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Wandern in der Uckermark

Die Uckermark gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands, liegt im Nordosten von Brandenburg und ist mit einer Distanz von 80 km nur einen Katzensprung von Berlin entfernt. Eine Region mit über 500 Seen, ganz in der Nähe zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen. Sie ist die Heimat der im Templin aufgewachsenen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Flussläufe und Moore zieren das romantische Landschaftsbild, begleitet von unzähligen Wander- und Radwegen. Hier leben heute 135.000 Einwohner auf einer Fläche von etwa 3000 km2. Bedeutende Orte und Städte sind Prenzlau, Templin, Angermünde, Schwedt/Oder und Lychen.

Uckermark


Allseits beliebte Ausflugsziele sind das Naherholungsgebiet "Kleine Heide" oder der Naturpark Uckermärkische Seen. Seine Landschaft ist leicht hügelig, die Hälfte der 800 km2 großen Fläche ist bewaldet. Anziehungspunkte sind die riesigen Findlinge aus der landschaftsprägenden Epoche der Weichseleiszeit - zwischen Prenzlau, Fürstenberg, Templin und Zehdenick. Weiterhin das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin: 129.000 ha groß, mit mehr als 240 Seen und 3.000 Mooren wurde es von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, sehr bekannt und beliebt ist dabei der Werbellinsee. Es lohnt auch immer die Naturerlebnisexkursion Blumberger Mühle oder eine Wanderung zum UNESCO Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin.

Ein weiteres Highlight stellt die Erkundung des Nationalpark Unteres Odertal dar. Zwischen Ost- und West-Oder findet sich ein Netz aus Wasserläufen und Auenlandschaft, glasklaren Seen, immer bereit für eine Kanutour um Fischadler, Fledermäuse, Feuchtwiesen und Biber zu beobachten.

Im Geo-Park Eiszeitland am Oderrand überwältigt eine 3.487 km2 große, von der letzten Eiszeit geprägte Landschaft aus Mooren und Seen den Naturfreund. Ausstellungen über die Vereisungen der Weichselkaltzeit können in der Schorfheide-Info zu Joachimsthal bestaunt werden. Die beliebten Badegewässer Werbellinsee und Grimnitzsee sind während dieser Eiszeit entstandene Gewässer, noch bis heute gibt es mit dem Kieswerk Althüttendorf einen Zeitzeugen.

Die Uckermark lädt jedoch nicht nur zum Staunen und planschen ein - sich aktiv in der Natur zu bewegen kostet nicht viel Überwindung. Es laden dazu ein: der 60 Kilometer lange Oder-Neiße-Radweg wie auch der "Märkische Landweg", ein 217 km langer und zertifizierter Qualitätsweg des deutschen Wanderverbandes (zehn Etappen werden angeboten, zwischen 9,7 und 27 km Länge). Wandern in der Uckermark steht hoch im Kurs. Daran hat der "Doppelter Boitzenburger" einen großen Anteil - Deutschlands prämierte schönste Wandertagestour, dazu ernannt im Jahre 2009 durch die Fachzeitschrift Wandermagazin.
Die Uckermark ist ein komplexes Geflecht aus urigen kleinen Dörfern, emsigen Industriestandorten, endlosen Weiten der Natur mit einer einträchtigen Landwirtschaft, alten Schlössern und Ruinen sowie bezaubernden Großschutzgebieten. Ein typisches Bild im Uckerland sind Windparkanlagen zur Gewinnung von Solarenergie. In der Toskana des Nordens, wie der Landstrich liebevoll genannt wird, kommen Naturfreund und Kulturliebhaber gleichermaßen auf ihre Kosten. Ein reichhaltiges Kulturangebot sowie kulinarische Gaumenfreuden lassen keine Wünsche offen. Erst wenn Sie erfahren haben was Klüt un Beer'n ist, Wruckeneintopf und Toppwurst, haben Sie unser Land wirklich entdeckt.

 

 

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