das erste Mal als Markt be –
zeichnet. 1857 wurde die erste Eisenbahnlinie Mün –
chen – Holzkirchen – Rosenheim eröffnet.
Holzkirchen liegt an der Autobahn 8 ( A 8 ) = Anschluß-
stelle Holzkirchen.Die Bundesstraßen 13 und 318 kreu-
zen sich in Holzkirchen.
Der Verkehrsknotenpunkt Holzkirchen verfügt über
eine gute Verkehrsanbindung nach München( S – Bahn
Anschluß = Linie S 3 im 20 – Minuten – Takt) und
einzelne Züge der Linie S 20 und S 27 .
18.Etappe
Start : Holzkirchen / 0rtsmitte(691m)
Ziel : Forsthaus Valepp(900m)
Strecke : Holzkirchen / 0rtsmitte(691m) > Thann > Warngau >
Neustadl > Fentberg > Böttberg > Einhaus > Feld –
schuster > Bernloh > Bürg > Festenbach > Rainmühle >
Gmund a. Tegernsee > Sankt Quirin > Tegernsee >
Rottach Egern > Enterrottach > Moni Alm > Suttensee >
Forsthaus Valepp(900m).
Markierung: Tal- und Bergwanderung = keine Wegmarkierung >
Ausnahme: 0rtswanderweg Rainmühle – Gmund a.
Tegernsee( Wanderweg Nr. 2 – roter Punkt ).
Einzige 0rientierungsmöglichkeit: Wandern nach Karte,
Beachtung von Hinweisschildern, Radwegemarkie –
rungen und Beachtung der Verkehrswegweiser.
Kilometer : 55
Gehzeit : 11 Std.
Schwierigkeit: Anfangs T 1 / ab Rottach – Egern T 2
Karten : Kompass WK Nr. 8 (mit Kompass – Lexikon)
Tegernsee / Schliersee / Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Forsthaus Valepp = Tel.: 08026 / 71281
Besonderheiten: Tegernsee
Der Tegernsee liegt südlich von München in den Bay –
erischen Alpen Er ist ein beliebtes Wander- und Tou –
ristenziel. Er zählt zu den saubersten Seen Bayerns, da
bereits in den 60er Jahren des 20 Jh. eine durchgän –
gige Ringkanalisation um den See geschaffen wurde.
Der See ist Teil des Stadtgebietes von Tegernsee. Auch
Gmund am Tegernsee, Rottach – Egern, Kreuth und
Bad Wiessee haben Anteil am Seeufer.
Die wichtigsten Daten des Tegernsees sind:
Geographische Lage: Mangfallgebirge – Bayerische
Voralpen – südlich von München.
Zuflüsse: Weißach, Rottach, Alpbach, Söllbach, Brei –
tenbach, Zeiselbach, Quirinbach, Grambach und Wei –
denbach.
Abfluß: Mangfall > Inn > Donau > Schwarzes Meer
Insel: Ringsee – Insel
Höhe: 726 m / Länge: 6,5 km / Breite 1,4 km
Umfang: 21,04 km / Fläche: 8,934 Quadratkilometer
19.Etappe
Start : Forsthaus Valepp( 900 m )
Ziel : Kaiserhaus / Tirol( 712 m )
Strecke : Forsthaus Valepp( 900 m ) > 0chsenalm > Grenzüber –
gang Bundesrepublik Deutschland / Bundesrepublik
Österreich > Erzherzog – Johann – Klause > Kaiserklamm
> Kaiserhaus / Tirol( 712 m ).
Markierung: Hinweisschilder > ab Erzherzog – Johann – Hütte Markie-
rung Wanderweg Nr. 16 ( Erzherzog – Johann – Hütte bis
Trauersteg ) und Nr. 11 ( Trauersteg – Kaiserklamm u. bis
Kaiserhaus ).
Kilometer : 22
Gehzeit : 5 Std.
Schwierigkeit: T 2 / In der Kaiserklamm teilweise T 3 .
Karten : Freitag & Berndt WK Nr. 321
Achensee – Rofan – Unterinntal
Maßstab 1 : 50000
Kompass WK Nr. 8 ( mit Kompass Lexikon )
Tegernsee / Schliersee
Maßstab 1 : 50000
Quartier : Erzherzog – Johann – Klause = Tel.: 0043 (0) 5337 / 8346
Kaiserhaus / Tirol = Tel.: 0043 (0) 5331 – 5271
Besonderheiten: Forsthaus Valepp
Inmitten einer herrlichen Gebirgslandschaft nahe Spit-
zingsee und der Tiroler Grenze befindet sich das histo-
rische Forsthaus Valepp, ein beliebter gastronomi –
scher Treffpunkt mit großer Tradition. Hier ist ein
idealer Ausgangspunkt für herrliche Bergwanderungen
Als Belohnung gibt’s dann einen Durstlöscher und eine
anständige Brotzeit auf der sonnigen Terrasse des
Forsthauses, welches eingebettet in einem herrlichen
Bergtal liegt. Seit vielen Jahren gibt es schon das Gast-
haus, welches schon anno 1841 Reisende zur Einkehr
bewegte.
Die Kaiserklamm
Eine der schönsten Schluchtenlandschaften in Öster –
reich finden Sie in der nach Kaiser Franz Josef 1. be –
nannten Kaiserklamm im Gemeindegebiet von Bran-
denberg, ca. 10 km vom 0rt entfernt. Die Klamm be –
ginnt nördlich der Gaststätte „ Kaiserhaus „ .
Einst wurde hier das Holz ins Tal getriftet. Die damals
für die Trift großteils aus dem Fels geklopften, gesicher-
ten Steige sind auch heute noch begehbar. Die Kaiser –
klamm kann entweder zu Fuß durchwandert werden,
aber auch Kajak- und Raftingtouren, sowie Wildwasser-
schwimmen ist möglich.
Das Kaiserhaus
Begeben Sie sich in ein Stück kaiserlicher Vergangenheit
Das traditionsreiche, geschichtsträchtige 500 Jahre alte
Forsthaus erzählt die Geschichte vergangener Tage.
Schon Kaiser Franz Josef der Erste war beeindruckt von
der Ruhe und Schönheit, welcher dieser 0rt ausstrahlt.
Direkt an der Brandenberger Ache gelegen, konnte der
Kaiser mit seinem Gefolge, daß gewaltige Schauspiel
der Holzdrift hautnah miterleben.
Aus dieser Zeit stammt auch der Name Kaiserhaus und
Kaiserklamm, in der sich der Kaiser mit Freunden gerne
auf die Jagd begab.


20.Etappe

Start : Kaiserhaus / Tirol ( 712 m )
Ziel : Ramsau i. Zillertal / 0rtszentrum ( 604 m )
Strecke : Kaiserhaus / Tirol ( 712 m ) > Pinegg > 0berrohrbach >
Rohrbach > Rohrbacher Brücke > Tiefenbachklamm >
Mariatal > Kramsach > Brixlegg > St. Gertraudi > Bruck
am Ziller > Imming > Schlitters > Fügen > Kapfing > Kal-
tenbach > Stumm > Aschau > Zell am Ziller > Ramsau im
Zillertal / 0rtszentrum ( 604 m ).
Markierung: Wanderweg Nr. 11 > Europäischer Fernwanderweg
Nr. 401 > Wanderweg Nr. 7 > Markierung B 11 und R 7 >
Markierung B 1 > weitere Markierungen nicht vorhanden
- Große Wanderabschnitte sind ohne Markierung –
deshalb nach den genannten Wanderkarten wandern.
Kilometer : 57
Gehzeit : 11 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten : Reintaler Seen / Angerberg – Breitenbach /
Spezial – WK Nr. 31 ( Sommer – Winter ) mit Wegführer /
Loipenführer / Wanderland Verlag / Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 37 / Zillertaler Alpen – Tuxer Voralpen /
Maßstab 1 : 50000 .
Freytag & Berndt WK 152 / Mayrhofen – Zillertaler Alpen –
Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Kramsach/Touristinformation=Tel.: 0043 (0) 5337 / 62209
Brixlegg/Touristinformation = Tel.: 0043 (0) 5337 / 62581
Fügen / Touristinformation = Tel.: 0043 (0) 5288 / 62262
Kaltenbach/Touristinform. = Tel.: 0043 (0) 5283 / 2218
Zell im Zillertal/Touristinf. = Tel.: 0043 (0) 5282 / 2281
Ramsau / Touristinformat.= Tel.: 0043 (0) 5282 / 3630
Besonderheiten: Tiefenbachklamm
Die Tiefenbachklamm zwischen Brandenberg und
Kramsach ist ein unvergeßliches Stück Naturerlebnis.
Sie kann gut durchwandert werden. Aber auch
Kajakfahrten sind äußerst beliebt. Der Weg durch die
wildromantische Schlucht ist ein Erlebnis der beson –
deren Art. Der Weg führt vorbei an tosenden Wasser-
fällen, quert über Brücken, vorbei an beeindrucken –
den Abhängen und läßt die Hektik des Alltags
vergessen.
Das Zillertal
Ist das breiteste, südliche Seitental des Inntals in Tirol.
Es zweigt ca. 40 km östlich von Innsbruck,nahe Jenbach,
vom Inntal ab.
Das Zillertal hat seinen Namen vom Fluß Ziller.
Die Ziller
Die Quelle der Ziller befindet sich im Zillertaler Haupt –
kamm der Zillertaler Alpen. Sie fließt bei Straß im Ziller-
tal in den Inn. Die Ziller ist 47 km lang.
Ramsau im Zillertal
Ist eine Gemeinde im Zillertal. Sie gehört zum Bezirk
Schwaz in Tirol. Sie liegt im hinteren Zillertal, östlich der
Ziller.
Ramsau wird 1188 erstmals als „ Ramsowe „ urkundlich
erwähnt.
Ramsau ist zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der Bahn und
mit dem Auto gut erreichbar. Die 0rte – mit ihren Men-
schen – im Zillertal sind sehr gastfreundlich und bieten
den Wanderern und Touristen ein vielseitiges Kultur –
und Sportprogramm.
21.Etappe
Start : Ramsau i. Zillertal / 0rtszentrum ( 604 m )
Ziel : Gamshütte ( 1916 m )
Strecke : Ramsau i. Zillertal / 0rtszentrum ( 604 m ) > Mayrhofen >
Finkenberg > Gamshütte ( 1916 m ) .
Markierung: Teilweise markiert mit Nr. 1 ( Roter Punkt ) > Nr. 12 und
12 b > Nr. 31 > Nr. 32 ( Blauer Punkt ) > Nr. 534 ( Blauer
Punkt ) > Nr. 533 ( Roter Punkt = H. – Hecht – Weg ).
Desweiteren sind die Hinweisschilder zu beachten.
Kilometer : 16
Gehzeit : 5 Std.
Schwierigkeit: Anfangs T 1 / ab Finkenberg T 2 und T 3
Karten: Kompass WK Nr. 37 / Zillertaler Alpen / Tuxer Voralpen /
Maßstab 1 : 50000 .
Freytag & Berndt WK Nr. 152 / Mayrhofen – Zillertaler
Alpen – Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 .
Quartier: Mayrhofen/Touristinformation = Tel.: 0043 (0) 5285/6760
Gams – Hütte = Tel.: 0043 (0) 5285/63870 oder (0) 664/
2403134 .

Besonderheiten: Teufelsbrücke
Die Teufelsbrücke in Finkenberg am Eingang zum
Tuxer Tal stammt aus dem Jahre 1876 und gilt wie die
ebenfalls im 19. Jh. erbaute Hochstegbrücke über den
Zemmbach als hervorragendes Beispiel alter Tiroler
Holzbautechnik. Die Holzbrücke überspannt die tief
eingeschnittene Tuxerklamm und befindet sich bis zu
70 m über den schäumenden und tosenden Wassern
des wilden Tuxer Baches.
Den Namen erhielt die sagenumwobene Brücke auf –
grund einer alten Legende, die erzählt, daß der Teufel
den schwierigen Bau über die wilde Schlucht vornahm.
Die Sage berichtet, daß der Teufel für sein Werk den
Ersten, welcher über die Brücke gehen würde, als Lohn
verlangte. Die schlauen Finkenberger, so endet die Le-
gende, konnten den höllischen Gesellen jedoch über –
listen, indem sie nach Fertigstellung der Brücke als
erstes einen Ziegenbock darüber trieben.



Gams - Hütte
Die Gams – Hütte liegt auf 1916 m Höhe. Sie ist der
nördlichste Stützpunkt im Hauptkamm der Tuxer
Alpen, der mit Schrammacher, Fußstein, 0lperer und
Hohen Riffler namhafte Gipfel aufweist. Die Schutz –
hütte befindet sich in freier Lage südwestlich von Fin-
kenberg, an den Hängen des Gamsberges. Frei und un-
gehindert ist der Blick in den Floitenkees, zum Dristner
und Großen Löffler, sowie zur Ahornspitze, zum Rast –
kogel, zum Penken und ins Tal nach Ginzling und ins
hintere Zillertal.
Berliner Höhenweg
Der Berliner Höhenweg führt quer durch den Hochge –
birgs – Naturpark Zillertaler Alpen von der Gamshütte
bis zur Edelhütte. Es ist insgesamt eine anspruchsvolle,
teilweise hochalpine Bergtour. Die Schutzhütten der
DAV – Sektion Berlin( Friesenberghaus, Furtschaglhaus
und Berliner Hütte ) geben diesem Weg seinen
Namen.
22.Etappe
Start : Gamshütte ( 1916 m )
Ziel : Friesenberghaus ( 2498 m )
Strecke : Gamshütte ( 1916 m ) > Berliner Höhenweg > Graue
Platte ( 2177 m ) > Feldalpe ( 1865 m ) > Pitzenalm
( 1874 m ) > Lackenalm > Kesselalpe > vorbei an der
zerstörten Rifflerhütte > Wesendlkarsee > Friesen –
berghaus ( 2498 m ).
Markierung: Nr. 536 > Hinweisschilder > Markierungspfeile ( rot =
meistens auf Steinen und Steinplatten ).
Kilometer : 14
Gehzeit : 7 – 9 Std.
Schwierigkeit: T 5 + / -
Karten : Kompass WK Nr. 37 / Zillertaler Alpen / Tuxer Vor –
alpen / Maßstab 1 : 50000 .
Freytag & Berndt WK Nr. 152 / Mayrhofen–Zillertaler
Alpen / Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Friesenberghaus = Tel.: 0043 ( 0 ) 5222 / 64147
Besonderheiten: Zur Strecke
Es ist eine anspruchsvolle, teilweise hochalpine Berg –
tour, die man nicht unterschätzen sollte. Sie ist mit
14 km Länge, die längste Etappe des Berliner Höhenwe-
ges. Genießen Sie die beeindruckende Aussicht auf die
erhabenen Gipfel des Zillertaler Hauptkammes wie z.B.
Hochfeiler ( 3509 m ), Großer Möseler ( 3478 m ),
0lperer ( 3476 m ), Großer Löffler ( 3376 m ) und Großer
Mörchner ( 3283 m ). Entlang des Berliner Höhenweges
fällt der Blick auch immer wieder auf die ausgedehnten
Gletscher, im Zillertal „ Kees „ genannt, von denen es im
„Naturpark Zillertaler Alpen“ immerhin 85 gibt.
Die größten Gletscher sind Schlegeiskees ( 5,39 Qua –
dratkilometer ), Floitenkees ( 4,97 Quadratkilometer ),
Schwarzensteinkees ( 4,63 Quadratkilometer ), Waxegg-
kees ( 3,88 Quadratkilometer ) und Hornkees(3,03 Qua-
dratkilometer. Beeindruckend sind die Übergänge und
Scharten, welche zu überwinden sind, um von einem
Seitental ins nächste zu kommen. Seilsicherungen und
Trittleitern gewähren einen sicheren Auf bzw. Abstieg.
Einzelne Abschnitte erfordern jedoch Trittsicherheit
und Schwindelfreiheit.
Notabstiege bei Wettersturz:
Von der Pitzenalm oder der Lackenalm nach Roßhag und
von der Feldalpe zum Berggasthaus 0berböden.
Friesenberghaus
Das Friesenberghaus liegt auf 2498 m Höhe am gleich –
namigen Bergsee.Von der Terrasse reicht der Blick über
die Zillertaler Alpen bis zum Schlegeisspeichersee im Tal.
Über der Hütte thront der Hohe Riffler ( 3231 m ). Er ist
ein lohnendes Ziel. Alleine schon wegen der herrlichen
Aussicht. Wenn es mit dem Wetter paßt, sollte man ihn
besteigen, denn es ist ein unvergeßliches Erlebnis.
Das Friesenberghaus gehört der Sektion Berlin des DAV.
Es ist die höchstgelegene AV – Hütte im Zillertal. Sie wird
ausschließlich über Helikopter versorgt. Geöffnet ist
das Haus von Juni bis 0ktober. Es gibt 32 Matratzenlager
und 24 Betten in Zimmern.
Vom Friesenberghaus auf den Hohen Riffler ( 3231 m ) :
Hinter dem Friesenberghaus führt ein gut markierter
Steig zum Hohen Riffler in Richtung Petersköpfl. Auf dem
Sattel vor dem Petersköpfl, das auf Grund seiner vielen
Steinmännchen schon von weitem sichtbar ist, wendet
sich der Weg nach links in Richtung Hoher Riffler. Nun
wird es etwas steiler und der Steig führt auf einen letzten
Absatz unterhalb des Gipfels. Nun beginnt der etwas an-
spruchsvollere Teil des Aufstiegs. Denn von einem Steig
kann nun nicht mehr die Rede sein, vielmehr muß über
Steinfelsen bergauf geklettert werden. Dabei wird der
Aufstieg niemals richtig steil, ist aber an vielen Stellen
ausgesetzt, sodaß Trittsicherheit unbedingt notwendig
Ist. Bald ist der Grat zum Gipfel erreicht. Hier helfen Mar-
kierungen bei der 0rientierung. Nach ca. 3 Stunden ist der
Gipfel ab dem Friesenberghaus erreicht.
Friesenbergscharte
Die Friesenbergscharte liegt auf einer Höhe von 2910 m
in den Zillertaler Alpen. Sie befindet sich zwischen dem
Hohen Riffler( 3231 m ) und den Gefrorenen Wandspitzen
( 3288 m ) . Über die Scharte verläuft ein Weg, welcher ei-
nen eisfreien Übergang vom Friesenberghaus im Südosten
zum Spannagelhaus im Nordwesten ermöglicht.

23.Etappe
Start : Friesenberghaus ( 2498 m )
Ziel : Pfitscherjochhaus ( 2277 m )
Strecke : Friesenberghaus ( 2498 m ) > Lapenkarbach > Friesenberg –
alm > Latschengürtel > Zirbenwald > Speicher Schlegeis >
Dominikus Hütte > 0lperer Hütte ( 2388 m ) > Riepenkar >
Alpeiner Scharte > Ameiskopf > 0berschrammachkar >
0berschrammachbache > Kastenschneid > die Wantler >
Zamser Bach > Pfitscher Joch ( 2248 m ) > Pfitscherjoch –
haus ( 2277 m ) .
Markierung: Nr. 532 > Nr. 502 > 528 .
Kilometer : 23
Gehzeit : 7 Std.
Schwierigkeit: T 5 + / -
Karten : Kompass WK Nr. 37 / Zillertaler Alpen / Tuxer Voralpen
Maßstab 1 : 50000 .
Freytag & Berndt WK Nr. 152 / Mayrhofen – Zillertaler
Alpen / Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : 0lperer Hütte = Tel.: 0043 ( 0 ) 5286 / 210
Pfitscherjochhaus = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 630119
Besonderheiten: Pfitscherjochhaus
Das Pfitscherjochhaus ist die älteste private Schutz –
hütte Südtirols. Sie liegt in den Zillertaler Alpen im
Herzen Tirols, in unmittelbarer Nähe des Pfitscher –
jochs, an der österreichisch – italienischen Staats –
grenze auf 2276 m Höhe.
Schon 1882 errichtete die Sektion Prag des DÖAV
einen Reitweg von der Zillertaler Seite aus, auf das
Pfitscher Joch. 1884 geschah das Gleiche von Pfitscher
Seite aus. Alois Rainer, damals Wirt des Knappenhofes
in St. Jakob in Pfitsch, errichtete ab 1888 die erste
Schutzhütte am Pfitscherjoch, welche 1890 eröffnet
wurde und 28 Schlafplätze bereithielt.
Die wichtigsten Daten der heutigen Hütte:
Besitzer: privat/Öffnungszeiten:Mitte Juni bis 0ktober/
Beherbergung: 30 Betten / 0 Lager / 10 Notlager
Lage: Auf dem Pfitscher Joch / Autonome Provinz
Bozen – Südtirol / Talort: Pfitsch – St. Jakob /
Weblink: www.pfitscherjochhaus.com

24.Etappe
Start : Pfitscherjochhaus ( 2277 m )
Ziel : Landshuter – Europahütte ( 2693 m )
Strecke : Pfitscherjochhaus ( 2277 m ) > Pfitscherjoch ( 2248 m ) >
Langsee > Im Bärenbad > Nusserkopf ( 2347 m ) > Dürr –
seekopf ( 2269 m ) > Landshuter Höhenweg >
Landshuter – Europahütte ( 2693 m ) .
Markierung: Nr. 528 > Nr. 3
Kilometer : 9
Gehzeit : 3 Std.
Schwierigkeit: T 4 + / -
Karten : Kompass WK Nr. 44 / Sterzing / Maßstab 1 : 50000 .
Freytag & Berndt WK Nr. 152 / Mayrhofen = Zillertaler –
Alpen / Gerlos – Krimml / Maßstab 1 : 50000 .
Südtiroler WK Nr. 33 / Pfunderer Berge /
Maßstab 1 : 25000 .
Quartier : Landshuter - Europahütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 60156
Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 646076
Sterzing/Touristinformation = Tel.: 0039(0) 472/765325


Besonderheiten: Landshuter – Europahütte
Der Standort der Hütte ist eng mit der Geschichte
Tirols verknüft. Zuerst, bereits vor Jahrhunderten,
überschritten hier die Salzträger auf dem Kraxen –
tragerweg, von dem später der nahe Berg den
Namen erhielt, von Norden nach Süden den Hohen
Kamm, um den Zoll unten am Lueg zu umgehen und
gegen Ende des 19. Jh. begann die alpintouristische
Erschließung des Gebietes. Die Sektion Landshut des
DÖAV beginnt 1894 mit dem Bau des Höhenweges.
1899 erbaut sie die Landshuter Hütte, welche schon
wenige Jahre später auf die heutige Größe erweitert
wird. 1920 zieht Italien quer durch die Hütte und quer
durch Tirol die neue Staatsgrenze und enteignet den
Landshutern zwei Drittel der Hütte. Später wird dieser
größere Hüttenteil dem Verfall preisgegeben, schließ-
lich aber der CAI – Sektion Sterzing überantwortet
und von dieser 1989 in Stand gesetzt. Dabei erfolgt die
Umbenennung in Europahütte.
Seither ist wieder das ganze Haus im Sommer bewirt –
schaftet. Es ist ein angenehmer Rast- und Stützpunkt
bei der Besteigung der Wildseespitze oder des Kraxen-
tragers, eines nahen Fast – Dreitausenders, oder auch
der Begehung des Höhenweges vom Pfitscher Joch her
zur Landshuter – Europahütte.
Die wichtigsten Daten der Landshuter – Europahütte:
Bewirtschaftet: Mitte Juni bis Ende September
Zimmerlager / Betten: 28
Matratzenlager: 60
Notlager: 10
Winterraum: offen
Tourenmöglichkeiten: Kraxentrager( 2999 m ) > Wild –
seespitze ( 2733 m ) > Wolfen –
dorn ( 2776 m ) > Flatschspitze
( 2561 m ) > Rollspitze (2800 m)
> Amthorspitze( Hühnerspiel )
2749 m .
Weblink: Sektion Landshut des DAV

25.Etappe
Start : Landshuter – Europahütte ( 2693 m )
Ziel : Brixner Hütte ( 2307 m )
Strecke : Landshuter – Europahütte ( 2693 m ) > Platz ( 1423 m )
> Burgum ( 1372 m ) > Sterzinger Hütte ( 2344 m ) >
Wilde Kreuzspitze ( 3135 m ) – Brixner Hütte ( 2307m )
Markierung: Nr. 3 A > Nr. 1 > Nr. 2 > Nr. 17 > Nr. 18 > Nr. 20
Kilometer : 23
Gehzeit : 7 Std.
Schwierigkeit: Bis Platz T 4 + / - > dann T 2 bis Burgum > anschlie –
ßend T 4 + / - bis zur Sterzinger Hütte > ab hier T 5 + / -
Karten : Kompass WK Nr. 44 / Sterzing / Maßstab 1 : 50000 .
Südtiroler WK Nr.33 /Pfunderer Berge /
Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000 .
Alpenvereinskarte Nr. 31 / 3 = Brennerberge
Maßstab 1 : 50000 .
Freytag & Berndt WKS 4 = Sterzing / Jaufenpaß / Brixen
Maßstab 1 : 50000 .
Tabacco Nr. 11 = Sterzing / Wipptal / Maßstab 1 : 50000
Tabacco WK Blatt 037 = Hochfeiler / Pfunderer Berge /
Maßstab 1 : 25000 .
Quartier : Sterzinger Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 765325
Brixen/Touristinformation = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 36401
Brixner Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 33940 oder 57131
Besonderheiten: Die Bergwelt
Die Bergwelt zwischen dem Pfitscher, Valser und Pfun-
derer Tal ist über weite Strecken noch eine sehr ur –
sprüngliche und wenig erschlossene Gegend, welche
nur von wenigen Steigen durchzogen wird und in der
man noch viel Einsamkeit und Ruhe erleben kann.
Schroffe, oft mit großen bis in die Gipfelregion hinauf
begrünten Flanken, aufragende Berge bilden den
besonderen Reiz dieser südlichen Ausläufer der Ziller –
taler Alpen. In manchen Hochkaren sind kleine Berg –
seen eingelagert, die nur während der Sommermonate
in der Sonne glänzen.
Die Sterzinger Hütte
Die Sterzinger Hütte steht im Burgumer Tal, einem
seitlichen Hochtal des Pfitschtales, nordwestlich unter
der Wilden Kreuzspitze und bildet einen idealen
Stützpunkt für die Besteigung der Wilden Kreuzspitze,
oder für den Übergang ins Valser Tal, sowie für jenes
Tal, welches sich unterhalb der Wilden Kreuzspitze nach
Fußendraß ins Pfitschertal hinabzieht.
Vom Standort der Sterzinger Hütte oberhalb der
Burgumer Alm genießt man lohnende Ausblicke auf den
Gipfelaufbau der Wilden Kreuzspitze und anderer
interessanter Gipfel. Lohnend ist auch der Übergang
zum Wilden See, welcher in einem Hochkar südlich der
Wilden Kreuzspitze liegt und einer der größten, sowie
landschaftlich reizvollsten Bergseen Südtirols ist.
Die Wilde Kreuzspitze
Die Wilde Kreuzspitze präsentiert sich als behäbig breite
Pyramide, an der Fels selten, der Schieferschutt umso
häufiger vorkommt. Sie bietet eine hervorragende Aus-
sicht zu bekannten Gipfeln des Langkofelmassives und
des Rosengartens der Dolomiten.
Die Brixner Hütte
Die Brixner Hütte ist eine Schutzhütte in den Pfunderer
Bergen, einem Teil der Zillertaler Alpen in Südtirol.
Die wichtigsten Daten der Brixner Hütte:
Lage: Am Ende des Valser Tales ( Autonome Provinz
Bozen – Südtirol )
Talort: Vals ( Mühlbach )
Gebirgsgruppe: Zillertaler Alpen
Höhenlage: 2307 m
Besitzer: AVS – Sektion Brixen
Erbaut: 1973
Öffnungszeiten: Mitte Juni bis Mitte 0ktober
Beherbergung: 40 Lager
Winterraum : 4 Lager
Weblink: www.schutzhuetten.net/brixnerhuette.html
Tourenmöglichkeiten: Wilde Kreuzspitze(3132m)3 Std.
Wurmaulspitze(3022m)3 Std.
Nachbarhütten: Edelrauthütte: Pfunderer Höhenweg >
über Steinkarscharte(2608m) > Dannel-
scharte(2437m) > Brenniger Biwak >
Gaisscharte(2437m) .
Hochfeiler Hütte: Steinkarscharte >
Gliederscharte( 5 – 8 Std. ) .
26.Etappe
Start : Brixner Hütte ( 2307 m )
Ziel : Großberghütte ( 1638 m )
Strecke : Brixner Hütte ( 2307 m ) > Fanealm (1739 m ) > 0b. Stin-
alm ( 2114 m ) > Seefeld – Sp. ( 2717 m ) > Kleiner See >
Mittlerer See > Seefeld – Alm > Seefeld – Jöchl (2533 m)
> Großer See > Kuhalpe > Wieserhütte(1850 m) >
Altfaßtal > Asmol – Alm ( 1771 m ) > am Altfaß – Bach
entlang > Unt. Felderalm ( 1698 m ) >
Prockenalm ( 1661 m ) > Großberghütte( 1638 m ) .
Markierung: Nr. 17 bis Parkplatz nach der Fanealm > Nr. 15 bis kurz
nach der 0b. – Stinalm > dann Steig bis zur
Seefeld – Spitze > ab Seefeld - Spitze Nr. 6 > Nr. 14 >
Nr. 15 bis zur Großberghütte.
Kilometer : 20 km
Gehzeit : 7 – 9 Std.
Schwierigkeit: Von der Brixner Hütte bis zur 0b. – Stinalm = T 2
Von der 0b. – Stinalm über die Seefeld – Spitze bis zum
Großen See = T 5 + / - > dann T 2 .

Karten : Kompass WK Nr. 44 / Sterzing / Maßstab 1 : 50000
Südtiroler WK Nr. 33 / Pfunderer Berge /
Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 081 / Pfunderer Berge /
Maßstab 1 : 35000 .
Tabacco WK Blatt 037 / Hochfeiler / Pfunderer Berge /
Maßstab 1 : 25000 .
Quartier : Großberghütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 472 522550
www.grossberghuette.com
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Tourismusverein Gitschberg – Jochtal
Tel.: 0039 ( 0 ) 472 / 886048
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Das Almendorf Fane – Alm
Die Fane – Alm gibt es kein 2.Mal in Südtirol.Dieses
urige Almdorf liegt hoch oben im Valsertal,eingebettet
in eine einmalige Berg-und Naturkulisse. Wohnhütten,
Heuhütten, eine kleine Kirche und 3 Almschenken bil –
den die idyllische Fane – Alm.

27.Etappe
Start : Großberghütte ( 1638 m )
Ziel : Rodeneck / 0rtsmitte ( 885 m )
Strecke : Großberghütte ( 1638 m ) > Scheibenwälder > Sägen –
Kreuz ( 1595 m ) > Greiteneck ( 1632 m ) > Staubecken
( 1587 m ) > Alte Mühle > Meransen ( 1414 m ) > Platt –
ner > 3 Jungfrauen > Mühlbach ( 763 m ) > Seeber
( 763 m ) > St. Pauls ( 860 m ) > Planatscher > Heidenhof
( 676 m ) > Rodenegger Hof > Schloß Rodeneck >
Rodeneck / 0rtsmitte ( 885 m ) .
Markierung: Nr. 14 > Nr. 15 > Nr. 10 > Nr. 12 > Nr. 7 > Nr. 1
Kilometer : 13
Gehzeit : 4 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten : Südtiroler WK Nr. 33 / Pfunderer Berge /
Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 081 / Pfunderer Berge /
Maßstab 1 : 35000 .
Tabacco WK Blatt 037 / Hochfeiler / Pfunderer Berge /
Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000
Quartier: Meransen/Touristinformation=Tel.: 0039(0)472/520197
Rodeneck/Touristinformation=Tel.: 0039(0)472/454044
Besonderheiten: Meransen
Meransen erstreckt sich inmitten von Wiesen, Feldern
und Wäldern auf einer sonnigen Höhenterrasse über
dem Eingang des Pustertales. Der formschöne Haus –
berg von Meransen nennt sich Gitschberg, von den
Einheimischen als „ Gitsch „ bezeichnet. Im Sommer
stellt der Gitschberg ( 2500 m ) ein wunderbares Wan-
dergebiet dar. Vom Gipfel des Berges, welcher übri –
gens mit einer Aussichtsplattform ausgestattet ist,
genießt man eine grandiose Aussicht. Nicht nur die
Dolomiten, sondern auch die Ötztaler- und Zillertaler
Alpen sind hier zu sehen.
Mühlbach
Mühlbach ist eine Marktgemeinde in Südtirol, welche
am Eingang zum Pustertal, nordöstlich von Brixen liegt
und politisch zum Eisacktal gehört.

28.Etappe
Start : Rodeneck / 0rtsmitte ( 885 m )
Ziel : Schlüterhütte ( 2306 m )
Strecke : Rodeneck / 0rtsmitte ( 885 m ) > Gifen ( 995 m ) >
Jochelehof > Kreuzplon > Lüsen ( 981 m ) > Lasanken –
Bachtal > Stadel ( 1583 m ) > ehem. Kalkofen ( 1710 m )
> Müllerwiese ( 1735 m ) > Gunggan ( 1750 m ) > Peit –
lerscharte ( 2357 m ) > Schlüter Hütte ( 2306 m )
Markierung: Nr. 1 > Nr. 4
Kilometer: 30
Gehzeit: 10 – 11 Std.
Schwierigkeit: Von Rodeneck bis zu den Gunggan – Wiesen = T 1
Anschließend bis zur Schlüterhütte = T 3 und Stellen –
weise T 4 + / - .
Karten : Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000 .
Villnöss / Spazierwege und Ausflüge mit Wegbe –
schreibung / Herausgeber: Verkehrsverein Villnöss /
Maßstab 1 : 25000 .
Quartier : Lüsen/Touristinformation = Tel.: 0039(0)472 413750
Schlüterhütte = Tel. 0039(0)472 840132
Besonderheiten: Rodeneck
Das markante Wahrzeichen im 0rt ist das Schloß(Burg)
Rodeneck, welches sich stolz auf einem von der Rienz
umflossenen Felssporn erhebt. Es ist eines der mäch –
tigsten Schlösser in Tirol. In den Bauernkriegen wurde
es vergeblich belagert. Die heutige Gemeinde ist aus
dem alten Gericht Rodeneck entstanden, dessen Sitz
das Schloß war.
Sehenswert im 0rt :
Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.
Die Friedhofskapelle
Schloß Rodeneck ( 1140 – 1147 ) erbaut. Heute im
privaten Besitz der Erben des Grafen Wolkenstein .
Lüsen
Lüsen ist eine Südtiroler Gemeinde im gleichnamigen
Tal in der Nähe von Brixen. Der Hauptort der Gemein –
de ist Lüsen Dorf.
Wichtige Wirtschaftszweige sind die Viehwirtschaft,
Kleingewerbe und der Tourismus.

Peitlerkofel
Als nordwestlicher Eckpfeiler der Dolomiten ist der
Peitlerkofel ein Aussichtsberg allererster Güte. Die
Nord- und Westseite hat hohe schroffe Wände. Das ist
für Kletterer sehr reizvoll. Die Südseite ist weniger
schroff und damit leichter zugänglich. Der felsige
Gipfel ist auf kurzem Klettersteig (Schwierigkeitsgrad 1)
erreichbar. Die Tour ist auch für weniger geübte Berg –
wanderer möglich, denn der größte Teil ist Gehgelände.
Voraussetzung ist allerdings Trittsicherheit und Schwin-
delfreiheit.
Schlüterhütte
Bewirtschaftet: Mitte Juni – Mitte 0ktober
Ausstattung: Zimmerlager / Betten 40
Matratzenlager 45 / Notlager 12
Kontakt: Telefon Hütte = 0039 ( 0 ) 472 840132
Telefon Tal = 0039 ( 0 ) 472 840389
Telefon Mobil = 0039 / 337 / 2667694
Internet: www.schlueterhuette.com
E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
29.Etappe
Start : Schlüterhütte ( 2306 m )
Ziel : St. Peter / Touristinformation ( 1150 m )
Strecke : Schlüterhütte ( 2306 m ) > Günther Messner Steig ( GM )
> Russiskreuz > Kaserboden > Putzer > Pension Toni >
Jausenstation Neu Jonis > Pineid > Ritz > Gsoi >
St. Peter / Touristinformation .
Markierung: Nr. 4 > „GM“ ( Günther Messner Klettersteig ) > Nr. 11
Kilometer : 18
Gehzeit : 6 – 9 Std.
Schwierigkeit: T 3 > auf dem „ GM „ Klettersteig teilweise T 5 + / -
Karten : Villnöss / Spazierwege und Ausflüge mit Wegbeschrei –
bung / Herausgeber: Verkehrsverein Villnöss /
Maßstab 1 : 25000 .
Quartier : Tourismusverein Villnösser Tal = Tel.: 0039(0)472 840180
E – Mail.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: „ GM „ Günther Messner Steig
Auf der Südseite des Ruefen und teilweise über die
Gipfel führt der Günther Messner Steig bis zur Peitler-
scharte und unter den Nordwänden wieder zurück.
Diese alpine Hochtour durch den Ruefen ist dem
Villnösser Kletterer Günther Messner gewidmet,
welcher im Juni 1970 mit seinem Bruder Reinhold den
Nanga Parbat ( 8126 m ) bestieg und beim Abstieg töd-
lich verunglückte.
Der Steig wurde von der Sektion Villnöß des Alpenver-
eins Südtirols ( AVS ) erkundet, ausgebaut, teilweise
versichert und mit „ GM „ markiert. Er ist bergkundi –
gen, schwindelfreien und trittsicheren Wanderern
vorbehalten.
Villnöss
Villnöß ist die Bezeichnung für das ganze Tal, nicht für
eine einzelne 0rtschaft. Das Tal erstreckt sich in 0st –
West – Richtung von der Geislergruppe bis zu seiner
Mündung ins Eisacktal nördlich von Klausen. Es ist
24 km lang und weist einen maximalen Höhenunter –
schied von 2490 m auf. Diese Ausrichtung des Tales
und seine spezielle geologische Struktur, die durch die
Überlagerung geologisch jüngerer Gesteinsformatio –
nen durch den älteren Quarzphyllit gekennzeichnet
ist, prägen Landschaftsbild und Siedlungsweise.
Die Gemeinde Villnöß besteht aus sechs 0rtsteilen und
verschiedenen Weilern: Teis, St. Valentin, St. Jakob,
Coll, St. Magdalena und St. Peter als Hauptort.
St. Peter
St. Peter( 1150 m ) besteht aus der Häusergruppe um
die Michaelskapelle ( Pitzack ) und dem sonniger gele –
genen Dorfzentrum mit der Pfarrkirche.
Die große Pfarrkirche wurde 1801 den Aposteln Petrus
und Paulus geweiht. Neben der Kirche steht der 65 m
hohe Glockenturm mit der zwiebelförmigen Kuppel.
Ihrer Größe und ihres reichhaltigen barocken Gepräges
wegen wird die Pfarrkirche auch als „ Dom im Tale „
bezeichnet. Unterhalb der Kirche steht das Gemeinde –
haus, in dem auch die Post und der Tourismusverein
untergebracht sind. St. Peter ist ein idealer Ausgangs –
punkt für Wanderungen und Klettertouren.



30.Etappe
Start : St. Peter / Touristinformation ( 1150 m )
Ziel : Klausen / 0rtszentrum ( 523 m )
Strecke : St. Peter / Touristinformation ( 1150 m ) > Pitzak >
Ganoi > Planatscher > Flitzer Wasserfall > Riegl >
Petschied > Bad Froi > Gasthof Gnollhof > Rote Kreuzl >
Gufidaun > Klausen / 0rtszentrum ( 523 m )
Markierung: Nr. 31 > Nr. 29 > Nr. 7a > Nr. 7 > Nr. 10
Kilometer: 17
Gehzeit : 4 – 7 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Villnöss / Spazierwege und Ausflüge /
Herausgeber: Verkehrsverein Villnöss /
Maßstab 1 : 25000 .
Quartier: Klausen / Touristinformation = 0039(0)472 847424
Besonderheiten: Klausen
Das Gemeindegebiet umfaßt die Stadt Klausen(523 m)
und die Fraktionen Gufidaun, Latzfons, Pardell und
Verdings. Sie stellt den Mittelpunkt des unteren Ei –
sacktales dar. Den Namen bekam Klausen vom latei –
nischen „ claudere „ = schließen. Klausen ist ein
reizvolles Städtchen. Die Schönheit war schon früher
berühmt. 1494 hielt Albrecht Dürer Klausen in seinem
Stich „ Das große Glück „ fest.
Kloster Säben
Seit dem Jahre 1687 ist das Kloster Säben ein Benedik-
tinerinnenkloster auf dem Säbener Berg, oberhalb von
Klausen. Es ist schon von weitem zu sehen und ver –
dient wegen seiner Archäologie, Geschichte und Kunst
größte Aufmerksamkeit. Es ist eine der ältesten Wall –
fahrtsorte Tirols. Seit über 300 Jahren bewohnt ein
Frauenorden das Kloster. Auf dem Säbener Berg befin-
den sich 4 Kirchen, die Heilig – Kreuz – Kirche, die Ma-
rienkapelle, die Klosterkirche u. die Liebfrauenkirche.
Gnadenkapelle, Kreuzkirche und Klosterkirche sind
täglich von 08.00 bis 17.00 bzw. 18.00 Uhr geöffnet.
Das Kloster kann nicht besichtigt werden. Die Liebfrau-
enkirche ist von April bis Mitte 0ktober nur am Dien-
stag und Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr und am
Samstag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.
31.Etappe
Start : Klausen / 0rtszentrum ( 523 m )
Ziel : Wolkenstein / 0rtszentrum ( 1564 m )
Strecke : Klausen / 0rtszentrum ( 523 m ) > Poststeig > Lajen >
St. Peter > St. Ulrich > St. Christina > Wolkenstein/0rts-
zentrum (1564 m ) .
Markierung: Nr. 5 > „ P „ Poststeig > von St. Ulrich bis Wolkenstein
keine Markierung – nur Hinweisschilder und Wegena –
men.
Kilometer : 25
Gehzeit : 5 – 7 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten : Kompaß Nr. 616 / Gröden / Sella – Canazei .
Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia
Val Gardena / Gröden .
Catinaccio / Rosengarten / Latemar / Sella / Marmolada /
Sassolungo / Langkofel / Puez / Civetta / Tofane .
Quartier : Wolkenstein/Touristinformation
Tel.: 0039 (0) 471 795122 .


Besonderheiten: Poststeig
Bis zum Jahre 1856 war das Grödner Tal faktisch von
der Außenwelt so gut wie abgeschnitten. Die einzige
Verbindung war der Poststeig. Ein bis zweimal die
Woche trug ein Bote die Post aus Gröden hinab ins
Eisacktal. Lebensmittel, Medizin, Werkzeug und Bü –
cher schleppte er dann auf seinem Rückweg ins
Grödner Tal. Heute ist dieser Weg sehr bekannt und
beliebt.
St. Ulrich
St. Ulrich ist auf 1237 m ü.d.M. gelegen. Der Einzugs –
bereich des 0rtes umfaßt auch Runggaditsch, Über –
wasser und Pufels, die zum Kastelruther Gemeinde –
gebiet zählen, sprachlich, kulturell und geografisch
jedoch St. Ulrich zugeordnet werden. Der Hauptort
Grödens ist für seinen malerischen 0rtskern und die
Berge Raschötz, Seceda, sowie Mont Seuc an der
Seiser Alm bekannt. St. Ulrich hat seinen Gästen
einiges zu bieten. Der 0rt gilt als Handels- und Ver-
waltungszentrum für das Grödental und bietet
somit eine Vielzahl von Freizeit- und Einkaufsmög-
lichkeiten. Auch Kunst und Kultur sind hier seit langem
zu Hause. Hier arbeiten zahlreiche Kunst- Holzschnit –
zer. Den 0rt machte der Bergsteiger, Bergfilmpionier
und Schauspieler Luis Trenker weltbekannt.
Wolkenstein
Wolkenstein in Gröden liegt auf 1564 m ü.d.M.
und zählt ca. 2700 Einwohner. Neben dem Dorf um –
faßt das Gemeindegebiet eine Vielzahl von Natur –
Erlebnismöglichkeiten. Im Naturpark Puez Geisler
befinden sich die Berge Stevia, Chedul und die Tschier-
Spitzen, südlich davon die Westflanke der Sellagruppe,
den Rücken von Lang- und Plattkofel, sowie die nord-
westlichen Paßbereiche am Grödnerjoch und am Sella-
joch. Das Dorf bietet auch einige historische und reli –
giöse Sehenswürdigkeiten.Die Pfarrkirche„ Maria Hilf“,
die Bergopfer – Gedächtniskapelle und die kleine Syl –
vesterkapelle im Langental, sowie die Burgruine Wol –
kenstein sorgen für ein reges Interesse der Wanderer,
Bergsteiger und Touristen.
32.Etappe
Start : Wolkenstein / 0rtszentrum ( 1564 m )
Ziel : Piz Boe‘ ( 3152 m )
Strecke : Wolkenstein / 0rtszentrum ( 1564 m ) > Alter Bahnweg
> Plan > Plan de Gralba > Sellajoch – Haus ( 2180 m ) >
Sellajoch ( 2244 m ) > Straße nach Canazei hinab –
einige Kehren unterhalb des Sellajoches auf der linken
Seite beginnt der Wanderweg Nr. 656 / Nr. 647 zum
Piz Boe‘ > Val Lasties > Plan de Roces ( 2443 m ) > Ber –
gerturm > Zwischenkofel > Rif. Boe‘ ( 2871 m ) >
Piz Boe‘ ( 3152 m )
Markierung: Nr. 657 > Straße nach Canazei( Straßennummer 242 )
bis zum Beginn ( Straßenkehre ) des Wanderweges
Nr. 656 / Nr. 647 auf der linken Straßenseite > Nr. 647
> Nr. 666 > Nr. 651 ( Steig ) bis zum Gipfel.
Kilometer : 16
Gehzeit : 6 – 7 Std.
Schwierigkeit: Bis zum Beginn des Wanderweges Nr. 656 ( Straßen –
kehre ) = T 1
Ab Nr. 656 bis Gipfel Piz Boe‘ = T 5 + / -
Karten : Kompaß WK Nr. 616 / Gröden / Val Gardena
Sella – Canazei / Maßstab 1 : 25000 .
Quartier : Sellajoch – Haus = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 795 136
Mobile 0039 / 339 712 74 79
E – Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Berghütte Carlo Valentini = Tel.:0039(0) 462 601 183
E – Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Rif. Boe = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 847 303
E – Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Cap. Piz Fassa = Tel.: 0039 ( 0 ) 462 601 723
Tel.: 0039 ( 0 ) 338 547 362 4
www.rifugiocapannafassa.com
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Besonderheiten: Sellagruppe
Die Sellagruppe ist ein charakteristischer Bergstock
der Dolomiten, welche östlich des Langkofels und
nördlich der Marmolada liegt. Umgeben ist der Ge –
birgsstock von den 4 Dolomitenpässen Grödnerjoch,
Pordoijoch, Sellajoch und Campolongopass. Höchster
Punkt ist der Piz Boe‘ ( 3152 m ). Weitere bekannte
Gipfel sind die Cima Pisciadu ( 2985 m ) u. der Boe‘ –
seekofel ( 2910 m ).Im westlichen Teil des Massivs
grenzen die Sellatürme, welche durch eine Reihe von
Kletterrouten ( wie z.B. Trenkerriss ) bekannt sind, an
das Sellajoch. Außerdem führt der Dolomitenhöhenweg
Nr. 2 durch das Sellamassiv. Bekannt ist der Gebirgs –
stock auch wegen der Sella Ronda, einer Skitour, welche
die 4 Dolomitenpässe miteinander verbindet u. damit
25 Pistenkilometer bietet. Im Sommer ist die Gebirgs -
gruppe bei Radfahrern sehr beliebt. Die Sella hat neben
ihren vielen Kletterrouten auch 4 Klettersteige.Mit an -
steigender Schwierigkeit sind das der Piz Boe‘ Seekofel/
Vallon – Steig > der Pisciadu – Steig > der Pößnecker –
Steig u. die Via Piazetta.Sella bedeutet Sattel–das Pla-
teau wird von 2 Tälern sattelförmig geteilt: dem Mit-
tagstal ( Val Mesdi )in nordöstlicher u. dem Lastiestal
in südwestlicher Richtung.Durch 2 weitere Täler, das
Setus- u. Pisciadutal in Richtung Grödnerjoch,kann die
Gruppe in 3 Untergruppen,westl.die Meisules-,nördl.
die Pisciadu u. östl. die Boe‘-Untergruppe eing. werden.
33.Etappe
Start : Piz Boe‘ ( 3152 m )
Ziel : Canazei / 0rtsmitte ( 1468 m )
Strecke : Piz Boe‘ ( 3152 m ) > Rif. Forc. la Pordoi ( 2849 m ) >
M. Forca ( 2356 m ) > Pordoijoch ( 2239 m ) > Alb. Por –
doi ( 2117 m ) > Pecol > Bellavista > Canazei / 0rtsmitte
( 1468 m ) .
Markierung: Nr. 638 > Nr. 2 > Nr. 627
Kilometer : 10
Gehzeit : 3 – 4 Std.
Schwierigkeit: Bis Pordoijoch T 5 + / - > danach T 2 .
Karten : Kompass WK Nr. 616 / Gröden / Val Gardena /
Sella – Canazei / Maßstab 1 : 25000 .
Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia /
Val Gardena / Gröden /
Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada –
Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier : Fremdenverkehrsbüro Canazei
Tel.: 0039 ( 0 ) 462 609 600

Besonderheiten: Canazei
In einem wunderschönen Becken, am Fuße der mäch-
tigsten Gipfel der Dolomiten, befindet sich Canazei,ei-
ner der bekanntesten Fremdenverkehrsorte des ge –
samten Alpenbereiches. Der 0rt erinnert an Farben,
Klänge und Düfte alter Zeiten und ruft Bilder von fröh-
lichen Wanderungen, gemütlichen Spaziergängen und
Postkartenlandschaften hervor. Dieses wohl bekann –
teste Dorf des gesamten Tales ist nicht nur wegen sei-
ner - wie im Märchen – buntbemalten Häuser
bekannt, sondern auch wegen seines aufregenden
Nachtlebens.
Canazei ist ein alpines Zentrum, welches vorallem
wegen seiner sportlichen Events beliebt ist. Zu den
bekanntesten zählen u.a. der „ Sellaronda Skimara –
thon „ und der nächtliche Dolomiten – Alpinskiwett –
kampf im Winter, sowie der „ Dolomites Skyrace „ ,
ein internationaler Wettkampf im Berglauf, im Som-
mer. Das Fassatal ist auch gleichbedeutend mit Relax
und Wohlbefinden. Außer den Wellnesszentren in
zahlreichen Hotels, ist auch das „ Eghes Wellness
Center „ besonders erwähnenswert. Es befindet sich
bei der Schwimmhalle von Canazei und bietet ein re –
generierendes und abwechslungsreiches Wellness –
Programm. Trotz des großen Fortschritts im Touris –
mussektor, sind heute noch klare Spuren der ur –
sprünglichen Kultur und Tradition erhalten. Dies ist
vorallem am Baustil, aber auch am Fortbestehen an-
tiker ladinischer Brauchtümer erkennbar. Im Juli wer-
den jedes Jahr im Zeichen der Veranstaltung „ Te an-
ter i Tobie‘ „ die Tore der alten, für die ladinische
Kultur typischen Heuställe – die sogenannten Tobie‘
- geöffnet. 3 Tage lang werden die staunenden Be-
sucher, durch das Wiederaufleben ursprünglicher
Bräuche und Handwerke, in die Vergangenheit zu-
rückversetzt. Ende August treffen sich dann alle la-
dinischen Täler zu einem einzigartigen Fest, dem
„ Gran Festa da d’Ista „ .


34.Etappe
Start : Canazei / 0rtsmitte ( 1468 m )
Ziel : Vigo di Fassa / 0rtsmitte ( 1391 m )
Strecke : Canazei / 0rtsmitte ( 1468 m ) > Mazzin ( 1312 m ) >
Pera ( 1326 m ) > Pozza di Fassa ( 1320 m ) >
Vigo di Fassa / 0rtsmitte ( 1391 m )
Markierung: Ohne Markierung > ab und zu Hinweisschilder >
0rientierung am ziemlich parallel verlaufenden
Avisio – Bach und an der Straße von Canazei nach
Moena > Wandern nach Karte = beste Möglichkeit
zur Wegfindung !
Kilometer: 15
Gehzeit : 3 Std.
Schwierigkeit: T 1
Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia /
Val Gardena / Gröden / Maßstab 1 : 50000
Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella _ Marmolada
Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane
Quartier: Vigo di Fassa / Fremdenverkehrsamt
Tel.: 0039 ( 0 ) 462 764 093
Tel.: 0039 ( 0 ) 462 609 700
Besonderheiten: Fassatal
Von den Dolomitentälern ist das Fassatal eines der
schönsten und interessantesten. Über Dörfern und
Weilern erheben sich Berge, die neben der Felsen –
pracht der Dolomiten die ernste Größe des gletscher-
bedeckten Hochgebirges zeigen. Der Talbach Avisio
hat seine Quellen in dem Gletscher der Marmolada.
Das Fassatal reicht vom Fedajapaß bis nahe vor
Moena. Nach dem 1. Weltkrieg kam das Fassatal zur
italienischen Provinz Trient.
Vigo di Fassa
Vigo di Fassa dominiert dank seiner privilegierten
Position auf einer weiten und sonnigen Terrasse
das gesamte Tal.
Vigo ist Sitz des Ladinischen Museums und des
Kulturinstituts, dessen Hauptaufgabe darin besteht,
die ladinische Kultur zu schützen und dessen Fortbe-
stand zu bewahren.
Vigo ist Ausgangspunkt für viele Berg- und Wandertou-
ren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.
35.Etappe
Start : Vigo di Fassa / 0rtsmitte ( 1391 m )
Ziel : Paolinahütte ( 2127 m )
Strecke : Vigo di Fassa / 0rtsmitte ( 1391 m ) > Rotwand – Hütte
( 2283 m ) > Paolinahütte ( 2127 m )
Markierung: Nr. 547 > Nr. 545 > Nr. 549
Kilometer: 9
Gehzeit: 3 – 4 Std.
Schwierigkeit: T 2 und T 3
Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia
Val Gardena / Gröden
Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada
Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier: Paolina – Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 616 008
Besonderheiten: Denkmal für Dr. Theodor Christomannos
Auf dem Wegeabschnitt von der Rotwandhütte zur
Paolinahütte steht ein wuchtiger Adler aus Bronze
( fast 3 m hoch ). Es ist dem erfolgreichen Bergsteiger
und tatkräftigem Förderer des Fremdenverkehrs
Dr. Theodor Christomannos gewidmet.
36.Etappe
Start: Paolinahütte ( 2127 m )
Ziel: Rosengartenhütte ( 2339 m )
Strecke: Paolinahütte ( 2127 m ) > Hirzlweg > Rosengarten –
hütte ( 2339 m ) .

Markierung: Nr. 552 > Nr. 549
Kilometer: 5
Gehzeit: 1 – 2 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia
Val Gardena / Gröden
Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada –
Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane
Maßstab 1 : 50000 .
Kompass WK Nr. 54 / Bozen / Maßstab 1 : 50000 .
Quartier: Rosengartenhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 612 033
Internet: www.rifugiofronza.com
E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Besonderheiten: Rosengartengruppe
Die Rosengartengruppe ist ein Bergmassiv der Dolo-
miten, welches zwischen dem Tierser Tal mit den
0rtschaften Tiers und Welschnofen im Eggental auf
der westlichen und dem Fassatal auf der östlichen
Seite liegt. Es liegt ca. 20 km von Bozen entfernt.
Die höchste Erhebung ist der Kesselkogel mit einer
Höhe von 3004 m u. die zweithöchste Erhebung ist
die Rosengartenspitze mit einer Höhe von 2981 m .
Rosengartenhütte( Kölner Hütte )
Die Kölnerhütte wurde von der Kölner Sektion des
DÖAV erbaut. Die Schutzhütte wird von vielen Alpi-
nisten auch Rosengartenhütte genannt, weil sie sich
zu Füßen des faszinierenden Rosengartens befindet.
Es kommt deshalb oft zu Verwechslungen der bei –
den Namen. Nach dem Ende des II. Weltkrieges
kommt die Schutzhütte zum Italienischen Alpenver-
ein ( CAI ). Dieser übergab den Betrieb der Hütte an
Francesco Vian. Vian ist der Großvater der heutigen
Hüttenwirte der Kölner – Hütte, welche die Hütte
nun In der dritten Generation führen.
Die Schutzhütte ist unter Alpinisten vorallem wegen
ihrer strategischen Lage an der westlichen Flanke
des Rosengartens sehr beliebt. Sei es bei den Wan –
derern, die vorallem wegen der frischen Luft und
der landschaftlichen Schönheit der Bergeswelt hier
hinauf kommen, sei es aber auch bei den Bergstei –
gern, welche die Klettersteige und Bergflanken des
Santners und des Majare‘ besteigen wollen.
Die Betreiber der Kölner Hütte erlauben den Gästen
ihren Rucksack in der Schutzhütte zu lassen und nach
der Rückkehr von der Bergtour den Sonnenunter –
gang am Rosengarten zu genießen und in der Schutz-
hütte zu übernachten. Die Kölner Hütte verfügt über
60 Betten, warme Dusche, Trockenraum, einen Spei –
sesaal und eine Bar mit Panoramablick der seinesglei-
chen sucht ( Rosengarten, Monte Pez, Österreichi –
sche und Schweizer Alpen, 0rtlergruppe, Brenta und
Latemargruppe ).

37.Etappe
Start: Rosengartenhütte ( 2339 m )
Ziel: Tschafonhütte ( 1733 m )
Strecke: Rosengartenhütte ( 2339 m ) > Nigerpaß ( 1688 m ) >
Purgametschtal > Tiers ( 1028 m ) > St. Sebastian >
Tschafonhütte ( 1733 m ) .
Markierung: Nr. 1 > Nr. 1 – 7 > Nr. 5 > Nr. 4
Kilometer: 15
Gehzeit: 5 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia /
Val Gardena / Gröden
Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada
Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane
Maßstab 1 : 50000 .
Kompaß WK Nr. 54 / Bozen / Maßstab 1 : 50000
Quartier: Tourismusverein Tiers = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 642 127
E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tschafonhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 347 813 115 2


Besonderheiten: Tiers
Ist eine Gemeinde in Südtirol, zu Füßen des Rosengar –
tens, in der Nähe von Bozen. Der 0rt befindet sich im
hinteren Abschnitt des Tiersertales. Das Dorf selbst
befindet sich auf 1028 m Höhe auf der rechten Talseite
und dazu gehören noch die 0rtsteile St. Zyprian und
Weisslahnbad. Erste Besiedlungsspuren stammen aus
der Bronzezeit. Erstmals namentlich erfaßt wurde die
0rtschaft Tiers um 999 n. Chr.
Tschafonhütte
Die Tschafonhütte, unterhalb der bewaldeten Völsegg-
spitze ist ein faszinierendes Ziel für Wanderer( auch
besonders familientauglich ). Von hier hat man bei gu-
tem Wetter einen schönen Ausblick auf die südlichen
Dolomiten, wie den Latemar und den Rosengarten.
Die Hütte ist in privater Hand und bietet zur Übernach-
tung 24 Lager. Geöffnet ist sie vom 01. Mai bis 01. No-
vember. Die Völseggspitze, welche einen herrlichen
Blick über Bozen und das Etschtal ermöglicht, ist in
einer halben Stunde erreicht.
38.Etappe
Start: Tschafonhütte ( 1733 m )
Ziel: Schlernhaus ( 2457 m )
Strecke: Tschafonhütte ( 1733 m ) > Peter Frag >
Schäufelesteig > Schlernhaus ( 2457 m ) .
Markierung: Nr. 4 > Nr. 4 A > Nr. 7 > Nr. 3 > Schäufele – Steig
Kilometer : 10
Gehzeit: 5 – 6 Std.
Schwierigkeit: T 4 + / -
Karten: Kompass WK Nr. 54 / Bozen / Maßstab 1 : 50000
Kompass WK Nr. 59 / Sellagruppe / Maßstab 1 : 50000
Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia /
Val Gardena / Gröden
Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada
Sassolungo / Langkofel – Puez Civetta – Tofana
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier: Schlernhaus = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 612 024
Handy = 0039 335 606 190 5
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Besonderheiten: Schlern
Der Schlern mit seinen Schutzhäusern gilt trotz seiner
geringen Höhe auf Grund seiner charakteristischen
Form, mit seinen beiden vorgelagerten Bergspitzen –
dem Santner und der Euringerspitze, als Wahrzeichen
Südtirols. Der Schlern ist eine Hochfläche, deren frühe
weidewirtschaftliche Nutzung durch urgeschichtliche
Funde nachgewiesen ist. Der Schlern überragt die
Seiser Alm ( die höchstgelegene Hochweide Europas ),
sowie die Mittelgebirgslandschaft von Kastelruth.
Der Petz ( 2564 m ) ist die höchste Erhebung des
Schlern.
Auf dem Schlern eröffnete die Sektion Bozen des
DÖAV am 22.08.1885 ein Schutzhaus, welches 1903
mit dem daneben stehenden Gasthaus zu den Schlern-
häusern vereinigt wurde. Nach dem 1. Weltkrieg
gingen die Schlernhäuser in italienischen Besitz über
und sind heute immer noch im Besitz des Club Alpino
Italiano ( CAI ).

39.Etappe
Start: Schlernhaus ( 2457 m )
Ziel: Grasleitenhütte ( 2165 m )
Strecke: Schlernhaus ( 2457 m ) > Sessel Schwaige ( 1940 m ) >
Bärenfalle > Tschamin Schwaige > Tschamintal >
Grasleitental > Grasleitenhütte ( 2165 m ) .
Markierung: Nr. 1 > Nr. 9 > Nr. 2 > Nr. 3 > Nr. 3 A
Kilometer: 15
Gehzeit: 7 – 8 Std.
Schwierigkeit: T 4 + / -
Karten: Tabacco WK Blatt 2 / Val di Fassa – Alta Badia
Val Gardena / Gröden
Catinaccio / Rosengarten – Latemar – Sella – Marmolada
Sassolungo / Langkofel – Puez – Civetta – Tofane
Maßstab 1 : 50000 .
Kompass WK Nr. 54 / Bozen und Umgebung /
Maßstab 1 : 50000 .
Kompass WK Nr. 59 / Sellagruppe / Gröden – Seiser
Alm / Maßstab 1 : 50000 .


Quartier: Grasleiten – Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 642 103
Mobil = 0039 345 625 681 3
Internet = www.tiersertal.com/grasleiten
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Grasleitenhütte
Die Grasleitenhütte befindet sich in der Gemeinde
Tiers auf 2165 m, mitten im Naturpark Schlern.Ein-
gebettet im Rosengartengebiet liegt die Hütte am
Fuße der mächtigen Valbon- und Grasleitenspitzen.
Das Schutzhaus Grasleiten wurde im Jahre 1887 von
der Sektion Leipzig des DÖAV erbaut. Die Idee zur
Konstruktion eines Gebäudes als Unterschlupf für
Alpinisten stammte von Johann Santner, dem Vater
des Südtiroler Alpinismus. Dank seines Einsatzes
stellte die Gemeinde Tiers dem DÖAV kostenlos den
benötigten Baugrund zur Verfügung und stellte zu ei-
nem Vorzugspreis auch benötigtes Bauholz bereit.
Im selben Jahr wurde sie als Grasleitenhütte einge-
weiht, benannt nach dem grünen Flecken, wo sie
errichtet wurde.
Die Grasleitenhütte war somit die erste Schutzhütte
in der Rosengartengruppe, unter anderem ausgestattet
mit 24 Betten. Das sollte sich als großer Erfolg erwei –
sen, denn schnell war die Schutzhütte ein geschätzter
0rt für viele Wanderer und bekannte Bergsteiger wie
Paul Preuss und Hans Dülfer.
Im Jahre 1897 wurde die Grasleitenhütte vergrößert,
ein weiteres mal auch im Jahre 1910. Im Jahre 1911 er-
folgte die telefonische Verbindung nach Tiers. Nach
dem 1. Weltkrieg gerät das Land Tirol unter die Herr –
schaft Italiens, welches im Jahre 1923 die Auflösung
aller deutschsprachigen Kulturen und Vereine anordnet.
Davon betroffen war auch der Südtiroler Alpenverein
( AVS ) . So wie viele andere Strukturen im Hochgebirge,
wurde auch die Grasleitenhütte als Ersatz für
„ sogenannte, erlittene Kriegsschäden „ beschlagnahmt
und einer Sektion des Italienischen Alpenvereins ( Club
Alpino Italiano = CAI ) anvertraut. In diesem Fall war es
die Sektion Bergamo. Somit erhielt die Hütte nicht nur
einen neuen Besitzer, sondern auch ihren neuen Na –
men. Auf Grund des II. Weltkrieges blieb die Hütte in den
Jahren zwischen 1942 – 1945 geschlossen. Die verlassene
Hütte war nun schutzlos Vandalenakten ausgesetzt und
stark beschädigt worden. Nachdem im Jahre 1946 die
notwendigsten Reparaturarbeiten durchgeführt wurden,
erfolgte die Wiedereröffnung. Im selben Jahr wurde auch
der Südtiroler Alpenverein ( AVS ) wiedergegründet.
Die enteigneten Schutzhütten blieben weiterhin im
Besitz der Sektionen des CAI .
Die Grasleitenhütte ist geöffnet vom 20.06. – 10.10.
und besitzt 65 Schlafplätze. Die Hütte ist Stützpunkt für
folgende Touren: Molignonpaß ( Nr. 546 ) > Molignon –
Spitzen – Laurenzi Klettersteig ( Nr. 736 ) > Grasleiten –
paßhütte ( Nr. 168 ) > Kesselkogel – Westanstieg(Nr. 730)
und weitere Kletter- sowie Wandermöglichkeiten!
Grasleiten ist ein ausgeprägter, ca. 1,5 km langer Fels –
kamm in W – 0 – Richtung zwischen Grasleitenhütte,
Tschamintal, Tierser Alpl Joch und dem südl. und nördl.
Molignonpaß. Es ist die nördlichste Untergruppe des
Rosengartens.
40.Etappe
Start: Grasleitenhütte ( 2165 m )
Ziel: Tierser Alpl – Hütte ( 2440 m )
Strecke: Grasleitenhütte ( 2165 m ) > Molignon – Paß >
Tierser Alpl – Hütte ( 2440 m )
Markierung: Nr. 3 A > Nr. 554
Kilometer: 4
Gehzeit: 2 Std.
Schwierigkeit: T 4 + / -
Karten: Kompass WK Nr. 54 / Bozen und Umgebung /
Maßstab 1 : 50000
Kompass WK Nr. 59 / Sellagruppe / Gröden – Seiser Alm /
Maßstab 1 : 50000
Kompass WK Nr. 059 / Klausen und Umgebung /
Maßstab 1 : 25000
Kompass WK Nr. 067 / Seiser Alm / Naturpark Schlern –
Rosengarten / Maßstab 1 : 25000
Kompass WK Nr. 076 / Gröden – Seiser Alm /
Maßstab 1 : 25000 .

Quartier: Tierser Alpl – Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 727 958
Tal = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 707 460
Mobil = 0039 335 577 7791
0039 333 654 6865
Internet = www.tierseralpl.com
www.alpeditires.com
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Besonderheiten: Tierser Alpl – Hütte
Die Geschichte dieses Schutzhauses beginnt in den
50er Jahren und ihre Fundamente sind die Not der
Nachkriegszeit, sowie die außergewöhnliche Heimat-
liebe eines jungen Mannes und seine unmenschlich
anmutende „ Schinderei „.
Der Erbauer des Schutzhauses, Max Aichner aus Tiers
stand nach dem II. Weltkrieg, wie viele andere auch,
vor zwei Alternativen: Entweder weiterhin am Hunger-
tuch nagen oder abwandern. Der Gedanke ans Aus –
wandern kam für Max nicht in Frage, weil er sich ein
Leben ohne seine heimatlichen Berge nicht vorstellen
konnte. Und so begriff er die Idee seines Bruders Franz,
dort oben unter den Rosszähnen ein Schutzhaus zu bau-
en, als letzten Rettungsanker.
Anfang August, man schrieb das Jahr 1957, zog
Max Aichner, bewaffnet mit einer hölzernen
Schubkarre, einer Schaufel und einem Pickel durchs
Tschamintal hinauf unter die Rosszähne, um dort auf
den 200 Quadratmetern Boden, die er von der Gemein-
de Tiers gekauft hatte, seinen Traum zu verwirklichen.
Mutterseelenallein begann er in 2440 m sein einsames
Werk, der wilden Natur, Wind und Wetter völlig schutz-
los ausgeliefert, bis er im Jahre 1963 endlich das
Schutzhaus Tierser Alpl einweihen konnte. Wenige Jah-
re danach, im Jahre 1969, eröffnete er den „Maximi –
lian – Klettersteig „ und im Jahre 1986 den seiner Frau
Laura gewidmeten „ Laurenzi Klettersteig „ .
Aichner’s zweite Tochter Judith und ihr Mann Stefan
führen das Werk ihres Vaters mit jugendlichem Elan
und Enthusiasmus fort.

41.Etappe
Start: Tierser Alpl – Hütte ( 2440 m )
Ziel: Puflatschhütte ( 1950 m )
Strecke: Tierser Alpl – Hütte ( 2440 m ) > Laurin Hütte (1740 m) >
Puflatschhütte ( 1950 m ) .
Markierung: Nr. 2 > Nr. 12 > Nr. 10 > Nr. 4 und Nr. A
Kilometer: 10
Gehzeit: 3 – 4 Std.
Schwierigkeit: Bis zu den Rosszähnen T 4 + / - > später T 2
Karten: Kompass WK Nr. 54 / Bozen und Umgebung /
Maßstab 1 : 50000 .
Kompass WK Nr. 59 / Sellagruppe / Gröden – Seiser Alm
Maßstab 1 : 50000 .
Kompass WK Nr. 059 / Klausen und Umgebung /
Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 067 / Seiser Alm / Naturpark Schlern –
Rosengarten / Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 076 / Gröden – Seiser Alm /
Maßstab 1 : 25000 .

Quartier: Puflatschhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 727 834
727 822
729090
Handy = 0039 338 704 358 5
Internet = www.puflatschhuette.it
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Puflatschhütte
Die Puflatschhütte ist ein 1950 m hoch gelegenes
privates Schutzhaus in Südtirol. Die Hütte liegt am
Westhang des Puflatsch auf der Seiser Alm.
Sie ist zu Fuß oder auf einem Fahrweg leicht zu
erreichen.
Der Puflatsch auf der Seiser Alm
Der Puflatsch ist ein Teil der Seiser Alm und erstreckt
sich bis auf eine Höhe von 2176 m über dem Meeres-
spiegel. Der Puflatsch zählt zu den schönsten Aus –
sichtspunkten der Seiser Alm, welche wiederum mit
einer Größe von ca. 56 Quadratkilometern die größte
Hochalm Europas ist.

42.Etappe
Start: Puflatschhütte ( 1950 m )
Ziel: Rittner Horn Haus ( 2260 m )
Strecke: Puflatschhütte ( 1950 m ) > Puflatsch ( 2176 m ) >
Kastelruth ( 1060 m ) > Waidbruck ( 469 m ) > Barbian
( 830 m ) > Rittner Horn Haus ( 2260 m )
Markierung: Nr. A > Nr. PU > Nr. 13 > Nr. 8 > Nr. 9 > Nr. 4a > Nr. 4 >
Nr. 2 > Nr. 1 > Nr. 3 > Nr. 4
Kilometer: 30
Gehzeit: 6 – 8 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000 .
Kompass WK Nr. 056 / Sarntaler Alpen /
Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 059 / Klausen und Umgebung /
Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 068 / Ritten / Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 698 / Südtirols Süden /
Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 54 / Bozen und Umgebung /
Maßstab 1 : 50000 .
Kompass WK Nr. 56 / Brixen / Maßstab 1 : 50000 .
Kompass Wk Nr. 59 / Sellagruppe / Gröden – Seiser Alm /
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier: Rittner Horn Haus = Tel.: 0039 ( 0 ) 471 356 207
357 332
978 172
Mobil = 0039 340 375 570 0
Besonderheiten: Waidbruck
Liegt in Südtirol in der Provinz Bozen und hat ca. 250
Einwohner. Von Waidbruck aus erreicht man Kastel –
ruth, die Seiser Alm und das Schlerngebiet. In unmit –
telbarer Nähe liegt Lajen mit dem Vogelweider Hof,
der Heimat des Minnesängers Walther von der Vogel-
weide. Beherrscht wird die Eisackschlucht von der be-
rühmten Trostburg, dem einstigen Familiensitz des
mittelalterlichen Dichters 0swald von Wolkenstein.
Waidbruck liegt auf 469 m und die Trostburg auf
627 m . Der Höhenunterschied beträgt 158 m und
man geht von Waidbruck aus eine halbe Stunde.
Die Wanderung ist leicht und lohnend !
43.Etappe
Start: Rittner Horn Haus ( 2260 m )
Ziel: Sarnthein ( 961 m )
Strecke: Rittner Horn Haus ( 2260 m ) > Barbianer Alm >
Gasteiger Sattel ( 2057 m ) > Sarner Schart – Biwack
> Sarner Scharte ( 2460 m ) > Riedler > Schloß Reinegg
> Sarnthein ( 961 m )
Markierung: Nr. 1 > Nr. 7 > Nr. 3
Kilometer: 16
Gehzeit: 5 – 6 Std.
Schwierigkeit: Im Bereich der Sarner Scharte T 5 + / -
> ansonsten T 2 .
Karten: Kompass WK Nr. 056 / Sarntal / Maßstab 1 : 35000 .
Quartier: Tourismusverein Sarnthein = Tel.: 0039(0)471623091
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Sarntal
Abseits von wichtigen Verkehrsadern bietet das Sarn –
tal ( die flächenmäßig größte Gemeinde Südtirols ) ein
Paradies für Wanderfreunde und für jene, welche ein-
mal richtig abschalten wollen.
44.Etappe
Start: Sarnthein ( 961 m )
Ziel: Meraner Hütte ( 1960 m )
Strecke: Sarnthein ( 961 m ) > Sarner Skihütte ( 1618 m ) >
Auen Alm ( 1796 m ) > Auen Joch ( 1924 m ) >
Schwarze Wand > Kreuzjoch ( 2086 m ) > Kreuzjöchl
( 1984 m ) > Meraner Hütte ( 1960 m )
Markierung: Nr. 2 > Hufeisentour > E 5 ( Europäischer Fernwander-
weg ) > Nr. 4 > Nr.51
Kilometer: 12
Gehzeit: 3 – 4 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Kompass WK Nr. 056 / Sarntal / Maßstab 1 : 35000
Quartier: Meraner Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 279 405
Tel.: 0039 ( 0 ) 471 668 372 ( Tal )
Mobil Tel.: 0039 335 276 153
Internet = www.meranerhuette.it
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Meraner Hütte: Stützpunkt des Fernwanderweges“E5“
und der großen Sarner Hufeisentour am Schartboden ( 1960 m ).
45.Etappe
Start: Meraner Hütte ( 1960 m )
Ziel: Hirzer Hütte ( 1983 m )
Strecke: Meraner Hütte ( 1960 m ) > Kratzberger See ( 2119 m )
> Gebirgsjägersteig > Hirzer Sp. ( 2781 m ) >
Hirzer Hütte ( 1983 m )
Markierung: E 5
Kilometer: 10
Gehzeit: 4 – 5 Std.
Schwierigkeit: T 4 + / -
Karten: Kompass WK 056 / Sarntal / Maßstab 1 : 35000
Quartier: Hirzer Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 645 600
Mobil = Tel.: 0039 330 515 900
Besonderheiten: Hirzer Spitze
Der Hirzer liegt in der Mitte des Gebirgszuges der
Sarntaler Alpen, etwas nördlich des Ifinger. Er ist mit
2781 m der höchste Punkt des Sarntaler Alpen Ge –
birgszuges. Wer den hohen Berg besteigen will, kann
das ohne besondere Schwierigkeiten tun. Eine gran-
diose Rundumschau belohnt jeden Gipfelstürmer !
46.Etappe
Start: Hirzer Hütte ( 1983 m )
Ziel: Andreas Hofer’s Geburtshaus „ Sandwirt „ in
St. Leonhard ( 693 m ) in Passeier
Strecke: Hirzer Hütte ( 1983 m ) > Hintereggalm ( 1974 m ) >
Mahdalm ( 1990 m ) > Pfandleralm ( 1330 m ) > Pfand –
lerhof ( 1028 m ) > A. Hofer’s Geburtshaus „ Sandwirt „
in St. Leonhard ( 693 m ) in Passeier
Markierung: E 5
Kilometer: 14, 5
Gehzeit: 5 – 6 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Kompass WK Nr. 056 / Sarntal / Maßstab 1 : 35000
Quartier: Sandwirt in St. Leonhard = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 656 143
St. Leonhard/Verkehrsverein=Tel.:0039(0)473 861 88
St.Leonhard / Tourismusverein Passeiertal = Tel.:
0039 ( 0 ) 473 656 188
St. Leonhard/Wanderhotel = Tel.:0039(0)473 656 161
Internet = www.passeiertal.it
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Passeiertal
Ist ein linkes Seitental der Etsch zwischen den Ötztaler
Alpen ( Texelgruppe ) an der Westseite und den Sarn –
taler Alpen ( Hirzer ) an der 0stseite dieses Gebietes.
Das Tal ist ca. 50 km lang und zieht sich aufwärts zum
Timmelsjoch ( Staatsgrenze zu Österreich und Über –
gang ins Ötztal ). Das Tal wird unterschieden in Vorder-
und Hinterpasseier.
Andreas Hofer
Die bekannteste Persönlichkeit der Geschichte des
Passeiertales ist Andreas Hofer, der Tiroler Freiheits-
kämpfer. Als Sohn des Sandwirts am 22.11.1767 in
St. Leonhard am Sandhof geboren, kämpfte er gegen
Napoleon in den Schlachten am Bergisel. Filme, Bücher
und Bilder erzählen von seinem Mut, seinen Kämpfen,
seiner Flucht auf die Pfandleralm, seiner Gefangen –
nahme durch Verrat eines Vertrauten und seinem Tod
durch Erschießen in Mantua. Südtirol gedenkt jährlich
seines Todestages am 20.Februar ( 1810 ) mit würde –
vollen Andachtsfeiern!
47.Etappe
Start: Andreas Hofer’s Geburtshaus „ Sandwirt „ in
St.Leonhard ( 693 m ) in Passeier
Ziel: Ifinger Hütte ( 1815 m )
Strecke: Andreas Hofer’s Geburtshaus „ Sandwirt in St.Leonhard
( 693 m ) in Passeier > an der Passer entlang bis
St. Martin in Passeier > weiter über Mörre, Prenn,
Prennanger, Unterkirn, Masulschlucht bis nach Verdins.
Ab hier über Valplatz, Hasenegg, Troter ( 1154 m ),
durch den Tschivoner Wald bis zur Streitweideralm
( 1560 m ). Von hier zum 0b. Taser ( 1450 m ).
> Weiter zur Ifinger Hütte ( 1815 m ).
Markierung: Örtliche Wanderwegemarkierungen > Hinweisschilder >
zum Teil völlig ohne Markierung > wandern nach Karte.
Kilometer: 22
Gehzeit: 6 – 7 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Kompass WK Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe /
Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000 .
Kompass WK Nr. 53 / Meran / Maßstab 1 : 50000
Quartier: Ifinger Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 956 01
Tel.: 0039 ( 0 ) 473 965 111
Besonderheiten: Granitberge
Vom Hirzer bis zum Ifinger stehen die Granitberge mit
ihren Steilwänden und Rinnen, Grattürmen u. Spitzen,
fast bis 3000 m aufragend, als helle Mauer über den
dunklen Wäldern zu ihren Füßen. Einige Gipfel sind auf
nicht allzu schwierigen Wegen zu erreichen, andere
nur auf Kletterrouten. Für jeden Wanderer und Berg –
steiger gibt es eine Menge interessanter Ziele.
Überall hat man gute Fernsicht auf die 0rtler, Ötztaler-
und Stubaier Alpen. Auch sieht man von den Gipfeln
die gesamten Dolomiten und den Alpenhauptkamm
von den Zillertalern bis zum Großglockner.






48.Etappe
Start: Ifinger Hütte ( 1815 m )
Ziel: Schenna / 0rtszentrum ( 600 m )
Strecke: Ifinger Hütte ( 1815 m ) > Taser Höhenweg > Raben –
schnabel > Gsteier > Vernaun > Verdinser Waalweg >
St. Georgen > Schenna / 0rtszentrum ( 600 m )
Markierung: Örtliche Wanderwegemarkierungen > Hinweisschilder >
zum Teil völlig ohne Markierung > wandern nach Karte.
Kilometer: 10
Gehzeit: 3 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Kompass WK Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe /
Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000 .
Tabacco WK Blatt 039 / Passeiertal /
S.Martino – S.Leonardo – Moso – Plan – P.so Rombo –
P.so Giovo – St.Martin – St.Leonhard – Moos – Pfelders –
Timmelsjoch – Jaufen .
Maßstab 1 : 25000 .
Quartier: Schenna / Tourismusbüro = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 945 669
0039 ( 0 ) 473 945 581
Internet:www.schenna.com Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Schenna
Ist eine Gemeinde, welche ca. 3 km nordöstlich von
Meran und ca. 25 km südöstlich von Bozen liegt. Aus
der ehemaligen bäuerlichen Landgemeinde hat sich
einer der bedeutendsten Tourismusorte Südtirols
entwickelt.
Die Zahl der jährlichen Übernachtungen hat die
Millionengrenze überschritten.
Schloß Schenna, eines der hervorragendsten Sehens –
würdigkeiten im 0rt, wurde um 1350 von Petermann
von Schenna erbaut. Im Jahre 1845 wurde es von
Erzherzog Johann von Österreich erworben und ist
heute noch im Besitz seiner Nachkommen, der Grafen
von Meran. Neben anderen Ausstellungsgegenständen
sind besonders Erinnerungsstücke an Erzherzog
Johann und die von ihm stammende größte Andreas
Hofer – Sammlung außerordentlich bemerkenswert.

49.Etappe
Start: Schenna / 0rtszentrum ( 600 m )
Ziel: Bockerhütte ( 1700 m )
Strecke: Schenna / 0rtszentrum ( 600 m ) > Riffian ( 502 m ) >
Mutlechnerhof ( 837 m ) > Kuenser Waalweg > Long –
fallhof ( 1075 m ) > Bockerhütte ( 1700 m )
Markierung: Örtliche Wanderwegmarkierungen > teilweise keine
Markierungen > Nr. 6
Kilometer: 17
Gehzeit: 5 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Kompass WK Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe /
Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000
Quartier: Bockerhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 945 544
Mobil = Tel.: 0039 349 770 762 6
oder 0039 347 320 655 3
Internet = www.bockerhuette.com
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Die Bockerhütte ist bewirtschaftet von Mitte April bis
Ende 0ktober. Sie hat 30 Schlafplätze in Matratzenlagern und 3 Zimmer.
50.Etappe
Start: Bockerhütte ( 1700 m )
Ziel: Stettiner Hütte ( 2875 m )
Strecke: Bockerhütte ( 1700 m ) > 0berkaser ( 2131 m ) >
Spronser Seen > Milchseescharte / Biv. G. Lammer
( 2707 m ) > Andelsalm ( 2297 m ) > Stettiner Hütte
( 2875 m ) .
Markierung: Nr. 22 A > Nr. 25 > Nr. 6 > Nr. 22 > Nr. 7 > Nr. 40 A >
Nr. 40 > Nr. 47
Kilometer: 15
Gehzeit: 8 – 10 Std.
Schwierigkeit: T 5 + / -
Karten: Kompass Wk Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe /
Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000 .
Quartier: Stettiner Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 643 630
0039 ( 0 ) 473 646 789
Handy = 0039 347 874 280 5
Internet = www.13h.de
www.13rifugi.com
E – Mai = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Spronser Seen
Die Spronser Seen in den Bergen des Naturparks
Texelgruppe nennt man auch die größte hochalpine
Seenplatte. Die schönste Bergseengruppe in Südtirol,
mit ca. 10 Seen, liegt so hoch, daß sogar im Sommer
oft noch Schnee an ihren Ufern liegt. Die Spronser
Seen versorgen einen großen Teil der Stadt Meran
samt Umgebung mit Wasser. Faszinierende Wander –
touren führen an den Seen vorbei und sind auch für
Familien, welche gerne wandern, ein abenteuerliches
Erlebnis. Die ersten der Seen, die man von der Leiter-
alm oberhalb Algund aus erreicht, sind die zwei Milch-
seen ( 2540 m ). Der Langsee mit 1 km Länge und
300 m Breite ist einer der Größten ( 2377 m ). Er ist
der Nächste in der Reihe. Dann folgen der Grünsee
( 2338 m), der Schwarzsee ( 2589 m ), der kleine
Schiefersee ( 2501 m ), der Kesselsee ( 2512 m ), der
Kasersee ( 2117 m ), der Pfitschersee ( 2126 m ) und
die kleine Mückenlacke. Die Gesamtfläche der Seen
beträgt ca. 30 ha. .
51.Etappe
Start: Stettiner Hütte ( 2875 m )
Ziel: Similaunhütte ( 3019 m )
Strecke: Stettiner Hütte ( 2875 m ) > Meraner Höhenweg >
Eishof ( 2071 m ) > Rableidalm ( 2004 m ) > Mitterkaser
( 1954 m ) > Vorderkaser ( 1693 m ) > Grafalm(1960 m)>
Gfallhof ( 1840 m ) > Mitterhof > Vernagt Stausee
( 1690 m ) > Vernagt ( 1700 m ) > Tisenhof ( 1814 m ) >
Tisenberghütte ( 2225 m ) > Niederjoch ( 3016 m ) >
Similaunhütte ( 3019 m )
Markierung: Nr. 24 > Nr. 27 > Nr. 18 > Nr. 15 > Via Alpina > Nr. 2 >
Archäologischer Wanderweg A 1 und A 2 .
Kilometer: 30
Gehzeit: 10 – 12 Std.
Schwierigkeit: Bis zum Vorderkaser T 2 und dann bis zum Vernagt –
Stausee T 3 = dann T 4 + / - und im Bereich
des Niederjochs T 6 + / - .
Karten: Kompass WK Nr. 043 / Naturpark Texelgruppe /
Meraner Höhenweg / Maßstab 1 : 25000
Quartier: Similaun – Hütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 669 711
= Tel.: 0043 525 430 122 ( Tal )
Mobil : 0043 676 507 450 2
Internet : www.vent-hotel-post.com
E – Mail : info@similaunhütte.com
Besonderheiten: Naturpark Texelgruppe
Es handelt sich um ein an Naturschönheiten überaus
reiches und noch weitgehend unberührtes Gebiet,
welches vorallem in morphologischer Hinsicht zu den
interessantesten und schönsten Südtirols zählt. Es um-
faßt alle alpinen Formenelemente. Vom vergletscher –
ten Hochgebirge geht es herab bis zu den Almen und
über Hangterrassen zu den Talböden. Die hydro –
geologischen Verhältnisse des Gebietes tragen ent –
scheidend zum Landschaftscharakter bei.
Das abgelegene Pfossental hat weitgehend seine
Ursprünglichkeit bewahrt und zählt zu den wildreichs –
ten Gebieten Südtirols. Jedes Jahr werden 2000 Schafe
von Vernagt / Schnalstal über das Niederjoch ( Simi –
launhütte 3019 m ) in das Niedertal ( Ötztal ) von 20
Treibern und einem Hirten mit Hund getrieben.
52.Etappe
Start: Similaunhütte ( 3019 m )
Ziel: Vent / 0rtsmitte ( 1900 m )
Strecke: Similaunhütte ( 3019 m ) > Niederjochferner >
Beim Bild > Via Alpina > Martin Busch – Hütte(2501 m)
> Schäferhütte ( 2230 m ) > Ötztaler Jungschützenweg
> Jhtt. Liechtl. ( 2129 m ) > Hohler Stein ( 2050 m ) >
Vent / 0rtsmitte ( 1900 m ) .
Markierung: Nr. 16 > Via Alpina > Nr. 923
Kilometer: 15
Gehzeit: 4 – 5 Std.
Schwierigkeit Bis zur Martin Busch – Hütte T 5 + / - = dann weiter
T3 und T 2 .
Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000
Quartier: Ötztal Tourismus / Büro Vent
Tel.: 0043 ( 0 ) 572 002 60
0043 ( 0 ) 525 481 93
Internet: www.vent.at
E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Vent ein Bergdorf mit Geschichte
Mit einer urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 1241
beginnt die Geschichte von Vent. Erste Siedler waren
Schafhirten, welche aus dem heutigen Südtirol nach
Norden gezogen sind. Fasziniert von den Gletscher –
seen kamen Touristen bereits im 18. Jahrhundert nach
Vent.
Am 19.09.1991 wurde beim Abstieg von der Fineilspit-
ze ( 3514 m ) hinunter zum Tisenjoch ( 3280 m ) der
5300 Jahre alte „ Mann aus dem Eis „ völlig unversehrt
mit einer reichlichen Ausrüstung ( Bogen, Pfeile, Beil,
Fußbekleidung, Mantel, Tragekorb und Messer )
gefunden und geborgen. Dieser sensationelle Fund
hat ein Detail an das Tageslicht gebracht, nämlich das
Jäger, Hirten und Händler schon von jeher über die
Jöcher des Alpenhauptkammes gezogen sind. Heute
kann der „ Mann aus dem Eis „ im Archäologiemuse-
um in Bozen besichtigt werden. Prägend für Vent ist
weiterhin die Geschichte und das Vermächtnis des
Bergsteigers und Gletscherpfarrers Franz Senn.
53.Etappe
Start: Vent / 0rtsmitte ( 1900 m )
Ziel: Ramolhaus ( 3006 m )
Strecke: Vent ( 1900 m ) > Ramolalm ( 2215 m ) > Spiegeltal >
Spiegelferner > Ramoljoch ( 3189 ) > Ramolferner >
Ramolhaus ( 3006m )
Markierung: Nr. 02 > Nr. 203 > Nr. 902 > Nr. 10
Kilometer: 6
Gehzeit: 5 Std.
Schwierigkeit: Zuerst T 4 + / - , dann im Bereich des Gletschers und
des Jochüberganges T5 + / - .
Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000 .
Quartier: Ramolhaus = Tel.: 0043 ( 0 ) 525 662 23
0043( 0 ) 525 662 24
0043( 0 ) 525 622 3
0043( 0 ) 525 622 4
0043( 0 ) 525 633 8
Internet: www.edelweiss-gurgl.com
E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Ramolhaus
1881 – 1883 von Martinus Scheiber als kleine
Schutzhütte erbaut, befindet sich das Ramolhaus
seit 1921 im Besitz der Sektion Hamburg und Nie –
derelbe e.V. . Nach aufwändigem Umbau- und Er –
weiterungsarbeiten zeigt sich das Ramolhaus seit
seinem 125 jährigen Jubiläum im Jahr 2006 stolz
seinen Besuchern. Alpine Tradition verbindet sich
nun im Sinne des Gastes mit der Moderne und den
umwelttechnischen Anforderungen einer Hütte in
über 3000 m Höhe.
Die Hütte:
Besitzer: Deutscher Alpenverein ( DAV )
Sektion Hamburg u. Niederelbe e.V.
Bewirtschaftet: Anfang Juli bis Ende September
Zimmerlager / Betten: 26
Matratzenlager: 38
Winterraum: 10 ( nicht versperrt )
Zugänge: Von Vent 5 Std. und von 0bergurgl 3,5 Std.
Übergang: Zum Hochwildehaus 2 Std. .
54.Etappe
Start: Ramolhaus ( 3006 m )
Ziel: 0bergurgl / 0rtsmitte ( 1900 m )
Strecke: Ramolhaus ( 3006 m ) > Küppelehütte ( 2303 m ) >
Am Beil ( 2056 m ) > Am Barst > 0bergurgl / 0rts –
mitte ( 1900 m ) .
Markierung: Nr. 02 > Nr. 37 > Nr. 902 > Ötztaler Jungschützenweg
> Ramolweg > Nr. 9
Kilometer: 8
Gehzeit: 3 Std.
Schwierigkeit: T 4 + / -
Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000
Quartier: Ötztal Tourismus / Information 0bergurgl – Hochgur-
gel = Tel.: 0043 ( 0 ) 572 001 00
0043 ( 0 ) 525 646 6
0043 ( 0 ) 525 6467
Internet : www.oetztal.com
www.obergurgl.com
E – Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: 0bergurgl
Ziemlich hoch und weit hinten im Tal liegt 0bergurgl.
Es ist das höchste Kirchdorf Österreichs. Ca. 400 Ein-
wohner leben hier.Bei 0bergurgl endet die Talstraße.
Von hier weiter talein und bergauf sind alle Wege nur
mehr zu Fuß zu machen. Ebenso die Meisten im 0rt,
denn hier gibt es verkehrsberuhigte Zonen.
Vielfältig sind die Wander- und Tourenmöglichkeiten.
Man muß sich nur entscheiden, sobald man aus der
Tür tritt. Es gibt in diesem Bergtal eine verschwende-
rische Fülle an Naturschönheiten: Alpenblumen, Zir-
benwald, Hochwiesen, Gletschereis und schroffe
Berggipfel. Die würzige, reine Bergluft tut gut !
Einziger Wermutstrophen:
Das übererschlossene Skigebiet und die damit ver –
bundene Infrastruktur(wie z.B. Discos,Apres - Ski –
Treffs,musikalischer Rummel in vielen Lokalen)em –
pfand ich vollkommen unangepaßt und letztendlich
überflüssig. Es gilt nach wie vor die Devise: „ Weniger
Ist oft viel mehr!“
55.Etappe
Start: 0bergurgl / 0rtsmitte ( 1900 m )
Ziel: Sölden / Touristinformation ( 1368 m )
Strecke: 0bergurgl / 0rtsmitte ( 1900 m ) > Sonnbergalm >
Schäferhütte > Nedersee ( 2436 m ) > Lenzen –
Alm ( 1896 m ) > Zwieselsteintajen > Sahnestüberl
( 1656 m ) > Brunnenberg > Innere Brunnachalm
( 1988 m ) > Lochlealm ( 1843 m ) > Granbichl >
Rettenbach > Sölden / Touristinformation ( 1368 m )
Markierung: Nr. 10 > Nr. 39 > Nr. 40 > Nr. 30 > Nr. 56 > Nr. 54 >
Nr. 55 > Nr. 52 > Nr. 51 > Nr. 49 > Nr. 40 > Nr. 36 >
Nr. 37 > Nr. 18 > Nr. 23 > Nr. 22 > Nr. 172
Kilometer: 20
Gehzeit: 5 Std.
Schwierigkeit: T 4 + / -
Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000
Quartier: Ötztal Tourismus = Tel.: 0043 ( 0 ) 572 00
Sölden/Touristinformation=Tel.:0043(0)525 422 12
Tel.:0043(0)525 45100
Tel.:0043(0)525 48193
Internet: www.oetztal.com
E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Sölden
Ein übererschlossenes Skigebiet, Skilauf, Discos,
Apres – Ski – Treffs und musikalischer Rummel
das ganze Jahr über, das ist Sölden. Mit fast 500
Quadratkilometern ist Sölden die größte Gemeinde
Österreichs. Es ist Seen- und wasserreich mit 146
Quadratkilometern an Gletscherfläche. Mit der
Weißkugel ( 3739 m ) im Westen über Vent erreicht
der nahe Alpenhauptkamm seine weithin größte
Höhe und mit der Wildspitze ( 3774 m ) erhebt sich
nicht weit von Sölden der höchste Berg Tirols.
Durch die Bergketten geschützt verzeichnet das
Innerötztal die höchsten Schönwetterwerte von
Österreich. Nebel gibt es so gut wie nie und im
Winter halten sich die niedrigen Temperaturen
dank der trockenen Luft in Grenzen.

56.Etappe
Start: Sölden / Touristinformation ( 1368 m )
Ziel: Braunschweiger Hütte ( 2758 m )
Strecke: Sölden / Touristinformation ( 1368 m ) > Mautstelle >
Rettenbachtal > Rettenbachferner > Pitztaler Jöchl
( 2996 m ) > Karleskopf > Braunschweiger Hütte(2758m)
Markierung: Nr. 100 > Nr. 116 > Nr. 118 > Nr. 918 > Nr. 137 > Nr.145
> Nr. 132 > E 5 > Via Alpina > Nr. 129 > Nr. 130 > Nr. 917
Kilometer: 12
Gehzeit: 5 – 6 Std.
Schwierigkeit: Anfangs T 2 , im Rettenbachtal T 3 , dann T 4 + / - und
im Bereich des Pitztaler Jöchls ( 2996 m ) bis zur
Braunschweiger Hütte T 5 + / -
Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000
Freytag & berndt WFK Nr. 251 – 1 / Ötztal /
Maßstab 1 : 25000
Alpenvereinskarte ( AV ) 30 / 6 Maßstab 1 : 25000
Alpenvereinskarte ( AV ) 30 / 5 Maßstab 1 : 25000
Quartier: Braunschweiger Hütte = Tel.: 0043(0)664 535 372 2
Tel.: 0043(0)541 387 535
Internet: www.braunschweiger-huette.at
E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Braunschweiger Hütte
Die Braunschweiger Hütte liegt auf 2758m Höhe in
den Ötztaler Alpen am Ende des Pitztales. Erbaut
wurde die Hütte 1892. Sie wurde 1932 und 1965
erweitert. Die Hütte:
Eigentümer: DAV Sektion Braunschweig
Ausstattung: Zimmerlager / Betten 45
Matratzenlager 80
Notlager 11
Winterraum: offen
Touren: Karleskogel(3107m) „Hüttenberg“ der Braun-
schweiger Hütte über Pitztaler Jöchl(II) 2 Std. ,
oder Südgrat(III) 1 Std. vom Einstieg.
Wildspitze(3772m)höchster Gipfel der Ötzta-
ler Alpen = über Mittelbergjoch 5 Std. , über
Nordostgrat 5 Std., Überschreitung 6 – 8 Std.

57.Etappe
Start: Braunschweiger Hütte ( 2758 m )
Ziel: Riffelseehütte ( 2293 m )
Strecke: Braunschweiger Hütte( 2758 m) > Gletscherstübele >
Mittelberg > Steinbock > Taschachalpe ( 1796 m ) >
Riffelseehütte ( 2293 m )
Markierung: Nr. 918 > Nr. E 5 > Nr. 924 > Nr. 926
Kilometer: 12
Gehzeit: 3 – 4 Std.
Schwierigkeit: T 4 + / -
Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000
Alpenvereinskarte ( AV ) Nr. 30 / 2 Maßstab 1:25000
Alpenvereinskarte ( AV ) Nr. 30 / 3 Maßstab 1:25000
Alpenvereinskarte ( AV ) Nr. 30 / 5 Maßstab 1:25000
Quartier: Riffelseehütte = Tel.: 0043 ( 0 ) 541 327 105
0043 ( 0 ) 664 395 006 2
0043 ( 0 ) 525 264 74
Internet = www.riffelseehuette.at
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Riffelseehütte
Lage: Am Riffelsee und Muttenkopf
Eigentümer: DAV Sektion Frankfurt a. Main e.V.
Ausstattung: Schlafplätze Matratzenlager 40
Schlafplätze Zimmerlager 21
Schlafplätze Notlager 0
Kein Winterraum
Öffnungszeiten: Sommer = Mitte Juni bis Ende Sep –
tember
Winter = Mitte Dezember bis
Mitte April
Geschichte: Erbaut 1939 > erweitert 2000 / 2001
Übergänge: Über den Fuldaer Höhenweg zum
Gepatschhaus > über den Fuldaer
Höhenweg zum Taschachhaus > über
den neuen 0ffenbacher Höhenweg zum
Taschachhaus > über den Cottbuser Hö –
henweg zur Kaunergrathütte.


58.Etappe

Start: Riffelseehütte ( 2293 m )
Ziel: Gepatschhaus ( 1928 m )
Strecke: Riffelseehütte ( 2293 m ) > Fuldaer Höhenweg >
Taschachalpe > Sexegertenferner > 0mbrometer >
Ölgrubenjoch ( 3044 m ) > Innere Ölgrube >
Gepatschhaus ( 1928m )
Markierung: Nr. 925 > Nr. 924 > Nr. 31
Kilometer: 20
Gehzeit: 7 – 9 Std.
Schwierigkeit: T 6 + / -
Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000
Quartier: Gepatschhaus = Tel.: 0043 ( 0 ) 664 431 963 4
0043 ( 0 ) 547 548 9
Internet: www.gepatschhaus.at
E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Gepatschhaus: Ist eine der ältesten Alpenvereinshüt-
ten in Österreich und wurde 1873 erbaut, 1892, 1911
und 1958 erweitert und im Jahre 2005 renoviert.
59.Etappe
Start: Gepatschhaus ( 1928 m )
Ziel: Weißkugelhütte ( 2544 m )
Strecke: Gepatschhaus ( 1928 m ) > 0bere Birgalphtt. ( 2183 m )
> Seelihtt. ( 2407 m ) > Weißsee > Zollhütte > Weißsee-
Joch ( 3046 m ) > Im Kessel > Scheibbichl ( 2636 m ) >
Samerboden > Rastl > Äußere Salzplatten > Innere
Schäferhütte ( 2354 m ) > Innere Salzplatten >
Weißkugelhütte ( 2544 m )
Markierung: Meist ohne Markierung > dann Nr. 30 > Nr. 32 > Nr. 1
> Nr. 3
Kilometer: 20
Gehzeit: 7 – 9 Std.
Schwierigkeit: Anfangs T 4 + / - , dann T 5 + / - und ab Zollhütte
übers Weißseejoch bis Weißkugelhütte T 6 + / -
Karten: Kompass WK Nr. 43 / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000
Quartier: Weißkugelhütte = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 633 191
Tel.:0039 ( 0 ) 473 633 434
Internet = www.weisskugel.it
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Weißkugelhütte
Die Weißkugelhütte befindet sich im hintersten Lang-
tauferertal, unweit von der Grenze zwischen Nord-
und Südtirol, an einem aussichtsreichen Südhang, der
den Blick zur mächtigen Gletscherwelt der Ötztaler
Eisriesen freigibt.
Weißkugel, Langtaufererspitze, Weißseespitze und
Bärenbartkogel, um nur die Bekanntesten zu nennen,
sind alles großartige, hochalpine Ziele für Bergsteiger,
aber auch für Wanderer ergeben sich von der Weiß-
kugelhütte einige anspruchsvolle Möglichkeiten.Für
viele Natursportarten ist die Weißkugelhütte ein
idealer Stützpunkt, mit ihrem alpinen und beschei –
denen Flair, mit ihrer atemberaubenden Kulisse und
ihrer über hundertjährigen Geschichte. Die Hütte
wurde im Jahre 1891 von der Sektion Mark Branden-
burg des DÖAV erbaut. Die Hütte wurde 1919 ent -
eignet und stand bis 1924 unter militärischer
Verwaltung.1925 bekam sie dann der C A I .
60.Etappe
Start: Weißkugelhütte ( 2544 m )
Ziel: Planeil / 0rtsmitte ( 1579 m )
Strecke: Weißkugelhütte ( 2544 m ) > Melageralm ( 1912 m ) >
Rotebenkogel ( 3157 m ) > Planeil Scharte ( 3070 m ) >
Schwarzer Kessel > Knottberghütte ( 2037 m ) > Pete –
settes ( verf. ) > Planeil / 0rtsmitte ( 1579 m )
Markierung: Nr. 2 > Nr. 5 > Nr. 6
Kilometer: 22
Gehzeit: 6 – 8 Std.
Schwierigkeit: Bis zur Melageralm T 4 + / - , dann T 5 + / - .
Karten: Freytag & berndt WK S 2 / Vinschgau /Ötztaler Alpen/
Maßstab 1 : 50000
Quartier: Planeil / Gasthof Gemse = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 831 148
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mals / Tourismusbüro = Tel.: 0039 ( 0 ) 473 831 190
E – Mail = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besonderheiten: Planeil: Ist eine Fraktion der Gemeinde Mals im 0ber-
vinschgau in Südtirol.Planeil liegt am äußersten West-
rand der Ötztaler Alpen auf 1579 m Höhe.

61.Etappe
Start: Planeil ( 1579 m )
Ziel: Prad / 0rtsmitte ( 900 m )
Strecke: Planeil ( 1579 m ) > immer in der Nähe des Punibaches
Entlang > Mals > Matscher Weg > Lechtl ( 1267 m ) >
Schluderns > Schloß Churburg ( 999 m ) > Schlurendhof>
Patztauhof > Vernatsch > Pension 0rtlerblick >
Spondinig > Prad / 0rtsmitte ( 900 m )
Markierung: Nr. 15 > Nr. 17 > Nr. 18 > Nr. 14 > Nr. 23 > Nr. 22 >
Nr. 10
Kilometer: 25
Gehzeit: 5 – 6 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Freytag & berndt WK S 2 / Vinschgau / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000
Quartier: Touristinformation Prad ( aquaprad )
= Tel.: 0039 ( 0 ) 473 618 212
= E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Örtlicher Tourismusverein
= Tel.: 0039 ( 0 ) 473 616 034
Besonderheiten: Prad
In Prad am Stilfser Joch geht es gemütlich und natur –
verbunden zu. Es gibt keinen Fun – Tourismus und
Gaudiurlaub, sondern ein richtiges, ruhiges Naturer –
lebnis für Wanderer, Radfahrer und Familien.
Prad am Stilfser Joch ist jedoch keineswegs ein lang –
weiliges Nest. Im Gegenteil: Zu entdecken gibt es
für Aktive und Kulturliebhaber genug. Man muß
wissen, daß Prad am Stilfserjoch sich im 0beren
Vinschgau befindet und das Tor zum Nationalpark
Stilfser Joch ist. Der Nationalpark ist der größte Süd-
tirols und lockt mit einer Vielzahl an Wanderwegen,
nicht nur zu Panorama – Almen, sondern auch auf den
höchsten Berg Südtirols, dem 0rtler ( 3905 m ). Für
Wanderfreunde und Bergsteiger gibt es hier also
genug zu tun.
Typisch für Prad sind im Frühling die blühenden Apfel-
wiesen, das Naturmuseum Aquaprad, ein Schwimm –
bad und viele Talradwege.

62.Etappe
Start: Prad / 0rtszentrum ( 900 m )
Ziel: Sulden am 0rtler / Touristinformation ( 1844 m )
Strecke: Prad / 0rtszentrum ( 900 m ) > St. Johann > Valnairhöfe
> Hochstücklwald > Valnairalm ( 2004 m ) > Jausen –
station Waldruhe ( 1858 m ) > Bödele > Belvedere >
Sulden am 0rtler / Touristinformation ( 1844m )
Markierung: Nr. 6
Kilometer: 15
Gehzeit: 3 – 5 Std.
Schwierigkeit: T 2
Karten: Freytag & berndt WK S 2 / Vinschgau / Ötztaler Alpen /
Maßstab 1 : 50000
Mapgraphic Edition Bozen WK Nr. 04/0rtler – Cevedale
Nationalpark Stilfser Joch / Maßstab 1 : 25000 .
Quartier: Sulden am 0rtler / Touristinformation
= Tel.: 0039 ( 0 ) 473 613 015
= Internet: www.ortlergebiet.it
= E – Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Besonderheiten: Sulden
Ziel des „ Stoyanschen Fernwanderweges „
Sulden am 0rtler wird von 14 Dreitausendern um –
rahmt, allen voran der höchste Berg Südtirols, der
0rtler mit seinen 3905 Metern. Eingebettet in diese
majestätische Bergwelt finden sie viele urige Berg –
hütten, zahlreiche Wanderwege und Skigebiete mit
modernsten Infrastrukturen. Das Gebiet ist sehr
weitläufig und durch die Schutzzone des National –
parks Stilfser Joch auch noch sehr ruhig und urtümlich.
Hier kann man sich wirklich noch in frischer kristallkla-
rer Bergluft erholen.
Nationalpark Stilfser Joch
Endlose Landschaften, gewaltige Bergmassive,einsame
Plätze, wilde Gegenden. Der Nationalpark Stilfser Joch
ist ein Refugium für alpine Wildtiere und mit 130700
ha gleichzeitig einer der größten Schutzgebiete Euro –
pas. Seit 1977 ist das Gebiet geschützt und bietet Le –
bensraum für Hirsche, Steinböcke, Gämsen, Murmel –
tiere, Hasen, Eichhörnchen, Dachs und andere Tiere.

 

 

 

Nachwort


Ich bin diesen herrlichen, erlebnisreichen, leichten, mittelschweren und teilweise sehr schweren Wanderweg gegangen und habe ihn nach besten Wissen und Gewissen erstellt und beschrieben. Jeder kann ihn begehen der über entsprechende Kondition, Schwindelfreiheit und elementare alpine Kenntnisse verfügt!
Jeder geht auf eigenes Risiko und Gefahr. Ich kann keinerlei Haftung übernehmen und weise jeden Anspruch grundsätzlich zurück!
Jede Wanderin, jeder Wanderer und jeder naturverbundene Mensch kann diesen Wanderweg kostenlos herunterladen.
Eine kommerzielle Nutzung ist ohne meine Erlaubnis grundsätzlich verboten.Das „ copyright „ ist stets zu beachten und wird bei nachgewiesener Verletzung gerichtlich verfolgt !
Ich wünsche jeder Wanderin und jedem Wanderer viel Freude, Spaß und Erfolg auf diesem faszinierenden Weg und stets eine gesunde Heimkehr!
Für eine Rückmeldung, Hinweise und Vorschläge bin ich stets dankbar. Ich stehe gerne auch als Wanderführer, Gesprächspartner und Vortragender zur Verfügung.
Meine E – Mail Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Berg heil !
Hans – Joachim Stoyan

 

 

Meine Kurzbiographie


Name: Stoyan
Vorname: Hans – Joachim
Geboren: 09.09.1943
Geburtsort: Lauta

· Als 8jähriger Bub das erste Mal in der „ Sächsischen Schweiz „
· Mit 12 Jahren erste kleinere Wanderungen
· Mit 14 Jahren erste Kletterversuche in Begleitung Erwachsener
· Mit 16 Jahren selbständige Klettertouren in Seilschaft in der „Sächsischen Schweiz“ und im „Zittauer Gebirge“
· 1980 – 1989 Bergfahrten in alle großen Hochgebirge in 0st- und Südosteuropa
· 1989 – 1996 viele Bergfahrten in die 0st- und Westalpen
· Ab 1996 verstärkt Hochgebirgstouren als Alleingänger
· Ab 2000 Klettertouren als Alleingänger

 

Rekorde im Extremen Ausdauerwandern
12./13.Juni 1993 168,3 km (Rennsteig) 28 : 18 Std. ( Verbesse-
rung des alten Rekordes von Max Raebel aus dem Jahre 1913)
um 04 : 27 Std. .

16./21.Juli 1994 506,6 km (Rennsteig hin u. zurück + 170 km
durch den Saale – 0rla – Kreis) = 109 Std.(reine Gehzeit).
01./22.Juli 1995 1022 km von Pößneck bis zum Pößnecker
Klettersteig/Südtirol in 22 Tagen.
01.Juli / 29.August 2004 2829,5 km von der Suhler Hütte bis
zum 0rtler / Südtirol in 60 Tagen.