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Wandern im Havelland

Es ist eine Birne die das ganze Land bekannt machte - die des Herrn von Ribbeck. Und den Birnenbaum gibt es noch, zumindest eine Nachpflanzung, im kleinen Örtchen Ribbeck bei Nauen im Havelland. Hier befindet sich zudem seine letzte Ruhestätte - gleich neben der Kirche von 1722. So kennt ein jeder das allseits bekannte Gedicht Theodor Fontanes über sein geliebtes Havelland.

Wandern im Havelland


In jenem Brandenburg war er zu Hause. Mit seinem Namen verbindet sich seither die ganze Region. Die wald- und wasserreiche Gegend um Werder an der Havel, Stadt Brandenburg, Caputh am Schwielowsee, Rathenow, Nauen, Falkensee, Ketzin und Premnitz liegt westlich von Berlin, angrenzend zu Sachsen-Anhalt. Sie wird auch gern als Berlins Obstkammer bezeichnet. Der Anbau von Obst stellt im Havelland ein traditionsreiches Gewerbe dar. Alljährlich im Frühjahr verwandelt sich der Landstrich in ein zauberhaftes Meer aus wohl duftenden Blüten mit prachtvollen Farben. Zelebriert wird dies eingängig wie alljährlich beispielsweise zum Baumblütenfest in Werder.



 

Das Havelland – es wirkt wohltuend und entschleunigend. Lassen Sie sich verzaubern von einem Rundgang durch die Region.
Beeindruckend ist dabei vor allem die Altstadt der Stadt Brandenburg an der Havel. Sie ist im Land Brandenburg die flächenmäßig größte kreisfreie Stadt. Umarmt und durchzogen von einer eindrucksvollen Fluss- und Seenlandschaft, präsentiert sie dem Besucher noch gut erhaltene Reste der alten Stadtmauern sowie die dazugehörigen Tore. Hier lohnt auch ein Besuch im ansässigen Industriemuseum mit seinem einzigartigen Siemens-Martin-Ofen, dem letzten seiner Zeit in Westeuropa. Einen Moment inne halten können Gäste bei einem Besuch im hiesigen Dom St. Peter und Paul oder in einer der drei historischen Kirchen St. Katharinen, St. Gotthardt und St. Nikolai.

Zum Havelland gehören 155.000 Einwohner, eine traumhaft schöne Wasserlandschaft von 55 km2, erholsame Waldgebiete mit einem Umfang von 430 km2 und ein Naturschutzgebiet welches 190 km2 groß ist. Typische architektonische Gebilde im Havelland sind die hölzernen Bockwindmühlen in Werder, Ketzin/Paretz, Bamme, Prietzen und Ketzür. Aber auch prunkvolle Villen und unzählige Guts- und Herrenhäuser setzen historische Akzente. Die flache Havellandschaft lockt mit königlichen Ausflugszielen wie Schloss Kleßen, Schloss Nennhausen oder Schloss Paretz. Kultur und Natur verbinden, dieses Rezept geht im Havelland hervorragend auf. Die ländliche Idylle wird durch Heinz Sielmanns Naturlandschaft in der Döberitzer Heide und den Naturpark Westhavelland auf zauberhafte Art und Weise unterstrichen. Fast 20 Natur- und Landschaftsführer haben es sich im Havelland zur Aufgabe gemacht Wanderungen, Radtouren, Fischerkahntouren, Kremserfahrten, Kanufahrten und Pferdewagentouren für Gäste des Havellandes zu organisieren. Sie bieten Einblicke in die Lokalgeschichte, unternehmen Gebietsführungen und Erkundungen im südlichen Naturpark um Pritzerbe, Kützkow und Bahnitz. Sie zeigen Trockenrasen, Laubmischwälder und Moore entlang der unteren Havel oder auch Eindrücke rund um den Gollenberg und erzählen Interessantes über Otto Lilienthal. Geschichte und Geschichten werden Sie hier erleben, Sagen, Märchen und Mythen der Region werden eindrucksvoll durch kundige Havellandbewohner dokumentiert. Neben den geführten Wandertouren werden auch Freunde des Nordic Walking nicht zu kurz kommen. Die Havellandbewohner empfangen ihre Gäste mit offenen Armen. Sie können an ihren Grillabenden teilnehmen, Filzkurse belegen oder die Pflanzenfärberei erlernen. Biotop, Artenschutz und Havelrenaturierung werden erklärt und wer es historischer mag, wandelt sogar auf den Spuren des Zaren Peter I.
Das Havelland ist eine Oase, direkt vor den Toren Berlins.

 

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