Der Hunsrück
Vom Rheintal zum Moselhöhenweg - Im Hunsrück zum Wandern Der Wanderfreund hat die Wahl zwischen Narzissen- und Rapsfeldern im Frühling, wilden Orchideen in der Jahresmitte und reichen Pilzvorkommen im Herbst. Im Winter konkurrieren Rodelbahnen und Loipen mit den Abfahrtspisten am Erbeskopf. Ein dicht geknüpftes Netz an Wanderwegen erschließt die Schönheiten der Landschaft ohne Umweg. Der Hunsrück-Höhenweg führt über 166 km von Boppard über Kirn nach Bernkastel-Kues, die erste Etappe endet nach 15 km in Gondershausen. Sie zeigt sich abwechslungsreich im Baybachtal nach einem Stadtbummel auf den Spuren der Römer in Boppard. Das Kastell Bodobrica wetteifert mit vier Kirchen, die Geschichte lehren und dem Museum in der Burg des Kurfürsten um die Gunst der Besucher. Im Sessel schweben ausgeruhte Wanderer zum Vierseenblick, der das Rheintal überblickt, doch das Sabelsköpfchen will erwandert sein. In Serpentinen geht's hinauf. Auf verschlungenen Pfaden und breit ausgelegten Wegen wird die Ehrbachklamm durchwandert, entlang der Mühle und dem Stahlbrunnen in Schöneck. Die erste Etappe kennzeichnet ein mittlerer Schwierigkeitsgrad. Die zweite Etappe reicht bis Kastellaun, die Dritte von dort nach Sohren. Jetzt ist die Baybachklamm erreicht, die völlig frei vom Straßenverkehr, nur auf einsamen Pfaden, die auch über felsige Klippen führen, erschlossen werden kann. Einstige Mühlenbetriebe pflastern den Weg zur Burgruine Kastellaun. So eng's im Hunsrück werden kann, so weitsichtig zeigt er sich auf der Strecke über Bell, Wohnroth und Kappel. Im nächsten Abschnitt laufen routinierte Wanderfreunde von Sohren nach Rudolfshaus, im Anschluss von Rudolfshaus nach Kirn. Abwechslungsreich und geschichtsträchtig ist der Weg nach Rudolfshaus. Römerturm und Burgruinen, Schiefergrube und Keltensiedlung ruhen in der idyllischen Landschaft am Teufelsfelsen und im Hahnenbachtal mit malerischen Fachwerkhäusern. Danach wartet der Lützelsoonwald und Schloss Wartenstein auf Entdecker, zwischen Kirn und Kempfeld die Kyrburg und das historische Herrstein. Auf dem siebten Stück der Wanderung, von Kempfeld nach Deuselbach, locken Pfälzer Wald und Erbeskopf. Der Edelsteingarten in Kempfeld, Wildenburg und Tiefenstein sind markante Stationen des Wegs. Durchs Simmbachtal führt er schließlich weiter nach Deuselbach, vorbei an der Cornelymühle und der Burgruine Hunolstein. Der letzte Teil der Wanderung führt von Morbach-Heinzerath nach Bernkastel-Kues. Parallel zum Mosel-Höhenweg geht es sanft ins Moseltal hinab. Lange vor der Ankunft wird das Moselstädtchen sichtbar.
Wanderwege Saar-Hunsrück-Steig + Soonwaldsteig + Hunsrückhöhenweg + Keltenweg
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Hunsrück-Touristik GmbH
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